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Test: Obscure

Toller Tipp für die Sommerferien: Lüftet die Geheimnisse einer äußerst unheimlichen Schule.
 
Die Schule war mir früher ja auch so manches Mal etwas unheimlich (dieser Mathelehrer *bibber*), aber was an der Leafmore-Highschool abgeht schlägt dann doch alles: Als Basketballfreak Kenny nach dem Training nicht nach Hause kommt, ahnen seine Freunde, dass hier etwas mehr als faul ist. Nach Unterrichtsschluss beginnen die Teenager mit ihrer Spurensuche und werden prompt in einem der Klassenzimmer eingeschlossen. Auf dem nur scheinbar menschenleeren Gelände entfaltet es sich ein regelrechter Albtraum rund um verschwundene Mitschüler, markerschütternde Schreie die des Nachts durch die verlassenen Gänge hallen, widerliche Experimente und ekelhafte Kreaturen, welche in verwüsteten Räumen eine todbringende Spur aus Schatten hinterlassen.

Nicht für die Schule sondern fürs Überleben lernen wir

Junge Leute plus Highschool (respektive College) plus Horror – diese Gleichung ist schon im Kino des öfteren hervorragend aufgegangen und sorgte bei schreckhaften Zuschauern für literweise vergossenen Angstschweiß. Dank Obscure, in den USA Mortifilia genannt, habt ihr nun endlich auch die Möglichkeit, euch in einem Bits und Bytes gewordenen, interaktiven Teenie-Horrorstreifen die Seele aus dem Leib zu gruseln.
Insgesamt fünf tapfere Jugendliche lüften mit eurer Hilfe sämtliche Geheimnisse der unheimlichen Highschool. Jeweils zwei frei wählbare Charaktere bilden dabei ein Team, der Rest wartet an einem zentralen Treffpunkt auf seinen Einsatz. Sucht die Helden mit Bedacht aus, denn jede Figur besitzt eine individuelle Fähigkeit. Jungjournalist Josh spürt so etwa verborgene Dinge auf, Tunichtgut Stan knackt anfällige Schlösser und unter Ashleys kräftiger Spezialattacke haben modrige Monsterrüben besonders zu leiden.
Per Tastendruck lässt sich der gesteuerte Held in Sekundenschnelle wechseln. Eurem KI-Kameraden erteilt ihr mit dem Steuerkreuz einfache Befehle a la „Warte hier“ oder „Los, komm mit“. Die Mitstreiter verhalten sich aber auch ohne solche Hinweise überwiegend recht vernünftig. Eine ausgesprochen erfreuliche Überraschung in diesem Zusammenhang: der kooperative Multiplayer-Mode. Ein zweiter Spieler darf nämlich jederzeit durch das simple Betätigen der Starttaste auf seinem Controller ins laufende Abenteuer einsteigen. Mit menschlicher Rückendeckung kann man den nächtlichen Schrecken gleich noch wesentlich gelassener ins Auge blicken.

Fünf kleine Negerlein und lichtscheues Gesindel

Praktische Minimenüs für Items und Waffen werden über zwei Feuerknöpfe aufgerufen und per Richtungstasten durchwühlt. Während Gegenstände wie etwa heilende Energydrinks oder Speicherdiscs stets der ganzen Gruppe zur Verfügung stehen, müsst ihr Mordwerkzeuge je nach Bedarf oder Vorrat manuell zuteilen.
Schwächlichen Höllenkreaturen kann man noch gut munitionssparend mit dem Baseballschläger eins überbraten, doch bei robusteren Mutanten solltet ihr härtere Geschütze wie etwa halbautomatische Schrottflinten auffahren.
Noch einmal zurück zu den Items: Zückt rechtzeitig eine lebensspendende Büchse, wenn eure Mannen ächzend herumstolpern oder sich ihr Portrait im Kartenmenü tiefschwarz färbt – wer in diesem Spiel die Radieschen von unten betrachtet, ist unrettbar verloren. Wundersame Wiedererweckungszeremonien könnt ihr also gleich mal abhaken. Bleiben im Falle eines Todesfalles nur zwei Möglichkeiten: Entweder man zockt mit reduziertem Team weiter, schlimmstenfalls bis niemand mehr übrig ist, oder der letzte Spielstand wird neu geladen.
Im Dunkeln ist für die Übelwichte übrigens besonders gut Munkeln. Gewitzte Kämpfer sorgen deshalb für klare (Licht-)Verhältnisse. Tagsüber werden schmutzige Scheiben schnellstmöglich zerdeppert (einfallende Sonnenstrahlen machen mit der Dämonenbrut kurzen Prozess), in finsteren Kellern montiert ihr wenigstens mit gefundenem Klebeband starke Taschenlampen auf eure Wummen. Später wandern dann sogar noch äußerst durchschlagende Blendgranaten und ein Laser ins Inventar.
Screen 1
Spielbarer Prolog: Irgendjemand hat Kennys Sporttasche gemopst
Screen 2
Ashley wartet vergeblich auf ihren Kenny
Screen 3
So ist es richtig – hier fühlt sich kein Übelwicht mehr wohl
Screen 4
Hallo, ist da unten jemand?
Screen 5
Hast du heute Tafeldienst?

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Obscure

Packshot
Survival-Horror
von Atari
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCJuni 2004
PS2Juni 2004
XboxJuni 2004

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

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Bewertungen zum Spiel

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82 %
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16.04.07
PC PS2
Obscure 2 kommt

 
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