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Test: God of War II
Yippieh: Das letzte große Action-Highlight für die PS2 erscheint auch in Deutschland vollkommen ungeschnitten!Endlich kommen nun auch wir Europäer in den Genuss eines der letzten großen Toptitel für die PS2. God of War II erscheint sogar hierzulande verhältnismäßig unverspätet und vollkommen ungekürzt. Neben der uns vorliegenden Standard-Version kommt das Werk der Santa Monica Studios auch in einer Special Edition auf den Markt, die noch eine zweite Disc mit Bonusmaterial enthält.Typisch God of War: Bombastischer AuftaktDer Vollständigkeit halber noch mal kurz die Vorgeschichte: Im ersten Teil von God of War erlebt ihr, wie der Spartaner Kratos durch den Sieg über Ares zum griechischen Kriegsgott aufsteigt. Zu Beginn des zweiten Teils zeigt sich, dass der ungebändigte Größenwahn des rachlustigen Aufsteigers den anderen Göttern, allen voran Zeus und Athene, ein Dorn im Auge ist, so dass diese schließlich keine andere Möglichkeit sehen, als Kratos all seiner göttlichen Macht zu berauben. Dazu stellen sie ihm auf Rhodos eine Falle, schrumpfen ihn mit einem Fluch auf Normalgröße zurück und hetzen ihm auch noch den zum Leben erweckten Koloss von Rhodos auf den Hals. God of War II startet folglich mit einem ebenso bombastischen Einstand wie der Vorgänger.Fein, fein: Highlights am laufenden BandWährend der fulminante Auftakt beim Vorgänger gleichzeitig schon den Höhepunkt des Spiels darstellte, ist der Kampf gegen den Koloss in GoWII nur einer von etwa 12 ähnlich spektakulär verlaufenden Begegnungen und Höhepunkten am laufenden Band. Der Kampf gegen den berittenen Barbarenkönig ist so ein Beispiel: Darin wird Kratos zuerst am Schwanz des Pferdes durch einen halben Wald geschleift, ehe der eigentliche Kampf folgt. Zu Pferde, zu Fuß, als Halbriese und schließlich mit Unterstützung mehrerer Untoter macht der Barbar Kratos zu schaffen, ehe es der Spartaner schließlich schafft, in einem zähen Händeringen den Hammer des Feindes an sich zu reißen und den Wilden mit seiner eigenen Waffe zu erschlagen! An diesem Beispiel mögt ihr sehen, dass nicht nur die Größe allein die Endgegner so toll macht, sondern auch die Tricks, die einige von ihnen auf Lager haben. Zwar ist das Spiel mit etwa 12 Stunden Dauer nicht allzu umfangreich, doch dafür sehr gut mit Action und Abwechslung gefüllt.Altes Feeling, neuer KramDas Gameplay von God of War II ist dem des Vorgängers grundsätzlich zwar ähnlich, wurde durch neue Waffen, Zauber und Techniken aber insgesamt bereichert. Neben den Klingen der Athene könnt ihr alternativ jetzt auch mit dem schweren Barbarenhammer oder dem Schicksalsspeer zu Werke gehen. Die nützlichste Zweitwaffe ist aber wohl Typhon´s Ruin, ein magischer Bogen, der dank automatischer Zielerfassung vor allem gegen fliegende und weiter entfernt stehende Gegner seinen Zweck erfüllt. Das Goldene Vlies ist ein Armband, das mit dem richtigen Timing feindliche Geschosse und Strahlen reflektiert. Gegen die durchbohrenden Blicke bestimmter Statuen und steinerner Fratzen stellt es sogar die einzige Möglichkeit dar, diese zu zerstören.Auch neue Zauber stehen euch zur Verfügung, darunter der Zorn des Chronos, ein Blitz-Orb-Trio und das Atlas-Beben, ein mächtiger Stampftritt, der alle Gegner im Umkreis von den Socken haut. Zudem könnt ihr die Waffen und Zauber auf bewährte und neue Weise mit Upgrades bestücken, indem ihr eifrig rote Erfahrungs-Orbs sammelt. Antikes Gleitmittel: die Flügel des IkarusNach der Begegnung mit dem wahnsinnigen Ikarus kann Kratos sich dessen Flügel zunutze machen, um nach einem Doppelsprung noch über einen weiten Abgrund zu segeln, vergleichbar etwa einem Drachenflieger. Erwischt er dabei eine Gasquelle, weht ihn der Auftrieb gleich noch ein Stückchen weiter als sonst. Die neuen Flugsequenzen mit dem Pegasus hingegen sind spieltechnisch gesehen eigentlich nichts Besonderes. Das liegt zum einen an der bemerkenswert geraden Flugbahn, zum anderen aber auch daran, dass man lediglich ein paar Greifen entern und einem Raben im Flug den Hals umdrehen muss, ehe es mit der Fliegerei auch schon wieder vorbei ist. Aber sei´s drum – schön anzusehen ist das Ganze allemal. Wer da mehr will, sollte sich vielleicht besser einen genrespezifischen Titel wie Lair vormerken oder auf Klassiker wie Starwing oder Wing Commander zurückgreifen. |
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