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Eins der Urgesteine des Survival-Horros kehrt auf die Konsole zurück. Neben Resident Evil und Alone in the Dark versetzt das kleine Dorf Silent Hill den mutigen Spieler regelmäßig in Angst und Schrecken. Doch halt, dieser Teil ist nicht etwa das konsequente Sequel der vorangegangen vier Episoden, Origins platziert sich irgendwo in der Mitte, oder doch am Anfang? Und noch etwas verwundert zu Beginn: Es handelt sich um eine PSP-Umsetzung. Reicht es trotzdem zu einem echten Silent Hill?Einwohnerzahl wächstSo langsam müsste das mysteriöse Nest Silent Hill doch mal bevölkert sein, schließlich kommen ab und an Menschen dorthin um ihre Töchter oder andere Personen zu suchen. Und irgendwann muss den Monstern dort doch mal langweilig werden, denn immer und immer wieder Schrecken verbreiten zu müssen, schlaucht selbst den härtesten Widersacher. Dennoch verschlägt es diesmal Travis Grady in das Städtchen, nachdem er ein kleines Mädchen aus einem brennenden Haus rettet. Doch statt sie einzupacken und zur nächsten Polizeistation zu schleppen, sucht er nichts ahnend die Straßen von Silent Hill nach ihren Eltern ab und lässt sich sogleich auf den dort herrschenden Wahnsinn ein.Grady ist somit ein weiterer Protagonist in der Reihe, doch nicht der letzte. Wie der Titelname vermuten lässt, scheint Grady sogar vor allen anderen hierher zu kommen. Direkt bestätigt wird das im Spiel zwar nicht, jedoch legen hier und da kleine Hinweise die Vermutung nahe, besonders darauf eingegangen wird aber leider nicht. Statt dessen werden sogar noch mehr Rätsel aufgeworfen, aber auch ein paar geklärt. Es ist also offensichtlich, dass Silent Hill noch lange nicht am Ende mit seinen Erzählungen ist. Die Geschichte wird trotz interessantem Szenario jedoch nicht sonderlich ausgeführt, sie beschränkt sich ein weiteres Mal auf selten eingeworfene Storyfetzen, aber hauptsächlich auf das pure Überleben. Denn auch dieser Protagonist hat es nicht leicht, kommt aber dafür schnell Richtung Ende: Kaum mehr als sechs Stunden Spielspaß bietet uns Origins. Das Universum in der HosentascheSchnell fällt uns trotz klassischer 3rd-Person-Steuerung auf, dass die Entwickler etwas am Kampfsystem verändert haben. Zunächst kann nahezu jedes Objekt als Waffe verwendet werden. Dabei müssen wir nicht mal überlegen welches Utensil gerade getragen werden sollte, Grady steckt einfach alles, sei es Schaufel, Rasenmäher oder Fernseher, in seine Hosentasche, die offensichtlich ein Wurmloch beherbergt. Es ist zugleich traurig und lustig mit anzusehen, wie wir eine komplette Werkzeugkiste in unserem Inventar verschwinden lassen. Diese ganzen Gegenstände lassen sich dann prima gegen die jeweiligen Gegner hervor kramen und zum Einsatz bringen. Nach ein paar Schlägen sind diese allerdings hin und wir müssen uns trotzdem irgendwann auf die konventionellen Prügel verlassen, wobei dort Origins ebenfalls nicht gespart hat. | ||||||||||||||||||||||||||
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