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Test: Colin McRae: DIRT
In der PS3-Version lebt der Rallye-König weiter.
| Die Meldung, dass der schottische Ex-Rallye-Weltmeister Colin McRae am 15. September 2007 bei einem Hubschrauberunfall ums Leben gekommen ist, hat uns traurig gestimmt. Er wird vielen seiner Fans Dank seiner Leistungen auf der Piste im Gedächtnis bleiben. Doch auch Rennspielfans werden sich aufgrund der über Jahre hinweg erfolgreichen Colin McRae-Reihe, für die er nicht nur seinen Namen hergegeben, sondern an einigen Teilen auch mitgearbeitet hat, noch lange an ihn erinnern. The Show must go on - heute testen wir für euch, wie sich Colin McRae: DIRT auf Sonys NextGen-Konsole PlayStation 3 schlägt. Colin McRae Race Driver?Das bisherige Konzept der Colin McRae-Serie auf den verschiedensten Plattformen setzte immer ganz klar den Fokus auf die klassischen Rallye-Veranstaltungen, bei denen man allein auf der Strecke gegen die Zeiten der Kontrahenten fährt. Alle Rallyefans dürfen aufatmen - in den Modi Rallye und Hill Climb gibt es diese Rennen natürlich auch in DIRT wieder.Doch die Entwickler bei Codemasters spendieren der Serie einen ordentlichen Schuss DTM Race Driver , das bekanntlich ebenfalls aus selbigem Hause kommt. Angesichts der neuen Modi Rallye Raid, CORR (Champions Off-Road Racing), Rallycross und Crossover mausert sich DIRT vom reinen Rallyespiel zum Offroadspezialisten. Anders als in den Vorgängern gilt es dadurch nun auch richtig harte Tür-an-Tür-Duelle gegen KI-Fahrer zu gewinnen.Für diese neuen Modi gehen natürlich auch neue lizenzierte Fahrzeuge an den Start. Im Bereich der Rallye sucht man allerdings saisonaktuelle Fahrzeuge, Fahrer, Teams und Strecken vergebens, da hier die Lizenzen (noch) bei anderen Herstellern liegen. Dennoch gibt es mit Mitsubishi Evo, Subaru Impreza oder Suzuki Swift bekannte Wagen oder mit Peugeot 205 Turbo 16, Audi Sport Quattro S1 oder Lancia Delta S4 auch Klassiker der Rallye-Serie zu fahren. Neu an Bord des knapp 50 Fahrzeuge (180 Varianten) umfassenden Fuhrparks sind hingegen Buggys, Pick-Ups, Prototypen oder gar fette Brummis. Meine KarriereColin-typisch müssen die Fahrzeuge, wie auch Strecken, erst im Karrieremodus nach und nach freigefahren werden. Satte 66 Veranstaltungen, aufgeteilt in eine Stufenpyramide, gilt es vom Spieler zu meistern, damit er 100% des Spiel auf der Habenseite hat. Wer genug Geld (für das Kaufen neuer Wagen) und Punkte (für das Freischalten der Events) eingefahren hat, kann durchaus die eine oder andere (ungeliebte) Veranstaltung auslassen und kommt so auch zur Spitze der Pyramide. Anfangs darf man noch einfache Einzelwettbewerbe fahren, später werden daraus Mini-Events mit mehreren Rennen, bis hin zu richtig großen und umfangreichen Meisterschaften.Je schwerer übrigens der vor jeder Karriereveranstaltung wählbare Schwierigkeitsgrad (fünf Stufen) eingestellt wird, umso höher sind die Siegprämien. Dafür werden die Gegner aber immer besser, der Schaden immer realistischer und damit sogar ein Totalausfall riskiert. Fahrhilfen können übrigens keine zugeschaltet werden, nur eine Automatikschaltung ist auswählbar. Neben der fordernden und motivierenden Karriere besteht noch die Möglichkeit, die Meisterschaft auszuwählen. Hierbei werden verschiedene Rallye-Rennen in eine Europäische, eine Internationale und eine Globale Meisterschaft zusammengefasst. Letztere entspricht am ehesten einer Rallye-WM. Im Rallye-Welt-Modus darf man dann noch Einzelrennen, Einzelevents oder Zeitfahren austragen. Für diese Veranstaltungen gilt: Man darf nur mit den Wagen starten, die man bereits in der Karriere freigefahren hat. Die Rallye-WeltIn acht Ländern finden die Veranstaltungen statt. Darunter neben den USA, Japan, England, Spanien, Italien auch wieder in Deutschland. Gefahren wird stets auf fiktiven Strecken – das bekannte Lizenzproblem haben wir ja bei den Fahrzeugen schon angesprochen.Dabei wartet jedes Land allerdings mit seiner typischen Charakteristik auf. Schlammige Wege in England, Sand in Italien oder Geröll in Spanien. Die Entwickler haben sage und schreibe über 20 verschiedene Streckenbeläge eingebaut. Natürlich können diese während eines Rennens wechseln. Zudem sind die Kurse zum Teil noch von dichten Wäldern gesäumt (Achtung: Bäume so weit das Auge reicht!), es gibt große (Stolper-)Steine am Wegesrand oder auch tieeeefe Abhänge und Schluchten, in denen man sein Gefährt versenken kann. Bei solchen Hindernissen und dem Mordstempo sind Crashs eigentlich unvermeidbar. Dabei darf man dann das aufwendig gestaltete Schadensmodell bewundern. Verbeultes Blech, wegfliegende Karosserieteile bis hin zum Totalschaden warten auf unachtsame Fahrer. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad beeinflussen die Schäden auch immer stärker das Fahrverhalten der Wagen. Zwischen den Rennen eines Events kann man übrigens die Wagen wieder reparieren. Doch Vorsicht: Erstens ist nicht zwischen jedem Rennen eine Reparaturpause, und zudem gibt es zum Reparieren ein Zeitlimit, genau wie im echten Rallye-Alltag. |
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Colin McRae: DIRT

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