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Test: Terminator 3: The Redemption
Der Terminator ist zurück - nicht im Kino, aber für eure Konsolen.| Terminator 3: Rebellion der Maschinen - so lautete nach dem Film bereits der Titel einer eher mittelprächtigen Spielumsetzung. Daher startete Atari jetzt zu Recht einen neuen Versuch. Der neue Teil heißt Terminator 3: The Redemption und hält sich inhaltlich weitgehend an die Story des Films. Eigentlich sollte ja klar sein worum es geht. Ihr übernehmt nämlich die Rolle eines waschechten Terminators, Modell T850 um genau zu sein. Und der kennt im Prinzip nur eine Strategie, Probleme zu lösen: alles über den Haufen ballern, was ihm in die Quere kommt. In den ersten Levels bekämpft ihr die Roboterschergen des Skynetimperiums. Eure Widersacher sind andere Terminatoren, düsengetriebene Gleiter, Kettenfahrzeuge wie der T1000 und ähnliche Ungetüme von erheblich größerem Kaliber. Der Schauplatz: eine postapokalyptische Szenerie, von der man im Film relativ wenig zu sehen bekam. Ab Kapitel 2 seid ihr dann in der Gegenwart unterwegs und ab hier hält sich die Story auch ziemlich genau an die Geschehnisse des Films - daraus wurden einige Zwischensequenzen sogar direkt übernommen. Dazu gehört zum Beispiel die Kranwagenszene. Euer Auftrag besteht meist darin, John Connor und seine zukünftige Ehefrau zu beschützen. Klar, dass die Terminatrix im Spiel den Hauptbösewicht darstellt. Die todbringende Roboterlady macht euch auch vor dem furiosen Finale das Leben zur Hölle. Heizen und ballern - GTA lässt grüßenBrachiale Action steht bei Terminator 3: The Redemption im Vordergrund. Grundsätzlich seid ihr entweder zu Fuß oder mit einem Fahrzeug unterwegs, und mit diversen Schießeisen räumt ihr euch dabei den Weg frei. Manchmal steuert ihr ein Fahrzeug auch nicht selbst, sondern seid nur der Beifahrer, so dass ihr euch voll aufs Ballern konzentrieren könnt. In den fahrtenbasierten Levels von Kapitel 2 liegt der Schwerpunkt auf Verfolgungsjagden, in den letzten beiden Kapiteln sind auch Fußmärsche wieder an der Tagesordnung.Die Steuerung des Spiels ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Wegen des hohen Spieltempos ist es gar nicht so einfach, zum Beispiel aus einem fahrenden Wagen heraus einen beweglichen Gegner mit dem Zielfadenkreuz anzuvisieren. Gezielt wird nämlich überwiegend manuell – nur einige Fahrzeugwaffen haben eine halbwegs funktionierende Zielautomatik. Auch wegen der vielen Gegner geht es meist sehr lebhaft zur Sache. Bei so viel Action verliert der Terminator schon mal Energie. Regenerieren kann er die überall, wo irgendwo elektrische Ladung hervorbrutzelt, meistens an kaputten Stromleitungen oder halbkaputten Gegnern. Wie im Film verfügt Arnie über einen speziellen Scannerblick. Kaum aktiviert, seht ihr alles in rot, auch Details wie Namen eurer Gegner und Zielentfernung werden eingeblendet. Noch besser: Eure Angriffskraft ist kurzfristig erheblich gesteigert. Allerdings funktioniert diese Option nur ein paar Sekunden, dann dauert es eine Weile, bis ihr sie erneut einsetzen könnt. Taktisch geht ihr meistens offensiv zu Werke. Schnelle Reaktionen sind erforderlich, um sich der Gegner reihenweise zu entledigen und so Energieverluste zu vermeiden. Dabei nicht vergessen in Bewegung zu bleiben! Bei einem der haushohen Kettenfahrzeuge zum Beispiel reicht ein Gegentreffer, und ihr seid weg vom Fenster – und gegen einen solchen Brocken habt ihr eh keine Chance. In dieser Spielsituation ist es effektiver, mit Vollgas und Dauerfeuer durchzupreschen und zahlenmäßig oder kräftemäßig überlegene Gegner links liegen zu lassen. Waffen und FahrzeugeWährend des Spiels stehen euch verschiedene Waffen zur Verfügung. Das sind meist vollautomatische Maschinengewehre oder Laserkanonen, leichte Kaliber wie Pistolen oder Scharfschützengewehre gehören nicht zum Repertoire des Terminators. Unterwegs dürft ihr an MG-Ständen Stellung beziehen. Fällt euch in einer solchen Situation ein Gegner in den Nacken, befördert ihr den Übeltäter über eure Schulter ins Schlachtfeld zurück. Im Blickfeld könnt ihr ihm dann mit Dauerfeuer den Rest geben.Die Fahrzeuge sind in der Regel mit einer Primär- und einer durchschlagskräftigen Sekundärwaffe bestückt. Mit Munition braucht ihr nicht sparsam umgehen – davon gibt es nämlich unendlich viel. Auch zu Fuß könnt ihr eine Zweitwaffe bekommen, allerdings gibt es nur eine Möglichkeit, an diese heranzukommen: Mit einem speziellen Nahkampftrick klaut ihr einem Gegner seine Knarre. Frei herumliegende Waffen oder überhaupt irgendwelche Gegenstände, ausgenommen vielleicht Verkehrsschilder, gibt es leider nicht, auch wäre es schön gewesen, wenn man einmal erhaltene Waffen hätte behalten dürfen – so beschränkt sich euer „Arsenal“ stets auf ein oder zwei Ballermänner. |
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