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Test: Spartan: Total Warrior
Die Macher der Total War-Serie wagen sich ins Actiongenre vor. Hack&Slay vom Feinsten?
Creative Assembly haben sich mit der Total War-Serie einen Namen gemacht, die mit Shogun begann und über Medieval und Rome zur Top-Strategieserie wurde. Nun nimmt sich CA der Konsolen an und schon der Untertitel von Spartan verrät, dass der Fokus hier woanders liegt. Nicht mehr der Krieg im Ganzen sondern der Krieger im Einzelnen stehen im Mittelpunkt und so ist Spartan – Total Warrior denn auch eine Hack&Slay-Orgie geworden.Historisch fundiert?Die Geschichte des Spiels versetzt uns ins antike Sparta. Die Römer haben Griechenland überrannt und die Stadt der Krieger ist die letzte Bastion, die dem römischen General Crassus und seinen Legionen Widerstand leistet. Doch dessen gewaltiges Heer ist nun vor den Stadtmauern und so ruft Sparta alle Männer zu den Waffen, um den Angriff abzuwehren. Zu ihnen gehört auch ein namenloser Kämpfer, den der Spieler steuert, sowie dessen Gefährten Castor und Pollux. Kurz vor Beginn der Schlacht spricht Gott Ares zu ihm und verspricht dem Namenlosen zu helfen, wenn dieser dafür die Rache übt, die dem Gott gefällig ist. Deutlicher wird er da allerdings nicht.Dass das ganze historisch nicht so ganz fundiert ist, wird spätestens klar, wenn man nach kurzer Zeit den meterhohen Metallmenschen Talos ausschalten muss oder die Römer mit Ballisten Pfeile im MG-Stakkato abfeuern. Ohnehin besticht die Story nicht eben durch Einfallsreichtum, ist aber ansprechend vertont und hat den einen oder anderen Oneliner dabei, der zum Schmunzeln anregt. Auf ins GemetzelZu Anfang ist man mit Schwert und Schild bewaffnet und bekommt es sogleich mit waren Massen an Römern zu tun. Außerdem kann man – wenn man Pfeile findet – zu einem Bogen wechseln. Im Wesentlichen gibt es zwei Schlagvarianten, dazu kann man noch springen oder den Schild als Block einsetzen oder Gegner wegschubsen. Dazu gibt es noch diverse Combos sowie den Wutangriff, der in Slow Motion ausgeführt wird. Das ganze erinnert etwas an Prince of Persia.Die Level sind meist riesige, in Abschnitte unterteilte Areale, die man Stück für Stück von Gegner säubern muss. Dabei ist es den Entwicklern gelungen dem Spiel genug Abwechlsungsreichtum einzuhauchen, auch wenn man im Wesentlichen doch nur hiebend und stechend durch die Gegnerscharen schnetzelt. Da gilt es Personen oder Gebäude zu beschützen, Sapeure (Bombenleger) zu Einrichtungen des Feindes zu geleiten oder Sapeure des Gegners abzufangen ehe diese eigene Tore in Schutt und Asche legen, oder eine bestimmte Zeit lang eine Brücke zu verteidigen, bis diese gesprengt werden kann. Ebenfalls ein Garant für Abwechslung sind die unterschiedlichen Waffen (zwei Schwerter, Hammer usw.) und Extras die man im Laufe des Spiels findet. Dann sammelt man nämlich göttliche Energie und kann diese – wenn voll aufgeladen – in einer Spezialattacke entladen. Blitze schädigen dann gleich ein Dutzend Gegner, der Schild der Medusa lässt Gegner für einige Zeit zu Stein erstarren etc. |
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