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Alter Echo
Action-Adventure
von THQ
PS2September 2003
XboxSeptember 2003
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Screenshots zum Test

Screen 1
Nevin ist keine Schönheit
Screen 2
Die Kanonenform
Screen 3
Die coole Tarnform
Screen 4
Nevin reiht verschiedene Attacken aneinander

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Im 29. Jahrhundert ersetzt eine wertvolle Substanz namens Multiplast (auch schlicht „Plast“ genannt) die aus unserer Zeit bekannten Werkstoffe wie etwa Metall oder Plastik. Aus diesem wunderbaren Zeug lassen sich theoretisch alle erdenklichen Objekte herstellen, von simplen Spielzeugen bis hin zu kompletten Raumschiffen. Um das Verwerten des Plasts kümmert sich eine ganz neue und hochqualifizierte Berufsgruppe, zu der auch der junge Formwandler Nevin gehört. Nach lästigen Zwischenfällen auf dem Planeten Proteus, der einzigen bekannten Plast-Quelle des Universums, soll Nevin dort mit zwei Kollegen nach dem Rechten sehen und stürzt natürlich prompt ab.
Vorerst auf sich allein gestellt erfährt der Held schon bald vom grundsätzlichen Problem: Paavo, der legendärste Formwandler aller Zeiten, hat sich mittlerweile zu einem größenwahnsinnigen Widerling entwickelt und kontrolliert eine neue, noch deutlich mächtigere, Plast-Form namens EchoPlast. Nevin sieht sich so praktisch mit einem ganzen Planeten als Feind konfrontiert, doch schon bald taucht völlig unerwartet Hilfe auf. Das EchoPlast hat nämlich im Laufe der Verwandlung ein eigenes Bewusstsein entwickelt und ist mit den Machenschaften seines wahnsinnigen „Vaters“ absolut nicht einverstanden...

Kleider machen Leute...und Roboter...und Krabbeltiere

Der rebellierende Echo versorgt Nevin deshalb mit dem überaus praktischen PolySuit, einem Anzug der den Protagonisten je nach Wunsch, und sogar mitten in einer Bewegung, eine von drei unterschiedlichen Formen annehmen lässt. Die menschliche Standardversion (Schwertform) verfügt über eine messerscharfe Waffe, mit der geschickte Kämpfer durch kreativen Einsatz der Aktionstasten beeindruckende Combo-Attacken auf die zahlreichen Paavo-Schergen loslassen können.
Deutlich robuster, aber dafür auch wesentlich schwerfälliger und ohne Sprungfähigkeit, kommt die Kanonenform daher. Dabei handelt es sich um einen schicken Kampfroboter samt Schießeisen und Granaten für weitreichende Angriffe. An bestimmten markierten Stellen kann außerdem von der standardmäßigen Third Person-Perspektive in eine Pseudo-Ego-Ansicht umgeschaltet werden, wobei dann vor allem die nützliche Dauerfeuer-Funktion für viel Freude auf Seiten des siegreichen Spielers sorgt. Die dritte und gleichzeitig exotischste Variante (Tarnform) erinnert am ehesten an ein echsenähnliches Wesen mit superlanger Klebezunge zum Aufsammeln von Items oder Malträtieren von Gegnern. Wichtiger als dieser markante Körperteil sind jedoch die übrigen Fähigkeiten der Tarnform, denn diese kann an bestimmten Wänden entlangflitzen, auf die Köpfe der Feinde bzw. auf winzige Plattformen hüpfen und notfalls für kurze Zeit unsichtbar werden, um so beispielsweise fiesen Laservorrichtungen zu entgehen.
Die Kunst besteht nun darin, stets die richtige Form zu wählen, woraus sich gerade in Kämpfen interessante Möglichkeiten ergeben. So kann man z.B. mitten in der Ausführung einer Schwertattacke zur Kanonenform wechseln und initiiert dadurch vielleicht eine mächtige Stampf-Combo. Durch das Aneinanderreihen der tollsten Bewegungen entstehen mit etwas Fantasie und schnellen Fingerchen bald effektive Angriffsmethoden, für die der Held mit nützlichen Plasmapunkten belohnt wird. Diese Erfahrungspunkt-ähnlichen Kugeln können an manchen Stellen in zusätzliche Angriffsarten für die einzelnen Formen, verbesserte Waffen oder mehr Lebensenergie investiert werden.
Diese Upgrades hat Nevin auch bitter nötig, denn seine Widersacher entwickeln sich im Laufe des levelbasierten Spiels zu immer gemeineren Ekelviechern, die teilweise gegen bestimmte Attacken immun sind oder sich gar an die Angriffsmuster des Helden anpassen. So kann es etwa passieren, dass die eigene Lieblingscombo nach einer Weile keine Wirkung mehr zeigt. Stures Buttonsmashing hilft dann nicht mehr weiter und der Spieler sollte sich schnell ein paar andere Strategien zurechtlegen. Für zusätzliche Probleme sorgen diverse Bosskämpfe, wobei man dank des relativ fairen Speichersystems nicht verzweifeln muss. Der Spielstand wird bei Bedarf nämlich nach jedem Abschnitt gesichert und die einzelnen Levels sind im Normalfall recht kurz ausgefallen, wobei der Schwierigkeitsgrad der Kämpfe später merklich anzieht.
 
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