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Test: Black Buccaneer

Joho, auf Piraten, und erleidet bloß keinen Schiffbruch - oder doch?
 
Zufälle gibt’s! Pünktlich zum dritten Disney-Anlauf von Fluch der Karibik im Kino, gibt es auch dieses Jahr mindestens einen Publisher (abgesehen von der Filmumsetzung), der mit seinem Spielchen durch den Piraten-Hype noch den einen oder anderen Euro beim Spieler abgreifen will. Der Kandidat dieses Jahr: Black Buccaneer. Doch handelt es sich bei diesem Piratenvertreter tatsächlich nur um Geldmacherei, oder steckt hier doch mehr Substanz drin?

Ah jetzt ja, eine Insel!

Die Entwickler präsentieren uns eine waschechte und garantiert noch nie dagewesene Piratenstory. Worum geht’s? Um einen Schatz natürlich, vielmehr den Schatz, hinter dem alle her sind. Der liegt nämlich irgendwo auf einer Insel, von Piraten aller Meere zusammengetragen. Doch wie zu erwarten, ereilte ein grausamer Fluch die Schatzinsel und keiner kehrte je von ihr zurück.
Viele Jahre später gilt die Schatzinsel nur noch als Legende und dennoch machen sich zahlreiche Freibeuter auf, ihren Reichtum zu finden. Einer dieser Träumer heißt Francis Blade, der seit geraumer Zeit dem Schatz hinterher jagt. Fast am Ziel brachte ihn ein Orkan vom Kurs ab und spülte ihn schließlich als einzigen Überlebenden des Schiffes an den Strand einer Insel – vielleicht ja DIE Insel? Wir schlüpfen in seine Rolle und müssen das Geheimnis des Eilands ergründen. Sehr bald stellen wir aber fest, dass es hier offensichtlich nicht mit rechten Dingen zugeht und wir schnell von dem sagenumwobenen Fluch eingeholt werden.
OK, auch wenn die Geschichte aus einem x-beliebigen Groschenroman stammen könnte, so klingt das ganze doch nach einem potenziell spannenden Abenteuer. Bewaffnet mit Pistole und Schwert machen wir uns also direkt nach Ankunft auf… ja wohin eigentlich? Zunächst mal führt uns ein Pseudotutorial in die Grundsteuerung ein. Warum pseudo? Weil’s hier eigentlich schon richtig zur Sache geht. Gleich zu Beginn des Abenteuers können wir uns nämlich schon mal ein Bild davon machen, was uns in den insgesamt 18 Spielabschnitten erwartet: Vor allem langweilige Rätsel, nervige Hüpfpassagen und hier und da mal ein paar Kämpfe.
Langweilig sind die Rätsel, weil die Entwickler das Buch „Spannende Rätsel selbst gemacht“ wohl nur bis zum zweiten Kapitel gelesen haben. Ergo erwartet uns viel Knöpfchendrücken, hin und her laufen und erneutes Knöpfchendrücken. Wer glaubt, dass sei nur am Anfang so, der irrt. Diese geballte Abwechslung zieht sich nämlich das ganze Spiel durch, nur an ganz seltenen Stellen müssen wir mal Anspruchsvolleres erledigen.
Screen 1
Gehüpft wird hier piratenuntypisch jede Menge
Screen 2
Die Gegner sind fast immer die gleichen

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Black Buccaneer

Packshot
Action-Adventure
von 10tacle Studios
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PCMai 2007
PS2Mai 2007

Alle Infos zum Spiel   Preisübersicht

will ich habenhabe ich angespielt
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