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Mit den beiden Vorgängerspielen aus der Burnout-Reihe zeigte Entwickler Criterion bereits zweimal, wozu die aktuelle Konsolengeneration technisch fähig ist und wie viel Spaß es macht, am Steuer eines virtuellen Renners mal so richtig die Sau rauszulassen. Verkehrsregeln sind hier eher als gut gemeinte Tipps zu verstehen, ihre Beachtung ist nicht zwingend. Im folgenden Test untersuchen wir, ob der dritte Teil der Serie seine Vorgänger in Sachen Geschwindigkeit und Spielspaß noch einmal toppen kann, oder ob man mit anderen Rennspielen besser bedient ist. Das Rennspektakel geht in die dritte RundeWährend es in konventionellen Rennspielen meistens darum geht, Unfälle zu vermeiden und heil ins Ziel zu gelangen, stehen bei Burnout die spektakulären Crashs im Mittelpunkt. Natürlich gibt es auch normale Rennen, in denen nach wie vor der gewinnt, der als erster ins Ziel kommt - den Höhepunkt bildete aber bereits im zweiten Teil der Serie der Crash-Modus. In diesem musste man versuchen, einen möglichst großen Unfall zu verursachen. Je mehr Autos dabei in Mitleidenschaft gezogen werden und je mehr Geldschaden dabei entsteht, desto besser. Im dritten Teil wurde dieser Modus noch einmal ausgebaut, so dass sich die Hatz nach dem größtmöglichen Unfall noch spannender gestaltet.Auch sonst wird eine riskante Fahrweise vom Spiel belohnt. Durch haarsträubende Manöver wie etwa das Fahren auf der Gegenfahrbahn, das enge Vorbeirasen an anderen Fahrzeugen oder schnelles Driften durch Kurven lässt sich der Turbobalken aufladen. Zündet man ihn, erhält das Auto einen drastischen Geschwindigkeitsschub und rast so den Gegnern davon. Während man seinen Turbo allerdings bisher nur dann zünden konnte, wenn man ihn komplett aufgeladen hatte, ist er nun jederzeit einsetzbar. Katapultiert man seine Kontrahenten geschickt aus dem Spiel, wird die Turboleiste zudem verlängert (insgesamt kann man sie vervierfachen). Takedown?Das eben angesprochene Rempelmanöver wird im Spiel als Takedown bezeichnet. Dass diese Bezeichnung auch schon im Untertitel des Games auftaucht, lässt erahnen, dass der Takedown im Spielgeschehen recht häufig zum Einsatz kommt. Und in der Tat: Der Takedown ist nicht nur die praktischste Möglichkeit um seine Turboleiste aufzuladen, im Kampf um die besten Rennplatzierungen muss er eigentlich dauerhaft eingesetzt werden. Schließlich erleidet ein Gegner, der per Takedown aus dem Spiel geschubst wird, einen Totalschaden und wird erst nach einigen Sekunden wieder auf die Rennstrecke zurückbefördert. Selbstverständlich beherrschen die Kontrahenten diesen Trick aber genauso gut, so dass stets Vorsicht geboten ist, sonst ist man schneller in einen Unfall verwickelt als einem lieb ist.Ist dies erstmal geschehen, hat man allerdings noch eine Chance sich an seinen Gegnern zu rächen. Per Knopfdruck lässt sich die so genannte Impact Time aktivieren, in der das Geschehen in Zeitlupe dargestellt wird. Mittels des linken Joysticks kann man nun die Flugbahn seines Autowracks beeinflussen und es im Idealfall auf einen Rivalen steuern, der dadurch mit in den Unfall verwickelt wird. Durch diesen so genannten Aftertouch lässt sich die Turboleiste ebenfalls aufladen. Zudem lassen sich dadurch ordentlich Bonuspunkte sammeln, die man später in Bonusfahrzeuge oder andere Goodies umtauschen kann. | ||||||||||||||||||
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