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Test: Avatar: Der Herr der Elemente - Die Erde brennt
Die eher unbekannte Serie meldet sich mit neuem Futter für FansEinen heißen Anwärter auf den längsten Spieltitel des Jahres zauberte uns hier THQ auf die PS2. Avatar: Der Herr der Elemente – Die Erde brennt. Ja richtig, der kleine Mönch mit dem Pfeil auf dem Kopf ist zurück mit einem neuen Abenteuer für alle Fans der Nick-Serie und seichter Hack&Slay-Actionkost. Bringt er wirklich die Erde zum brennen?Immer dem Pfeil auf der Nase nachErinnert ihr euch noch, wie wir in Avatar: Der Herr der Elemente die bösen Mächte aufhalten und zum mächtigen Wasserbinder aufsteigen mussten? Der zweite spielbare Teil orientiert sich an dessen Fortsetzung aus den Büchern und der Serie. Aang hat es schließlich geschafft seine schlummernden Kräfte zu meistern, allerdings nur die des Wassers. Was liegt also näher, als auch noch Chef über die Erdenmagie zu werden und so zieht unser Protagonist zusammen mit seinen Freunden Sokara und Katara los, um alles über das Erdenbinden zu lernen. Allerdings geht dieses Spiel teilweise andere Wege als das Serienvorbild, denn Aang kommt lange nicht an alle Orte, die im Buch vorkommen. Viele werden vom Spiel schlichtweg umgangen und sogar wichtige Stellen ausgelassen. Allerdings tut das der Spielgeschichte kaum Abbruch, lediglich Fans des Mönches werden einige Storyhappen missen. Durch insgesamt sieben Kapitel müssen die drei Freunde reisen, um schließlich den Meistererdbinderer-Lehrer Toph Bei Fong zu finden, der ihnen alles zeigt, was sie wissen müssen. Auf dem Weg gilt es natürlich zahlreiche Feinde samt Endgegner zu verkloppen. Das geht diesmal sogar zu zweit im gelungenen Koop und auch wenn wir alleine herumlaufen, dürfen wir Charaktere wechseln. Insgesamt bietet uns die Erde brennt zehn Stunden – also etwas weniger als im Vorgänger - seichte Action-Unterhaltung zwar ohne große Höhepunkte aber dafür mit solidem Handlungsstrang. Wer hat noch nicht, wer will nochmal?Aang und seine Freunde beherrschen wie auch im letzten Teil verschiedene Fertigkeiten um sich zu wehren. Möglich ist diesmal sogar noch ein wenig mehr, da Aang ja schließlich nun die Macht des Wassers besitzt. Mit ihr lassen sich ganz nette Talente aktivieren um entweder der Gruppe zu helfen oder den Gegnern „einzukühlen“. Ansonsten bleibt alles beim bewährten Spielprinzip: Besiegte Feinde geben Erfahrung, welche in neue Angriffe investiert werden können, insgesamt wieder ein simples aber vorhandenes Levelfeature. Schläge und Tritte ähneln aber leider stark dem letzten Teil und so wird man das Gefühl des recycelten Vorgängers nur selten los. |
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