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Test: LEGO Star Wars: Die Komplette Saga
So viele LEGO-Steine hätte manches Kind bestimmt gern...Krieg der Klötzchen Extra Large – widmeten sich die beiden Vorgängertitel noch jeweils nur der modernen beziehungsweise klassischen Trilogie, präsentiert das Entwicklerteam Traveller´s Tales diesmal das volle Programm, aufgewertet durch ein paar nette Extras wie den langersehnten Onlinemode. Das bedeutet haufenweise Star Wars-Flair mit der mittlerweile serientypischen humorvollen Note.Kunststoff – optimal zum WiederverwertenEin kleiner Hinweis vorab: Wundert euch nicht, wenn euch viele Passagen aus den bisherigen Tests bekannt vorkommen – das „neue“ Spiel ist nun mal über weite Strecken lediglich ein etwas aufgepeppter Zwilling seiner älteren Geschwister.Den zentralen Dreh- und Angelpunkt der aus unzähligen LEGO-Steinen bestehenden Spielwelt bildet erneut die Mos Eisley-Cantina, von der aus man die je sechs aufeinander folgenden Kapitel der sechs „Filme“ sowie diverse Bonusbereiche ansteuert. Nach dem Tutorial-Level in der Rolle von Qui-Gon Jinn und seinem jungen Schüler Obi-Wan kann der Spieler selbst entscheiden, welche Episoden er als nächstes angehen möchte. Ganz egal, ob die einzelnen Teile wild gemischt werden, oder man streng der Chronologie der Filmvorlage folgt. Lediglich innerhalb der Episoden müssen die jeweils folgenden Missionen durchs Lösen der vorherigen Abschnitte freigeschaltet werden. Zu spielen sind praktisch alle schicksalsträchtigen oder besonders actionreichen Momente der Saga, etwa Anakin Skywalkers halsbrecherisches Podrennen auf Tatooine (eine Ausnahme von der Action-Adventure-Regel des Spiels), Lukes erste Begegnung mit C-3PO und R2-D2, ein Abstecher in Jabbas Palast oder wilde Gefechte in der Heimat der Ewoks. Eine ganze ArmeeLEGO Star Wars versammelt nun noch umfassender als je zuvor alles, was im dazugehörigen Universum Rang und Namen hat. Zumindest, wenn die betreffende Figur schon freigeschaltet wurde: Insgesamt warten nun laut Herstellerangaben über 160 spielbare Charaktere auf ihre Entdeckung, die man nach und nach durch Absolvieren der Levels erhält oder in der Cantina kauft. Nach jedem Abschnitt werden der persönlichen Sammlung weitere Helden, Schurken und andere mehr oder weniger bekannte Darsteller hinzugefügt. Oft handelt es sich um Varianten wie z.B. Padmé mit dem Zusatz „zerkratzt“ – blutige Striemen auf ihrem Rücken zeugen von der Begegnung mit dem Monster im Zuge der vereitelten Hinrichtung aus Episode II. Die neuen Püppchen füllen nicht nur als Statussymbole den imaginären Spielzeugschrank, sondern dürfen auch ausgiebig in bereits absolvierten Levels angetestet werden.Bastelfans können ihrer Fantasie in einer Nische der Kneipe freien Lauf lassen, denn dort besteht die Möglichkeit, Einzelteile der bereits entdeckten Plastikkameraden zu wilden neuen Eigenkreationen zu verbinden. Aber schon die Standardprotagonisten lassen jedem Anhänger sicherlich das Herz höher schlagen. Es ist eine Freude, etwa dem Kampfzwerg Yoda dabei zuzusehen, wie er elegant herumwirbelt und trotz geringer Körpergröße reihenweise Fieslinge plättet. Lichtschwerter und explosive ArgumenteEin wichtiges Element ist der Einsatz verschiedener Figurenklassen: Jeden Storylevel startet man mit mindestens zwei vorgegebenen Charakteren, zwischen denen man per Knopfdruck wechselt, später in der Mission kommen aber gern noch andere dazu (z.B. durch irgendwelche Befreiungsaktionen) oder die Gruppe trennt sich. Die Unterschiede zwischen den Protagonisten sind längst nicht nur kosmetischer Natur - jeder Charaktertyp hat besondere Fähigkeiten, ohne die sich die verschiedenen Hindernisse nicht bewältigen lassen.Jedi-Ritter, na klar, schwingen ihr Lichtschwert. Und zwar nicht nur zum Zerlegen vorwitziger Angreifer oder des größtenteils zerstörbaren (und damit das Steinekonto füllenden) Levelinventars, sondern auch, um nahende Geschosse flugs auf ihren verdutzten Urheber zurück zu reflektieren. Außerdem lässt die gute alte Macht bei gedrückt gehaltener Taste etwa Blöcke als Sprunghilfe aufeinander fliegen und Brücken entstehen, oder stürzt Feinde kurzzeitig in tiefe Verwirrung. Blaster-Schützen sind hingegen dank Pistole in Fernangriffen bewandert und verfügen zudem über einen praktischen Enterhaken für den Einsatz an speziellen Punkten. Astromech-Droiden (R2-D2) können sich im Vergleich dazu nicht ganz so hoch in die Lüfte schwingen, dafür aber ein Stück schweben sowie die Schaltpunkte entsprechend markierter Türen bedienen. Andere Durchgänge öffnen sich wiederum nur Kopfgeldjägern, welche mittels Detonator-Sprengsätzen außerdem z.B. störende Gitter zerbröseln, oder Stormtroopern bzw. jemandem, der sich an besonderen Stationen einen passenden Helm als Verkleidung geschnappt hat. |
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