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Suikoden Tactics
Strategie
von Konami
PS2Februar 2006
  Infosheet

Test

Screens (7)  

Bewertungen

GameCaptain
78 %
Test lesen
Magazine: 75 %
Unsere Leser: 90 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Wer kommt mit?
Screen 2
Befreundete Charaktere warnen sich gegenseitig vor Attacken
Screen 3
Schwerter. Äxte, Armbrüste – alles da
Screen 4
Die Umgebungstexturen sind oft etwas verwaschen

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Suikoden Tactics verlagert das RPG-Gameplay der traditionsreichen Serie auf strategische Kästchen-Schlachtfelder, wie man sie ähnlich von Final Fantasy Tactics oder den komplexen Spielen aus dem Hause Nippon Ichi Software (La Pucelle, Disgaea, Phantom Brave) kennt. Quasi eine Art Fantasy-Schach mit verschärften Bedingungen, passender Hintergrundstory und variantenreicher Charakterentwicklung.
Der Ableger verläuft was seine Geschichte betrifft parallel zu diversen Ereignissen vor, während und nach dem in Fankreisen etwas umstrittenen vierten Serienteil. Vorkenntnisse sind kein Muss, aber wer Suikoden 4 ausgiebig gespielt hat, weiß etwa Gastauftritte von bekannten Figuren und den erneuten Besuch zentraler Handlungsorte entsprechend eher zu schätzen. Im Zentrum der Story steht ein Krieger namens Kyril, der schon seit frühester Jugend zusammen mit seinem Vater und dessen getreuen Begleitern versucht, das Geheimnis um die so genannten Runenkanonen zu entschlüsseln. Diese magischen Waffen besitzen die Macht, Menschen in kämpferische Fischwesen zu verwandeln - ein Schicksal, dem schon bald leider auch Kyrils Papa nicht entgehen kann. Fortan ist der Jüngling gleich doppelt so motiviert und versammelt im Laufe seiner Reise eine schlagkräftige Truppe von Verbündeten um sich. Aus insgesamt einigen Dutzend spielbaren Charakteren kann man sich dann geeignete Teams zusammenstellen, um allerlei Piraten, Monster und andere finstere Gesellen in rundenbasierten Gefechten ordentlich aufzumischen.

Ziele und Gefahren

Verschiedene Sieg- beziehungsweise Niederlage-Bedingungen entscheiden auf den Schlachtfeldern über Wohl und Wehe der entsendeten Gruppe. Mal muss man schlicht alle gegnerischen Figuren oder zentrale feindliche Anführer vom Bildschirm putzen, ohne dabei die komplette eigene Mannschaft zu verlieren, mal gibt es irgendwelche Sonderregeln wie das Beschützen von KI-gesteuerten Freunden. An dieser Stelle ist anzumerken, dass die künstliche Intelligenz nicht immer klug agiert und durch hirnlose Aktionen schonmal unnötig früh den Löffel abgibt.
Die Reihenfolge der handelnden Personen ergibt sich aus ihren Werten und wird zur Verdeutlichung am oberen Rand angezeigt. Kommt ein Held zum Zug, darf er innerhalb seiner aktuellen Reichweite auf ein neues Feld bewegt und mit einer von vier Blickrichtungen abgestellt werden. Je nach Situation können in dieser Runde auch helfende Items wie Medizin aus dem persönlichen Rucksack gefischt, normale Attacken auf in der Nähe herumgammelnde Monster ausgeführt - am besten von der Seite bzw. gar aus dem Hinterhalt - oder aber Spezialfähigkeiten eingesetzt werden.
Die Sonderbefehle richten sich in Suikoden Tactics nach einem Element- bzw. Waffen-gebundenen Runensystem. In Ortschaften können mit erbeuteten Punkten zwischendurch immer wieder neue Runen erworben werden, die vernichtende Zaubersprüche und ähnliches verfügbar machen.
 
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