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Test: DTM Race Driver 2
Die ultimative Rennsimulation?
Mit deutlicher Verspätung liefert Codemasters dieser Tage DTM Race Driver 2 für die PS2 aus, immerhin ein halbes Jahr nach der Xbox-Version. Nachdem die Vorversion unter deutlichen Popups gelitten hatte, wollte man dieses Mal wohl seine Hausaufgaben richtig machen und der neuen Variante den nötigen Feinschliff angedeihen lassen. Und soviel soll vorab schon verraten werden: Das Warten hat sich gelohnt!Masse und KlasseBei DTM Race Driver 2 handelt sich zwar nicht um eine Simulation, wie uns der Untertitel Ultimate Racing Simulation Glauben machen will, aber dafür um eines der umfangreichsten Rennspiele, die es auf dem Markt gibt. Neben der titelgebenden DTM findet man noch weitere 31 Serien, angefangen von Formula Ford, über Seat Leon Supercopa, V8 Supercars, Pan American XKR Series, Koenig Speedfest bis hin zum Masters Grand Prix, der mangels offizieller F1-Lizenz die Königsklasse des Rennsports darstellen soll. Zusätzlich zu den Straßenrennen in „normalen“ Wagen gibt es noch Truckrennen sowie einige Rally-Serien (sowohl Etappen gegen die Uhr als auch Rallycross mit bis zu vier Autos gleichzeitig auf der Strecke).Auch bei den Strecken geizen Codemasters nicht: Ingesamt stehen 43 Strecken zur Auswahl. Der spanische Grand Prix-Kurs Circuit de Catalunya ist exklusiv nur in der PS2-Version enthalten und soll gewissermaßen für die Wartezeit entschuldigen. Die Kurse sind teilweise originalgetreu nachgebildet (natürlich sämtliche DTM-Strecken), teilweise aber auch frei erfunden (z.B. die Rally-Etappen). Nicht weniger als 35 verschiedene Fahrzeuge warten darauf, über den Asphalt gejagt zu werden. Selbstverständlich besitzen alle Fahrzeuge unterschiedliche Fahrverhalten: Während die DTM-Boliden ebenso wie die V8-Cars ziemlich gutmütig sind und sich teilweise sogar um die Kurven driften lassen, reagieren die schwerfälligen Trucks nur sehr langsam auf Lenkrad und Gaspedal, so dass man sich des öfteren in den Kiesbetten wiederfindet. Die Autos der Formula Ford und noch stärker die der Masters Grand Prix-Serie sind sehr agil und teilweise auch recht bissig, gehen aber auch aufgrund ihrer filigranen Bauweise sehr schnell zu Bruch, so dass sich hier eine aggressive Fahrweise von selbst verbietet. Eine rasante KarriereIn der Meisterschaft startet man als namenloser Pilot, der gerne in der Masters Grand Prix-Serie fahren möchte. Dazu muss man sich natürlich erst einmal durch die kleineren Rennserien hocharbeiten. Das Ganze läuft über acht Saisons, wobei je Saison mehrere Serien gefahren werden müssen. Meist hat man die Wahl zwischen zwei verschiedenen Serien. Da die Meisterschaft in eine fiktive Story eingebettet ist, startet man stets von einer vorgegebenen Startposition und kann auch nichts an seinem Setup ändern. Dafür wird man durch gut gemachte Videosequenzen belohnt, die unsere Geschichte weiter erzählen. Allzu Dramatisches darf man hier zwar nicht erwarten, aber eine nette Abwechslung ist es schon. |
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DTM Race Driver 2

Renn-Simulation
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
von Codemasters
USK-Freigabe ohne Altersbeschränkung
| PC | April 2004 | |
| PS2 | Oktober 2004 | |
| Xbox | April 2004 |
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