Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Shin Megami Tensei: Persona 4
Ein würdiger Abschluss für die PS2?
Die PS2 ist einfach nicht tot zu kriegen. Zumindest halten nach wie vor Entwicklerteams an der mittlerweile acht Jahre alten Technik fest, so wie die der Shin Megami-Reihe. Persona 4 ist zwar nun endlich die letzte Umsetzung für die schwächelnde Konsole, will sich aber nicht ohne bleibenden Eindruck verabschieden. Ein würdiger Abgesang der alten Ära?KillerfernsehenKennern des Vorgängers wird das Szenario bekannt vorkommen. Einmal mehr spielen wir einen Teenager, der gerade versucht, sich in einer neuen Schule zurecht zu finden. Zum Glück nehmen sich drei Mitschüler dem zunächst Fremden an und werden daraufhin Freunde. Das Leben an der Highschool ist eigentlich gar nicht so schlecht, jeden Tag gibt es Neues zu entdecken und viele interessante Persönlichkeiten kennen zu lernen.Doch die Idylle wärt nicht lange. Denn nach einem mysteriösen Doppelmord hält die ganze Stadt Inaba den Atem an. Bei den Opfern handelt es sich um eine Mitschülerin unseres Helden und eine TV-Moderatorin, die beide zufällig am Abend zuvor den ominösen Midnight-Channel schauten, welcher nur in regnerischen Nächten zu empfangen ist. Ein Zufall? Unser Held nimmt sich neugierig der Sache an und entdeckt, dass die Welt dieses Senders durch den Fernsehschirm betretbar ist. Als immer mehr Einwohner verschwinden, fasst er sich schließlich ein Herz und beginnt zusammen mit seinen neuen Freunden, die scheinbar gruselige Parallelwelt zu erkunden. Wie schon die Vorgänger spielt auch Persona 4 mit dem Wechsel der beiden Welten. Tagsüber gehen wir unseren Pflichten und Vorzügen als Schüler nach, pflegen Freundschaften, gewinnen neue oder verdienen uns mit diversen nett gemachten Nebenjobs Taschengeld dazu, während wir nachts wahlweise den Geheimnissen der anderen Welt auf den Zahn fühlen und uns zahlreichen Monstern stellen. Das Spagat zwischen Schul- bzw. Datingsimulation und klassischem Rollenspiel gelang auch diesmal erstaunlich gut, wobei der Part mit rundenbasierten Kämpfen in diesem Teil etwas mehr in den Fokus rückt. Wir können nun nämlich nicht nur unseren Protagonisten steuern, sondern jeden anderen der Gruppe auch. Blind Date im MörderkanalGespielt wird wie bereits erwähnt im klassischen Rundenkampf. Nacheinander können wir unsere Mitstreiter befehligen und abwechslungsreiche Aktionen bewundern. Auch hier gestaltet sich Persona 4 nochmals deutlich interaktiver als seine Vorgänger. Anders als in Persona 3 gilt es diesmal auch nicht nur ein mehrstöckiges Gebäude zu erkunden, sondern direkt die ganze Welt des Midnight-Channels. Dabei treffen wir auf allerlei Monster und auch Endgegner. Jeder dort gefangene Einwohner muss sich nämlich seinem eigenen Dämonen stellen, selbst wir. Da wird auch schnell deutlich, wer sich als wahrer Freund herausstellt oder eigentlich eher niedere Ziele verfolgt. Doch unsere ‚Personas’ können uns auch im Kampf unterstützen. Haben wir sie einmal besiegt, stehen sie uns als eine Art mächtiger Aufruf zur Seite.Jeder spielbare Charakter entwickelt dabei während des Spiels eine eigene interessante Persönlichkeit - der Sprung von namenlosen Nebendarstellern hin zu authentischen Mitstreitern gelingt dem Spiel hervorragend. Verschiedenste Dialoge frischen dazu regelmäßig unsere Verhältnisse auf. Wir fangen an, uns um das Wohl der Freunde Sorgen zu machen und mehr als nur mit der Wimper zu zucken, falls einer von ihnen in Gefahr gerät. Doch auch im wirklichen Leben, der Schule, stellen sich uns regelmäßig Herausforderungen des Alltags. Wenn uns z.B. eine Mitschülerin ihre Gefühle gesteht, ist es an uns, sie gnadenlos abzuweisen oder zu ihr zu stehen. In jedem Fall wirkt sich die Entscheidung auf unser Alter Ego aus, was auch im Midnight Channel relevant werden kann. Vieles ist möglich in der Welt von Persona 4 und das macht auch diesen Teil zu einem ungemein motivierenden Abenteuer. ReizüberflutungKasus Knacktus auch in Persona 4 ist die Präsentation. Wer nicht auf das stellenweise schrille, knallbunte Japanoflair steht, wird von diesem Rollenspiel wohl abgeschreckt sein. Dabei stecken hier bei näherer Betrachtung zahlreiche kleine Details, fantasievoll gestaltete Charaktere und ein surreales Ambiente. Besonders eindrucksvoll sind dabei die namensgebenden Personas, welche spektakulär in Szene gesetzt werden. Doch auch bei den Figuren spürt man die Liebe bei der Entwicklung. Sämtliche (leider nicht lokalisierten) Dialoge wirken durchdacht, aber gleichsam unterhaltend und oftmals tiefsinnig. Natürlich spürt man aber die Grenzen der alten Hardware, da bleibt nur die Hoffnung, dass die Persona-Reihe auch auf den aktuellen Konsolen fortgesetzt wird.Auch der Sound tanzt wohl aus der Reihe. An vielen Stellen gibt’s abgefahrenen, gewöhnungsbedürftigen J-Pop um die Ohren, Aktionsgeräusche klingen stimmig und werden hier und da von Aufschreien unserer Helden begleitet. |
Ähnliche Tests
Werbung
Shin Megami Tensei: Persona 4

| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot |
Konsolendealz MMORPG McMedia IE-Shop |
PCGamesDatabase PlayMore.de Speedmaniacs |
SpieleRadar.de trickz.de TweakPC | Xchar Games News |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||












