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Screenshots zum Test

Screen 1
Dr. O’Shay überbringt uns wieder schlechte Nachrichten…
Screen 2
Auf geht’s in den Kampf gegen das Böse.
Screen 3
Boss-Fight gegen Atlas über den Dächern von Metro City
Screen 4
Der erste Einsatz – und gleich ein Boss-Fight im Industriegebiet
Screen 5
Auch vor riesigen Robotern kennt Astro keine Furcht

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Die japanische Comic Reihe Astro Boy wurde dieses Jahr gleich durch zwei Spieleumsetzungen „geehrt“. Für den Gameboy Advance kam Astro Boy: Omega Factor, und SEGAs Sonic Team hat nun die PS2-Gemeinde mit Astro Boy (ohne Untertitel) beglückt. Nachdem der Gameboy-Titel gute Kritiken einfahren konnte, sind wir gespannt, ob auch die PS2-Version dem Kultstatus des Comics gerecht wird.

I, Robot

Als Ersatz für seinen bei einem tragischen Autounfall verstorbenen Sohn baut sich der talentierte Roboter-Ingenieur Dr. Tenma einen Roboter nach dessen Abbild und gibt ihm den Namen Astro. Er wurde so geschaffen, dass er den Menschen überlegen ist, und eines Tages die Weltherrschaft übernehmen soll. Dr. O`Shay jedoch, der spätere Ziehvater von Astro, hat die Vision, dass Roboter und Menschen in Frieden zusammen leben werden; nach dieser Devise wird Astro folglich auch „erzogen“, und das – wie sich später im Spiel herausstellen wird - durchaus mit Erfolg. Als sich in seiner Heimatstadt Metro-City plötzlich Überfälle von übelgelaunten und bösen Robotern häufen, ist es an der Zeit, dass Astro in den Kampf gegen das Böse zieht und wieder für Frieden zwischen Mensch und Maschine sorgt.

Astro Boy´s in the Hood

Im Spiel wird Astro immer wieder von neuen Zwischenfällen in Metro-City und Umgebung unterrichtet. Daraufhin macht man sich dann auf den Weg und fliegt mit den angewachsenen Raketenfüßen zum Ort des Geschehens. Das ganze läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Man begibt sich nach Metro-City und fliegt dort in eine Art „Beam-Markierung“, durch die man dann in den gewünschten Bereich des Spiels gelangt. Okay, fliegen wir also dorthin, und machen die Bösewichte alle platt! Tja, da kommen wir auch schon zu der ersten Kuriosität von Astro Boy: Statt einer Menge zwielichtiger Roboter, die man zu Schrott verarbeitet, steht man häufig schon direkt vor einem Boss-Gegner. Uff, das hört sich ja schwierig an, jedoch gibt einem das Spiel gleich ein paar Tipps, wie der Gegner zu besiegen ist. Außerdem stellen sich diese Bosse leider als ziemliche Nulpen heraus. Und - man ahnt es schon - wenn die Obermotze schon keine Herausforderung sind, was ist dann mit den „normalen“ Feinden (das Spiel besteht natürlich nicht ausschließlich aus Boss-Gegnern)? Richtig, die treiben einem auch keine Schweißperlen auf die Stirn.

Monotonie in der City

Die Tatsache, dass Astros Gegner sehr leicht zu bekämpfen sind, führt zwangsläufig dazu, dass das Spiel bald langweilig wird. Von einem Action-Spiel kann man hier nicht wirklich reden. Astro erhält im fortschreitenden Spielverlauf zusätzliche Fähigkeiten und Waffen: so dient der Röntgenblick z.B. dazu, Dinge zu sehen, die einem sonst verborgen bleiben, mit der Fähigkeit „Analysieren“ kann man fremde Sprachen verstehen (z.B. fremde Roboter), die Armkanone verleiht einem ordentlich WUMS in den Arm und mit der Eigenschaft „Kraft von 1 Mio. PS“ wird jeder Gegner ordentlich durchgeschüttelt. Leider muss man auch erwähnen, dass fast alle Widersacher mit einem einfachen Wirbelangriff auszuschalten sind, bei dem Astro etwas Anlauf nimmt, und mit viel Karacho in den Störenfried hinein fliegt. Dadurch verkommen die restlichen Angriffsarten größtenteils zu einem lediglich netten Beiwerk.
 
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