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Test: Constantine

Das Spiel zum Film. Himmel oder Hölle?
 
Er ist Kettenraucher, Alkoholiker und alles andere als was man einen Charmeur bezeichnet. Ein richtiger Antiheld eben. John Constantine im Film von Keanu Reeves verkörpert - bringt mit einer Mischung des aus dem Marvel-Universum bekannten Hellblazer und einem waschechten Exorzisten eine auf den ersten Blick erfrischende Brise auf die Leinwand und jetzt auch auf die Daddelkisten.
Mit einem coolen aber unschönen Spruch begrüßt er seine Gegenüber normalerweise. So forsch sind wir hier nicht, legen ihnen aber trotzdem diesen Test ans Herz. Denn für alle, die den Film gesehen haben, es spielt sich auf eine Art genauso wie dort und dennoch ganz anders. Und sehen wir ein weiteres Mal wie sich das Klischee der grundsätzlich schlechten Filmadaptionen bestätigt?

Das Leben des John

Das John nicht gerade der sprichwörtliche Held vom Erdbeerfeld ist, wurde bereits erwähnt, aber er führt in der Tat ein Leben am Abgrund. Sein Problem ist, dass er mit jungen Jahren Selbstmord beging und so eigentlich seinen Stammplatz in der Hölle bereits gesichert hätte. Doch irgendjemand war wohl gnädig und zugleich belehrend, schickte ihn wieder ins Reich der Sterblichen zurück und stattete ihn auch noch mit übersinnlichen Kräften aber vor allem mit Wissen aus. Wissen, mit dem Constantine nicht wirklich glücklich ist, denn seitdem sieht er die Welt nicht mehr mit den gleichen Augen, wie es der Rest der Bevölkerung tut. Engel und Diener der Hölle halten sich hier nämlich unbeschwert auf und schmieden erschreckende Pläne für den Untergang der Welt, welche er noch früh genug erkennen soll.
So versucht er sich mit zahlreichen Exorzismen (zu deutsch: Teufelsaustreibungen) an mit Dämonen besetzten Menschen den Platz im Himmel zurückzuverdienen. Das Spiel wirft ihn (anders als im Film) direkt ins kalte Wasser. Ein kleiner Zauberspruch in seiner Hütte, während er im Wasser steht, lässt ihn augenblicklich in die Hölle wechseln, wo er für einen Freund einen Gegenstand finden soll. Natürlich geht so etwas nicht im Spaziergang und John muss erstmal die halbköpfigen Dämonen die hier überall herumstreunen beseitigen. Das funktioniert anfänglich am besten mit Revolvern. Einen hat er schon dabei, einen weiteren findet er auf dem Weg. Doch auch im späteren Verlauf sammelt er zahlreiches zusätzliches Arsenal, von der einfachen Shotgun bis hin zum Drachenfeuer-Gewehr. Nach ungefähr zehn Stunden Spielzeit ist das kurze Abenteuer dann auch schon zu Ende.

Mit Kippe und Colt

John wird in guter alter Action-Adventure-Manier aus der Verfolgerperspektive gesteuert. Dennoch reagiert er viel zu hektisch und umständlich auf ihre Bewegungen. Springen und ducken übernimmt das Programm an geeigneten Stellen für sie. So werden dem Spiel einige Handlungsmöglichkeiten genommen und unauffällig die Level begrenzt.
Screen 1
In Cutscenes wird das Spielgeschehen erklärt
Screen 2
Kein Bug sondern ein nützliches Feature: Mit dem Wahrheitsblick werden die dunkelsten Ecken sichtbar
Screen 3
Mit einer einfach Tastenkombination wechselt John in die Hölle

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Constantine

Packshot
Action-Adventure
von Ubisoft
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PCMärz 2005
PS2Februar 2005
XboxFebruar 2005

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