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Test: Ratatouille
Eine pfiffige Ratte erobert die Küchen von Paris. Schmeckt die Umsetzung?
Als Gourmet unter berüchtigten Allesfressern hat man es nicht leicht – während die liebe Verwandtschaft mit Genuss undefinierbares Ekelzeug in sich hineinstopft, gelüstet es dem Leckermäulchen Remy nach Gaumenfreuden ganz anderer Art. Und vor allem die Zubereitung der edlen Speisen hat es dem jungen Ratterich angetan. Nur dumm, dass die Köche der Pariser Haute Cuisine ganz entschieden etwas gegen Nagetiere zwischen ihren Töpfen haben. Durch einen glücklichen Zufall freundet sich der Hauptdarsteller dann aber mit dem tollpatschigen Menschen Linguini an und die beiden werden zum unschlagbaren Team.Bootsfahrten und anstrengende NickerchenEin kleiner Hinweis als Orientierung vorab: PC- und PS2-Version unterscheiden sich inhaltlich nicht voneinander, das Gleiche gilt für die Next-Gen-Fassungen. Beiden Varianten gemeinsam sind Elemente wie das grundsätzliche Genre, die Schauplätze und diverse Fähigkeiten des sportlichen Tierchens, nur eben mit abweichenden Leveldesigns oder Aufgaben.Alles beginnt in Remys ursprünglichem ländlichen Zuhause, Mabels Farm, die als kurzes Tutorial dient, um dem putzigen Helden alls nötigen Fähigkeiten für den späteren Überlebenskampf beizubringen. Dazu gehörigen neben üblichen Kniffen wie rennen, springen und klettern unter anderem der praktische Schwanzschlag für Gegner-Betäubung oder Objekt-Zerstörung, das Benutzen von Trampolinen und Löffel-Katapulten oder das Herumrollen auf Bällen, um unwegsames Gelände zu überqueren. Außerdem kann Remy z.B. explosive Flaschen neben Hindernissen platzieren, sich als Seiltänzer versuchen oder mithilfe von herumstehenden Sonnenschirmchen sanft zu Boden gleiten. Als Besonderheit dieser Version gilt es ergänzend unter anderem auf einem Kochbuch den Fluss hinabzuschippern oder rasante Rutschpartien zu überstehen. Ebenfalls exklusiv sind einige hübsche Traumlevels, bei denen ganz klassische Jump&Run-Kost im Mittelpunkt steht. Apropos Kost – jede dieser Welten hat ein bestimmtes kulinarisches Thema, so dass man etwa auf klebrigem Käse herumläuft, von Obstscheibe zu Obstscheibe springt oder die heimtückischen Strömungen des Spülbeckens meistert. Für schnelle FingerRemy ist in der Küche wie gesagt nicht gern gesehen, was in manchen Situationen durch eine spezielle Anzeige verdeutlicht wird. Läuft man zu lange offen sichtbar durch Regale oder zwischen dem Geschirr herum, füllt sich die Leiste und gemeine Menschen packen das arme Tier am Schlaffittchen – oder besser gesagt am Schwanz. Nur durch wildes Zappeln mithilfe der Richtungstasten kann Remy sich wieder befreien. Noch besser sollte man daher zwischendurch immer mal hinter schützenden Gegenständen in Deckung gehen, bis die Luft wieder rein ist. |
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