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Test: Big Mutha Truckers

Fertigt euch schon mal ein Nummernschild mit eurem Namen drauf an, denn bei Big Mutha Truckers seid ihr (ein etwas anderer) Brummifahrer.
 
Big Mutha möchte sich zur Ruhe setzen und da sie nicht weiß, welchem ihrer 4 Kinder sie die Leitung ihres „gigantischen“ Truckerimperiums übergeben soll, veranstaltet sie einen Wettbewerb.
Derjenige, der nach 60 Tagen den größten Geldbetrag angehäuft hat, gewinnt und darf die Leitung über Big Mutha’s Imperium übernehmen. Selbstverständlich schlüpft ihr dabei in die Haut eines der 4 Kandidaten. Zur Wahl stehen die 3 Söhne Rawkus, Cletus, Earl und die Tochter Bobbie Sue.
Habt ihr euch entschieden, beginnt das Spiel in der Firmenzentrale von Big Mutha. Von dort aus könnt ihr eure erste Ladung Waren mit dem Truck zu einer der im Spiel enthaltenen Städte bringen und im Laden verkaufen. Natürlich können dort wieder neue Waren gekauft werden usw.

Truckerleben

Damit der Handel nicht zu einfach wird, ändern sich mit fortschreitender Spieldauer die Preise. Trotzdem stehen die gewinnbringenden Routen schnell fest. Etwas Abwechslung kommt auf, wenn Ereignisse wie der Bau großer Schiffe, Wirbelstürme oder eine große Anzahl von Blutspendern die Preise in einer Stadt extrem beeinflussen. Nebenbei erweitert sich mit steigender Spieldauer auch die Warenauswahl.
Transportiert werden die Güter mit Tiefladern, Tank- oder Kühlaufliegern. Diese können in Garagen erworben werden, die sich in jeder Stadt befinden. Garagen sind im Spiel die Orte, in denen ihr im Spielverlauf richtig viel Geld lassen werdet. Da werden Schäden am Truck behoben, Tanks aufgefüllt oder euer Truck getunt. So kann die Kapazität der Ladefläche vergrößert werden, verringern Rammböcke oder Panzerungen die Schadensanfälligkeit und verbessern Spoiler die Straßenlage.
Der Handel ist nicht die einzige Einnahmequelle in Big Mutha Truckers. In Bars werden kleinere Aufträge erteilt oder können Spielernaturen ihr Geld in „Einarmige Banditen“ stecken. Daneben sind Bars auch hervorragende Orte um Informationen darüber zu bekommen, welche Ware in welcher Stadt dringend benötigt wird und wer klamm ist, kann dort auch Kredite aufnehmen.

Fahrspaß pur

Das Herzstück des Spiels ist trotzdem nicht der Handel, sondern das Fahren mit eurem Truck. Schon beim Verlassen von Städten werdet ihr regelmäßig von anderen Truckfahrern herausgefordert und könnt um hohe Summen um die Wette fahren. Zimperlich ist da niemand. Seid ihr im Weg, werdet ihr schon mal weggerammt.
Nicht nur der normale Verkehr, der auf den Straßen rollt, macht euch das Leben während der Wettfahrten schwer, sondern auch Polizei und Biker.
Abhängig von eurem Ruf, werdet ihr von beiden Parteien in Ruhe gelassen oder bekommt schon Probleme, wenn sie euch nur am Horizont entdecken. Polizisten versuchen euch abzudrängen, Biker schießen auf euch und als ob das noch nicht genug wäre, klettern die Biker auch noch auf eure Auflieger und ... lasst euch überraschen.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich Trucks auch mit viel Tuning nicht wie Rennwagen fahren. Glücklicherweise wurde auf ein realistisches Fahrverhalten verzichtet, aber bis man sein Gefährt im Griff hat, gekonnt um Kurven driftet oder im Weg befindliche Fahrzeuge so aus dem Weg räumt, dass es nicht viel Zeit kostet, vergeht etwas Zeit.
So spaßig das Fahren mit den Trucks auch ist, stellt sich leider zu schnell Routine ein. Die Strecken kennt man nach kurzer Zeit in und auswendig, da es nur 5 Städte im Spiel gibt und wie man Biker und Polizei los wird, bekommt man auch ziemlich schnell raus.
An den 5 Radiostationen hat man sich ebenfalls ziemlich schnell satt gehört, obwohl die Auswahl der Tracks gut gelungen ist.

Und sonst?

Neben dem bereits beschriebenen Truckerleben gibt es noch einen weiteren Spielmodus. Im Missionsmodus müssen verschiedene Aufträge nacheinander ausgeführt werden. Da sollen z.B. Geschenke am Muttertag pünktlich ausgeliefert, andere Truckfahrer beim „Trucktauziehen“ besiegt oder eine Ladung Popcorn zum Kino gebracht werden, die mit dem Wasser aus am Straßenrand stehenden Hydranten gekühlt werden muss.
Grafisch gibt es auf der PS2 bessere Spiele, so dass die gelegentlichen kurzen Slowdowns nicht unbedingt nachvollziehbar sind.
Für eine erhöhte Langzeitmotivation können Cheats freigespielt werden, die z.B. einen neuen Truck bringen oder dafür sorgen, dass man nicht mehr tanken muss. Ein größeres Fahrtgebiet und mehr Städte wären mir persönlich jedenfalls lieber gewesen.
Screen 1
Rawkus bei Big Mutha
Screen 2
ein kleiner Tunnel
Screen 3
Einparken unter Zeitdruck
Screen 4
Earl fährt los

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Big Mutha Truckers

Packshot
Funracer
von Empire Interactive
USK-Freigabe keine Angabe
PCMai 2003
PS2November 2002
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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