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Test: BUZZ! Junior: RoboJam
Nach der Party im Dschungel soll jetzt ein bunter Wettkampf der Roboter die junge Zielgruppe an die Buzzer-Controller locken.| Während Erwachsene oder Jugendliche mittlerweile schon im vierten Quiz um die Wette buzzen, traut Sony den aufgekratzten Kids so viel Wissensdurst wohl nicht zu und versorgt die junge Zielgruppe stattdessen erneut mit einer Sammlung von spaßigen Reaktionstests. Viele potenzielle Käufer werden das Grundprinzip schon von Buzz Junior: Jungle Party kennen – nur sind statt Affen nun die Roboter los. Fast alles wie gehabt, aber mit Verbesserungen im DetailAls Schauplatz des bunten Geschehens dienen mehr oder weniger außerirdische Orte beziehungsweise Maschinenwelten, in denen sich vier kleine Blechbüchsen-Kollegen tummeln. Vor Spielbeginn kann man den Charakteren auch wieder ein paar Outfits (hier unterschiedliche Köpfe samt Frisuren sowie Oberkörper) und einen Namen verpassen.Auf ein verbindendes Spielbrett, wie man es aus Klassikern wie Mario Party kennt, wird erneut verzichtet. Buzz Junior reiht einfach einige vom Zufallsgenerator bestimmte Minigames aneinander, in denen man durch Platzierungen Schrauben für den Gesamtsieg ergattert. Die mögliche Rundenzahl variiert zwischen kurz und Marathon – was dann schon einiges Sitzfleisch und ausreichende Konzentration erfordert. Wer die Auswahl der Spiele selbst in die Hand nehmen will, darf das ebenfalls tun und neuerdings sogar bis zu sechzehn individuelle Listen zur späteren Verwendung speichern. Praktisch, falls man sich nicht jedes Mal extra mühsam die Favoriten herauspicken will. Erfreulicherweise wurde diesmal auch mehr an Einzelspieler bzw. kleinere Gruppen gedacht – fehlende Mitspieler werden einfach durch (recht vernünftig agierende) computergesteuerte Figuren ersetzt. Deren Spielstärke lässt sich für das gewünschte Maß an Herausforderung außerdem in drei Stufen regeln. Auch für Anfänger gut verständlichGesteuert wird natürlich komplett mit den beliebten Plastik-Controllern, je nach Spiel entweder rein über den dicken roten Buzzer-Button, mit Hilfe der vier Farbtasten oder als Kombination aus beiden Varianten. Vor jeder Runde erklärt ein Sprecher die folgende Aufgabe anhand von Videoschnipseln, was z.B. für kleinere Kinder recht nützlich ist, die noch nicht lesen können.Viele Aufgaben orientieren sich an den Minigames der Jungle Party, nur eben mit verändertem Szenario. Doch zum Glück gibt´s abgesehen von der frischen Thematik auch noch einige wirkliche Neuzugänge. Gefragt sind neben schnellen Reaktionen unter anderem Aufmerksamkeit und eine Portion Glück. Olympische Spiele im Roboter-StilMutige wagen sich an einen Bremstest: Die Robos steuern in pfeilschnellen Raketen auf einen Abgrund zu und müssen durch Buzzerdruck rechtzeitig den Bremsfallschirm zünden – doch nur wer etwas riskiert und im abgesteckten Bereich zum Stehen kommt, sahnt ordentlich Punkte ab.Sanfte Gewalt erfordert die Kissenschlacht: Das Licht geht kurz aus und sobald es wieder angeknipst wird, drückt man die Farbe des aktuellen Nachbarn, um diesem das Federbett um die Eisen-Öhrchen zu hauen. Der gemeine Koch weckt Erinnerungen an den aggressiven Whirlpool-Gorilla aus Jungle Party: Die Spieler müssen ihre Buzzer gedrückt halten, um die Roboter punktebringend pupsen zu lassen. Doch wehe, ein Lüftchen entweicht, wenn sich der Koch herumdreht – dann gibt´s Ärger. Galaxie-Chaos verbreitet ein anderes Minigame: Das kleine Raumschiff des Spielers dreht sich kontinuierlich im Kreis und bekommt durch Betätigen des Buzzers Schub in die derzeitige Richtung, den man benötigt, um spezielle Kugeln einzusammeln. Bei einer Partie Augen-Basketball ist vor allem Timing erforderlich, um mit passender Wurfkraft die ungewöhnlichen Körbe zu treffen, in Findet das Paar wird fix gebuzzt, wenn zwei gleiche Objekte zu sehen sind, Verrückte Hämmer geben frechen Aliens eins auf den Deckel, und auf dem Laufband sind gefährliche Laserstrahlen zu überspringen. Insgesamt wirkt die Mischung der über zwanzig Herausforderungen etwas abwechslungsreicher und gelungener als beim ersten Teil, obwohl zum Beispiel die Merk-Aufgaben gestrichen wurden. Farbenfroh und kindgerechtOptisch bleibt Buzz Junior seinem Stil treu – das heißt: Bunte Grafik mit liebenswerten, comicartigen Figuren, denen ein paar nette Animationen, etwa bei Siegen und Niederlagen, spendiert wurden. Zwar ohne großen Detailreichtum, aber für eine solche Minigame-Sammlung durchaus annehmbar. Das ganze Drumherum dürfte ruhig ein wenig spektakulärer sein, gibt dem Partyspaß jedoch einen fröhlichen, sympathischen Rahmen. Der bereits angesprochene Kommentator kann bei den Erklärungen überzeugen, hätte für sein Spruch-Repertoire während des eigentlichen Spiels aber noch einige Sätze mehr gebrauchen können. |
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