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Test: King of Fighters: Maximum Impact 2
SNK gibt keine Ruhe. Nun wir auch in 3D geboxt.3D-Ausflüge bekannter Serien gelingen nur in den wenigstens Genres. Das der 2D-Beat’em Ups gehört eher nicht dazu. Nur selten wagten es bis jetzt die Entwickler von Streetfighter, King of Fighters und Co., ihre Spiele um eine Dimension zu erweitern, scheiterten meist auch an der Herausforderung. Der Vorgänger Maximum Impact war so ein Kandidat. Unausgegoren, hakelig und zu simpel spielte er sich damals, um zu der weltweiten Tekken- oder Soul Calibur-Konkurrenz aufzuschließen. Doch der zweite Teil soll alles besser machen. Wir haben ihn uns angeschaut.Lach- und SachgeschichtenJetzt wird’s interessant: Ein mysteriöser Lord namens Duke und seine Assistentin Nagase veranstalten ein Kampfturnier und laden dazu die besten Fighter rund um den Globus ein. Wenn das mal kein Storyblockbuster ist, dann weiß ich auch nicht mehr. Warum dieses Turnier gestartet wird, ist allerdings vorerst unbekannt, jedoch erzählt das Spiel im Storymodus wie auch schon sein Vorgänger eine mehr oder weniger individuelle Geschichte zu jedem ausgewählten Charakter. Ein wirklich schönes Intro mit knackiger, wiedererkennbarer Melodie führt uns dabei ins Geschehen ein. Am Ende sehen wir sogar noch einen unbekannten dritten Veranstalter. Was es mit ihm auf sich hat, erfahren wir dann im Laufe des Spiels.Was mich früher so an Tekken gefesselt hat, waren die individuellen Renderleckerbissen im Outro eines jeden Charakters, die es nach Absolvierung der Geschichte zu bestaunen gab. Leider hielt sich SNK hier eher bescheiden. Ein Outro gibt’s zwar auch, allerdings ist das Standard, egal mit wem wir spielen. Zur Verfügung stehen uns die klassischen Modi wie Story, Versus, Challenge und Training. Leider auch nicht mehr, was der Fülle des Spiels einen ziemlichen Abbruch beschert. Immerhin verstecken sich im Challengemodus noch ein paar Motivationshappen. Neben dem gewöhnlichen Timeattack oder Survival finden wir auch Extra-Missionen, in denen wir Autos möglichst schnell zerstören müssen (Streetfighter lässt grüßen) oder eine Dampfwalze aufhalten. Ist hier alles erledigt – und das geht schnell – bleibt uns dann nur noch der gute alte Storymodus zum mehrmaligen Durchspielen übrig. Dieser gestaltet sich anfangs auch recht lieblos. Bevor es überhaupt losgeht, müssen wir eine ellenlange Textpassage über uns ergehen lassen, die aber zum Glück überspringbar ist. Im Laufe der Geschichte erfahren wir langsam immer mehr über den ausgewählten Fighter und lernen vor allem seine „tollen“ Kampfanfangssprüche kennen, die nicht nur lächerlich wirken, sondern auch noch brachial komisch ins Deutsche untertitelt werden. Spielen wir hier mit einem furchtlosen Recken oder einer Witzfigur? Der Grat ist bei MI 2 schmal. |
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