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Avatar: Der Herr der Elemente
Action-Adventure
von THQ
PCMärz 2007
PS2März 2007
  Infosheet

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
77 %
Test lesen
Magazine: 59 %
Unsere Leser: 77 %
Deine:
70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Meist rennen wir zu dritt herum - der Vierte im Bild ist ein NPC
Screen 2
Die Kämpfe sind recht abwechslungsreich, werden mit der Zeit aber eintönig

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Es kommt die Zeit, in der werden wirklich sämtliche noch so schlechten Zeichentrickserien von noch so dubiosen Fernsehsendern als Spiel umgesetzt, um deren 2000 Fans zu befriedigen. Ob Avatar zu diesen Serien und ob Nickelodeon zu diesen Sendern gehört, darf jeder selbst beurteilen, nichts desto trotz kommt nun der kleine Magie-Mönch auch auf die PlayStation 2 und erhofft sich viele zahlende Kunden. Ob die Qualität der Umsetzung diesen Anspruch rechtfertigt, erfahrt ihr in unserem Test.

Wer oder was ist Avatar?

Hauptcharakter und gleichzeitig Namensgeber der Serie ist der 12-jährige Junge Aang. Doch das stimmt nicht ganz, denn eigentlich ist er schon 112 Jahre alt: Er war 100 Jahre in einem Gletscher am Südpol eingefroren und ist erst jetzt wieder erwacht. Der unscheinbare Protagonist ist allerdings nicht irgendjemand, sondern mal eben Herrscher der Luft und zugleich Avatar aller Elemente. Welch unglaubliche Macht in ihm schlummert, bekommt Aang erst nach und nach heraus. Doch seine Gegner, die Herrscher des Feuers, wissen um seine Kräfte und setzten in den letzten 100 Jahren einiges daran, die Weltherrschaft zu übernehmen.
Höchste Zeit also für unseren kleinen Helden, das große Übel aufzuhalten. Dazu wird er schließlich von Katara, der letzten Gebieterin des Wassers, und ihrem Bruder Sokka aus dem ewigen Eis befreit und auf die entscheidende Mission geschickt, die aus den Fugen geratene Welt zu retten und die Balance der Elemente wiederherzustellen. Und da kommen wir ins Spiel.
Die Geschichte orientiert sich stark an der des Serienvorbilds: Wir steuern anfangs nur den kleinen Aaang, im Spielverlauf aber auch öfter seine beiden Freunde Katara und Sokka. Dazu rennen die drei später zusammen herum und lassen sich bei Bedarf taktisch sinnvoll wechseln. Während Aang nämlich eher der Spezialist für sämtliche Angriffs-Zauber ist, beherrscht Katara das Element des Heilens und hält die Gruppe am Leben, während Sokko mit Stab und Bumerang auf die Gegner einholzt.

Kleiner Mönch ganz groß

Doch nicht nur hier wird der deutliche Rollenspiel-Einschlag im Spiel deutlich. Die insgesamt vier unterschiedlichen Welten sind meist frei begehbar und beinhalten mehrere Aufträge von verschiedenen Charakteren in und außerhalb der zentralen Städte rund um ein Gebiet. Dadurch entsteht der Eindruck, dass das Spiel weniger linear ist als vergleichbare Action-Adventures. Und noch etwas ist bemerkenswert: Für getötete Monster erhalten wir Erfahrungspunkte, welche sich schließlich in Levelaufstiegen auswirken. So erlernen wir mit jedem Spielcharakter nach und nach immer stärkere Fähigkeiten. Während Aang irgendwann alle Elemente meistert, vollführt Sokko starke Nahkampfkombinationen.
 
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