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Test: Shinobido: Weg des Ninja
Sam Fisher mit Ninjamaske. Kann das gut gehen?Es ist schon etwas her, um genauer zu sein drei Jahre, dass der Vorgänger auf der PS2 erschien. Damals ein Versuch, das 8-Bit Original in aktuelle Gefilde umzusetzen. Der Versuch war ganz nett, setzte aber keine Maßstäbe. Das Universum schien zu abgedreht, das Spiel zu arcadelastig. Shinobido hat in diesem Sinne eigentlich nicht mehr viel mit seinem Vorgänger zu tun und wendet sich eher an die klassischen Schleich-Fans. Ist es dadurch besser als Shinobi?No Ninja is perfectNinjas haben es nicht leicht im Leben. Ständig auf der Hut, immer wachsam und ziemlich blasse Haut. Man bewegt sich ja nur im Schatten. Richtig problematisch wird’s dann aber erst, wenn wir eines Morgens an einem Fluss mit dem Gesicht im Wasser aufwachen und uns nicht mehr daran erinnern können wie wir heißen. Die einzige Erinnerung, die wir noch haben, ist, dass irgendwas mit unserem Vater passierte. Außerdem werden wir direkt nach unserem Erwachen von merkwürdigen Visionen heimgesucht. Was hat das alles zu bedeuten?Kurz nach dem Intro beginnt auch direkt das Spiel, wobei wir erst einmal in die Grundlagen der Ninjatechnik eingeführt werden. Ernüchternder Weise gibt es gar nicht viel einzuweisen. Unser erstes Ziel besteht darin, den Wächter vor unseren Augen, der sich natürlich nicht umdreht, ehrenhaft von hinten zu meucheln, ohne dabei gesehen zu werden. Nachdem wir ihn und die restlichen Wachen erledigt haben, gibt’s noch eine kleine Sequenz und wir befinden uns plötzlich in unserer eigenen Hütte, die regelmäßigem „Botschaftenpfeil“-Hagel ausgesetzt ist. In ihnen befinden sich meist Missionsaufträge der großen und kleinen Organisationen. Erfüllen wir diese, bekommen wir nicht nur Geld sondern auch Rufsteigerung bei der einzelnen Fraktion, was natürlich mit Rufsenkungen bei deren Feinden einhergeht. Wir sollten uns daher gut überlegen, welche Aufträge angenommen werden. Anfangs ist es aber noch recht egal, der Ruf spielt erst später eine Rolle. Dann kommt es darauf an, wie frei wir uns in bestimmten Gebieten bewegen können, ohne angegriffen zu werden. Die Missionen sehen allerdings immer gleich aus. Es gibt ganze drei unterschiedliche Typen: Bringe alle Gegner um, Bringe Ladung von A zu Kontaktperson B, Besorge Sache von Feind C. Das wird schnell langweilig, vor allem auch aus dem Grund, dass sich die Umgebung kaum ändert und wir fast immer an den gleichen Orten herumrennen. Ab und zu findet sich dann doch mal ein Auftrag, der uns in der ziemlich mageren Geschichte voran bringt, der darf dann sogar mal etwas anspruchsvoller ausfallen. Die Wege des Ninjas sind unergründlichGespielt wird unser Ninja immer aus der Schulterperspektive. Die Kamera lässt sich zum Glück per Stick frei nachjustieren, was auch bitter nötig ist, denn meist ist die vorgegebene Sicht sehr unübersichtlich. Die Möglichkeiten des Protagonisten sind berenzt. Nur eine Angriffstaste steht uns zur Verfügung, mit den anderen springen oder schleichen wir. Falls wir nahe genug ungesehen an einen Widersacher heran kommen, können wir ihn durch eine Meuchelattacke lautlos erledigen. Das funktioniert aber auch ab und zu im offenen Kampf. |
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