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TimeShift
3D-Shooter
von Vivendi
PCNovember 2007
PS3Dezember 2007
360November 2007
  Infosheet News (24)

Artikel (3)

Screens (50) Trailer (1)  

Bewertungen

GameCaptain
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Screenshots zum Test

Screen 1
Wenigstens weiss ich jetzt wo mein Plasmafernseher abgeblieben ist.
Screen 2
Die vierbeinigen Herrscher greifen an.
Screen 3
Düstere Endzeitstimmung
Screen 4
Die tödlichen Laserschranken sind dank des Zeitanzugs nur noch halb so gefährlich.
Screen 5
Naja, solange ich die Stromrechnung für die Funzel nicht bezahlen muss.

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Aktuellste News zum Spiel

Zeitreisen sind ein beliebtes Thema, sowohl in der Wissenschaft als auch in Literatur und Film. In der Realität werden wir wohl nie durch die Zeit reisen können, auch wenn’s durchaus theoretische Baupläne für eine Zeitmaschine gibt. Nur an der technischen Machbarkeit hapert es halt. In der Science-Fiction ist ein solcher Apparat jedoch kein Problem, bevorzugt zusammengebaut von meist mehr oder weniger verrückten Wissenschaftlern. Wer erinnert sich nicht an H.G. Wells Die Zeitmaschine oder, für die Jüngeren unter uns, an Zurück in die Zukunft? Auch das eine oder andere Computerspiel bediente sich natürlich schon der Möglichkeiten der Zeitverschiebung. Bekanntestes Beispiel dürfte hier wohl die Prince of PersiaWeitere Infos-Trilogie sein. Mit TimeShift kommt nun ein Egoshooter, der das Spiel mit der Zeit noch etwas weiter treibt als die Kollegen mit Bullet-Time und Co.

Es ist alles nur eine Frage der Zeit

Es ist gar nicht so einfach, hinter die Story des Spiels zu blicken, denn sowohl Handbuch als auch das etwas konfus wirkende Intro werfen beim Spieler anfangs mehr Fragen auf als Antworten zu liefern. Zumindest dies scheint von Anfang an klar zu sein: ein gewisser Doktor Krone hat in einem geheimen Regierungslabor zwei Anzüge für das Militär zusammengefrickelt, mit denen man durch die Zeit reisen kann. Allerdings hat Krone das Militär nur benutzt, um finanzielle Mittel für seine Forschungen zu bekommen. In Wirklichkeit hegt er eigene Pläne mit seiner Erfindung: so stiehlt er eines Tages die erste Version des Anzugs und entschwindet damit in die Vergangenheit. Um seine Spuren zu verwischen hat Krone zudem eine Zeitbombe im Labor gelegt. Kurz bevor diese hochgeht, gelingt es jedoch einem weiteren Wissenschaftler in den zweiten, weiter entwickelten Anzug zu schlüpfen und Krone in die Vergangenheit zu folgen. Des Spielers alter Ego reist jedoch nicht so weit zurück wie der Bösewicht, so dass man die Auswirkungen seines Treibens in der früheren Vergangenheit direkt zu spüren bekommt. Dem durchgeknallten Genius ist es offenbar nach seiner Ankunft irgendwie gelungen, ein faschistoides Terrorregime aufzuziehen, mit sich selbst als Despoten an der Spitze.
Der Spieler landet als namen- und sprachloser Protagonist (Gordon Freeman lässt grüßen) in einer vom Krieg total verwüsteten Großstadt, in der es dank abstruser Experimente den ganzen Tag regnet wie aus Eimern. Mit seinen gelungenen Wassereffekten wirkt TimeShift zumindest anfangs fast noch eine Ecke feuchter als BioShockWeitere Infos. Zunächst wird der (durch den Zeitsprung leicht angeknackste) Chronaut von einer Rebellengruppe aufgesammelt und in ihr Versteck gebracht, welches kurz darauf von Regierungstruppen angegriffen wird. Ab dieser Stelle übernimmt der Spieler das erste Mal die Kontrolle über die Spielfigur und muss sein Heil zunächst in der Flucht suchen. Das Ziel ist offensichtlich: Krone ausschalten und die in der Vergangenheit von ihm gemachten Änderungen rückgängig machen.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Kurze Zeit später findet man dann auch seine ersten Waffen, welche zwar alle mehr oder weniger dem Standard entsprechen, aber dank markigem Sound und sinnvollen Zweitfunktionen Spaß machen. Da gibt es das obligatorische MG mit Granatwerfer unten dran, die klassische Schrotflinte, ein Scharfschützengewehr und natürlich auch einen Raketenwerfer. Ein paar Exoten wie Blitzgewehr, Plasmakanone oder die seit Half-LifeWeitere Infos beliebte Armbrust runden das Angebot ab.
TimeShift wirkt in den ersten Spielminuten zunächst wie ein konventioneller Egoshooter, was sich jedoch ändert, sobald die Zeitmanipulationsfähigkeiten verfügbar sind. Dazu aber gleich mehr. Das Leveldesign ist zwar strikt linear, dafür aber gerade anfangs mit zahlreichen Scriptsequenzen spannend in Szene gesetzt, so dass die Welt sehr lebendig wirkt und die apokalyptische Atmosphäre gut rüberkommt. Am Himmel kreisen riesige Flugmaschinen und flinke Abfangjäger, Gebäude stehen in Flammen und gigantische Roboter stampfen durch die Kulisse. Endzeitstimmung pur.
Den Großteil der Spielzeit ist man genregemäß natürlich mit Ballern beschäftigt. Die Gegnerriege setzt sich dabei aus haufenweise Soldaten und gelegentlich auftauchenden Kampfrobotern und Helis zusammen. Bei letzteren bleibt einem jedoch nur die Flucht, denn gegen die stählernen Unholde hat man absolut keine Chance. Abgesehen von den Zeitmanipulationsfähigkeiten und dem sich in Ruhephasen wieder aufladenden Energieschild, hat die Spielfigur nämlich keinerlei besondere Fähigkeiten und gibt bereits nach wenigen Treffern den Löffel ab. Das kommt bei den geschickt agierenden und meist in Überzahl vorhandenen Gegnern öfters vor, als einem lieb ist. Diese ähneln in ihrem Verhalten übrigens ziemlich ihren Kollegen aus Monoliths Vorzeigetitel F.E.A.R.Weitere Infos, was durchaus als Lob zu verstehen ist, denn die Kämpfe sind hier ähnlich fordernd und intensiv. Trotz allen Geschicks sieht man oft genug gegen die KI-Krieger keine Sonne. Aber, und jetzt kommt endlich der Clou an der ganzen Geschichte, wir haben ja noch die Möglichkeit am Lauf der Zeit rumzupfuschen.
 
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