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Test: Full Spectrum Warrior
Im Gleichschritt Marsch auf die PS2!
Vor einem Jahr erschien mit Full Spectrum Warrior ein spannender und actionhaltiger Taktiktitel für die Xbox, der Spieler und Kritiker gleichermaßen überzeugen konnte. Nun hat das Spiel endlich auch den Sprung auf die PS2 geschafft.Terroristische BedrohungIn einem arabischen Staat namens Zekistan hat ein radikal-islamischer Diktator namens Al Afad sämtliche Macht an sich gerissen. Zusammen mit seinen Schergen unterstützt er terroristische Mitglieder der Taliban aus dem Irak und aus Afghanistan. Außerdem unterdrückt und quält er diejenigen im Staat, die seine Weltanschauung und sein Regime nicht unterstützen wollen. Als immer mehr Terroranschläge, die Al Afad zugeschrieben werden, die Welt erschüttern, sehen sich die westlichen Nationen zum Handeln gezwungen und entsenden ihre Soldaten nach gescheiterten Verhandlungen und Versuchen, friedliche Lösungen herbeizuführen, in den Krisenherd. Genau in dieser Situation tritt der Spieler ins Geschehen ein, denn er übernimmt zwei amerikanische Soldateneinheiten, im Spiel „Squads“ genannt.Die eben beschriebene Hintergrundgeschichte des Spiels ist zwar frei erfunden, dennoch klingt sie sehr realistisch. Startet man den Einsatz zum ersten Mal, wird zunächst die Steuerung in einem Tutorial erklärt. Anders als in den meisten anderen Actiontiteln, in denen man direkt aktiv ins Geschehen eingreift, übernimmt man in Full Spectrum Warrior den Part eines Kommandeurs, der zwei verschiedenen Truppen Befehle erteilt, die diese daraufhin ausführen. Anstatt also selber einen Soldaten zu steuern und auf Knopfdruck zu schießen, muss man hier erst einen Soldaten auswählen, ihm dann vermitteln wohin er sich bewegen soll und ihn schließlich auf einen Gegner schießen lassen. Natürlich muss man stets auf das Wohl seiner virtuellen Pappenheimer achten und dafür sorgen, dass sie möglichst gut in Deckung positioniert sind und nicht in feindliche Schusslinien geraten. Wer taktisch klug vorgeht, kann selbstverständlich manchen seiner Leute von anderen Feuerschutz geben lassen, damit sie schneller vorrücken können. Auf den ersten Blick mag dies kompliziert wirken; die Steuerung geht einem aber schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über, sodass sich Full Spectrum Warrior genauso einwandfrei handhaben lässt wie die meisten Actionspiele. Hektische GefechteSollte ein Soldat im Gefecht verwundet werden, muss er schleunigst von seinen Kollegen geborgen und zum nächsten Sanitäter gebracht werden. Der Abtransport durch die feindlichen Linien gestaltet sich verständlicherweise eher kompliziert, da sich ein Soldat nur sehr langsam bewegen kann während er einen Verletzten transportiert. Sollte ein zweiter Mann im Spiel verletzt werden, gilt eine Mission als gescheitert und muss von vorne begonnen werden. Alleine diese Tatsache bietet einiges an Brisanz. Außerdem darf die Bergung eines Kameraden nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen, da dieser sonst an seinen Verletzungen sterben könnte, bevor er medizinisch versorgt wird. Dass man stets auf das Vorgehen von zwei Truppen, die aus je vier Männern bestehen, gleichzeitig achten muss, sorgt für weitere Spannung. |
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70%
Full Spectrum Warrior

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