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Test: Rampage: Total Destruction
Endlich mal ein Spiel, in dem man sich nach Herzenslust austoben kann!
Vor ziemlich genau 20 Jahren begann die Zerstörungsorgie der Rampage-Reihe. Das Spielprinzip war schon damals recht simpel gehalten: Mit einem furchteinflößenden Monster musste man verschiedene Städte in Schutt und Asche legen. Je mehr Zerstörung man anstellte, desto mehr Punkte gab es. An diesem Spielprinzip hat sich bis heute wenig geändert. Lohnt es sich trotzdem, noch einmal Geld in die Neuauflage zu investieren?Ein Erfischungsgetränk der etwas anderen ArtEs begann als harmloser Geschmackstest. Die Firma Scum Soda wollte ein neues Erfrischungsgetränk auf den Markt bringen und zuvor an verschiedenen Probanden testen, was sie vom grünen, sprudelnden Gebräu halten. Die Ergebnisse der Untersuchungsreihe überstiegen die Erwartungen der Hersteller allerdings um einiges. Anstatt angenehm erfrischt zu werden, verwandelten sich die Probanden nämlich in zerstörungswütige Monster. Da niemand auf solche Auswirkungen vorbereitet war, konnten die neu entstandenen Bestien aus den Testlabors entkommen. Seither treiben sie sich in verschiedenen Metropolen dieser Welt herum und haben nur eins im Sinn: Zerstörung.Zerstörungsorgie erster GüteDer Spielablauf in Rampage: Total Destruction ist denkbar einfach: Betritt man ein Level, sieht man eine Häuserreihe vor sich. Diese muss innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits komplett zerstört werden. Hierzu verfügt man über verschiedene Angriffsarten. So kann man zum Beispiel an Häuserfassaden empor klettern und währenddessen auf sie einschlagen, oder sich aufs Dach eines Gebäudes stellen und es von dort aus bearbeiten. Ist genug Schaden angerichtet, stürzen die Gebäude ein. Ganz so einfach, wie sich die Zerstörungsorgie im ersten Moment anhört, ist sie allerdings auch nicht. Die Bewohner der Häuser, die man zu zerstören versucht, wehren sich nämlich gelegentlich, indem sie zum Beispiel auf einen schießen. Wen dies zu sehr stört, der kann das Problem auf Knopfdruck lösen, indem er einfach die lästigen Wesen auffrisst. Auch vorbeikommende Passanten lassen sich bei Bedarf auffressen. Außerdem lassen sich Autos aufheben und als Wurfgeschosse verwenden.Gelegentlich bekommt man es zudem mit der Polizei zu tun, die in den späteren Levels mit immer mehr Verstärkung anrückt. Während man es anfangs nur mit bewaffneten Polizisten zu tun bekommt, muss man sich später unter anderem mit ganzen SWAT-Einheiten, Panzern und Kampfhubschraubern herumschlagen. Zusätzlich birgt auch die Umgebung einige Gefahren, die einem den Monsteralltag erschweren können. So kann es beispielsweise passieren, dass man plötzlich einen Stromschlag bekommt, während man nichts ahnend seine Faust in einen Häuserblock steckt. Zerstört man eine Wasserleitung, kann es außerdem vorkommen, dass man von einer riesigen Fontäne durch die Luft geschleudert wird und unsanft auf dem Boden landet. Witzig ist es, wenn das eigene Monster beispielsweise auf ein Kinderkarussell tritt und hinfällt, oder in einem Springbrunnen ausrutscht. |
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