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Test: O.R.B.

Hinter der Abkürzung verbirgt sich ein Konkurrent für Homeworld und Haegemonia.
 
Off World Resourcebase oder kurz O.R.B. heißt das neueste Weltraumepos von Strategy First/Modern Games in dem zwei Rassen um die Vorherrschaft im Weltraum kämpfen.

Das Vergessen

Vor Tausenden von Jahren zerbrach das Reich einer mächtigen alten Zivilisation. Aus der Zwietracht innerhalb des Volkes wurde Krieg und daraus der Tod fast aller Individuen. Dem Ableben folgte das Vergessen und übrig blieben nur einige Artefakte. Auf zwei Planeten, in einem sehr weit abgelegenen Sonnensystem gab es jedoch einige Überlebende. Abgeschnitten von jeglicher Zivilisation vergaßen sie das Wissen über ihre Herkunft, so dass sich jeweils die Bewohner der beiden Planeten für die einzigen Lebewesen im Weltraum hielten.
Aus der Erkenntnis heraus, dass sie doch nicht so einzigartig sind, wie sie zu sein geglaubt hatten, wurde zuerst diplomatische Fühlung aufgenommen. Nach einer Reihe missverstandener Botschaften und sehr selbstbezogener Interpretationen der gemeinsamen Wurzeln gab es genug Gründe, gegen den jeweils anderen Krieg zu führen, einen Krieg, der von sogenannten Off World Resourcebases mit hoher Geschwindigkeit in das Territorium des Gegners getragen wird.

Die Zusammenkunft

O.R.B. ist ein Echtzeitstrategiespiel in einer dreidimensionalen Umgebung. Vom Prinzip her spielt es sich wie Haegemonia, Homeworld oder andere Vertreter des Genres. Zuerst sorgt man dafür, dass in der heimischen Basis Logistikeinheiten ausgebildet werden, hier sind dies Minenkolonien, Trägerschiffe oder Raumstationen. Diese ernten daraufhin fleißig Rohstoffe zum Bau einer nagelneuen Armada. Neben den hier benötigten Mineralien, kommt auch noch die menschliche Komponente als begrenzender Faktor ins Spiel. Je nach dem, wie hoch Ihre Technologie entwickelt ist, wird die Höchstgrenze der verfügbaren Mitarbeiter festgelegt, denen Sie die Tätigkeitsfelder Pilot, Spion und Wissenschaftler zuweisen können. Gefallene Piloten werden nach einer kurzen Zeitspanne ersetzt. Forschungsziele in den wissenschaftlichen Laboren sind wie üblich bessere und mächtigere Raumschiffe, sowie ein Haufen dazu passender Upgrades.
Die Produktion von Kriegsmaterial findet auf den oben genannten Basen statt. Eine sehr interessante taktische Möglichkeit bieten Träger- oder Großkampfschiffe, da Sie auf diesen mitten auf dem Schlachtfeld kleine Raumjäger produzieren können und diese nicht erst eine kleine „Weltreise“ antreten müssen, bevor sie in „dicke Luft“ geraten.
Für mehr taktische Tiefe sorgen Doktrinen, die Sie jeder Einheit aufzwingen können. Einige Verhaltensmuster wie zum Beispiel „aggressiv“ oder „defensiv“ sind schon fest vorgegeben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit weitere Verhaltensmuster selbst zu definieren, beispielsweise frei nach dem Motto „Fliege mit anderen Raumern in Formation und greife alles an, was sich bewegt. Wenn du zu fünfzig Prozent kaputt bist, fliege zur nächsten Basis und lasse dich dort reparieren“.

Alles 3D oder was?

Die Grafikengine von O.R.B. liefert eine prächtige frei schwenk- und zoombare 3D-Grafik. Ein kleiner Manko wird bei zu großem Zoomfaktor sichtbar, denn dann sind Einheiten nur noch als grüne, gelbe oder rote Punkte zu sehen. Der Übersichtlichkeit halber lässt sich eine 2D-Karte einblenden, fast so wie beim Konkurrenzprodukt Haegemonia. Hier sind alle Teile des Militärapparates durch verschiedene Icons übersichtlich dargestellt, so dass schnell und einfach alle wichtigen Entscheidungen getroffen werden können.
Die gut gegliederten Tutorials ermöglichen einen schnellen Einstieg ins Spiel. Dieser Eindruck wird noch durch übersichtliche und einfach zu bedienende Menüs unterstützt. Auch alle anderen Funktionen der Spielsteuerung lassen sich intuitiv bedienen.
Neben der Hauptkampagne des Spieles dürfen Sie sich im Skirmishmode gegen bis zu sieben Computergegner behaupten. Dieser Spielmodus bietet auch die Möglichkeit über Internet beziehungsweise Netzwerk mit ebenso vielen menschlichen Gegnern zu spielen. Für diesen Spielmodus stehen Ihnen rund dreißig „Schlachtfelder“ und ein Karteneditor zur Verfügung.

Pro & Contra

O.R.B. ist meiner Meinung nach ein gelungenes Spiel, dass sich positiv ein wenig aus der Masse hervorhebt. Es gibt zwar einige Kritikpunkte, aber die Positivliste überwiegt.
Meine persönlichen „Kritikhighlights“ sind vor allem eine völlig wirre Hintergrundgeschichte, die in schönen und langen gescripteten Sequenzen erzählt wird. Ein weiteres Kontra des Spieles ist eine mangelnde Übersicht in der 3D-Ansicht. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass sich die Missionen zu sehr ähneln.
Auf der Positivliste steht eine sehr stimmungsvolle 3D-Grafik, eine gelungene Steuerung sowie eine taktische Tiefe durch den Doktrineditor.
Screen 1
Weltraumbasis die Erste
Screen 2
Wegbeschreibung
Screen 3
Kraboooom!
Screen 4
Schlachtschiff im Einsatz
Screen 5
Ein Formationsflug
Screen 6
Ein Trägerschiff beim Doktor.
Screen 7
Weltraumbasis die Zweite
Screen 8
2D Übersicht

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O.R.B.

Packshot
3D-Echtzeitstrategie
von Strategy First
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCJuni 2003
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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