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MX vs. ATV Untamed
Funracer
von THQ
PS2März 2008
PS3März 2008
360März 2008
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Screens (9)  

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Screenshots zum Test

Screen 1
Dank Wiederholung darf man sein Können nochmals bewundern
Screen 2
Über Stock und Stein
Screen 3
Mit dem Schwung wird der Backflip wohl gelingen
Screen 4
Durch die Baumstruktur läuft die X-Cross-Karriere nicht linear ab
Screen 5
Minispiel: Hockey mit Quads

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Aktuellste News zum Spiel

THQ und die Rainbow Studios haben sich einige Zeit gelassen die Schlamm- und Staubschlachten der MX (Motocross-Bikes) und ATVs (All Terain Vehicles) auf die NextGen-Konsolen zu bringen. Was lange währt wird bekanntlich gut und so sollte MX vs. ATV Untamed so richtig auf Xbox 360 und PS3 abgehen. Sollte...

Der Umfang stimmt

Wie bei der MX vs. ATVWeitere Infos-Reihe üblich, stimmt zu allererst einmal der Umfang. Jeder Fan wird hier u.a. dank Supercross, Supermoto, Endurocross, Waypoint-Rennen, Minimotos oder Freestyle-Events bedient. Das ganze darf man entweder als Quick- oder Custom-Event, sowie in den zwei Karriere-Modi X-Cross-Turnier und Event-Serie erleben. Im Grunde bieten allerdings beide Karrieren die ziemlich gleichen Rennen, nur in unterschiedlicher Reihenfolge und anderer Serienstruktur. Beide haben allerdings gemeinsam, dass sie sich zum Teil ziemlich langatmig hinziehen. Leider reicht es oft nicht, die Qualifikation und das Rennen auf einer Strecke zu gewinnen, sondern meist muss auch noch ein zweiter Lauf bestritten werden. Immerhin geht es nicht ganz streng linear zu und so schaltet man in einer Baumstruktur meist gleich mehrere neue Events durch Siege frei aus denen man dann wählen kann.
Wählen kann man auch aus dem großen Fuhrpark. So geht man neben Motocross-Bikes und Quads auch mit Trophy Trucks, Monster Trucks, Buggys oder Mini-MX an den Start. Bei einigen Events kann man sogar alle Vehikel auf einer Strecke finden, was dann zu ungleichen Duellen wie Truck vs. MX führen kann.

Mal schwer, mal leicht

Wie immer in der Serie geht es nicht nur darum, als erster anzukommen, sondern nebenher auch noch die bekannten Tricks wie Can Can, Cliffhanger oder auch schwerere Sachen wie Backflip oder Three Sixty Flip (ganze Drehung) fürs Punktekonto zu stehen. Bei den Freestyle-Events stehen die Kunststücke natürlich komplett im Vordergrund. Beherrscht man hier die Tastenkombination nicht perfekt, werden diese Veranstaltungen allerdings auch schnell zu Frust-Events. Nur gut, dass man vor jedem Event den Schwierigkeitsgrad in den verschiedensten Stufen einstellen kann.
Gleich auf einer der höheren Stufen kann man die Rundenrennen oder Waypoint-Rennen angehen. Hat man hier erstmal den Rhythmus der Strecke intus, bleibt der Sieg meist nicht aus. Es sei denn, man wird ein Opfer der aggressiven KI. Kommt man vom Start weg nicht in die Puschen, drängelt und schubst einen der Gegner-KI-Pulk immer wieder von der Strecke. Hat man letztere erst einmal verlassen – sei es durch Fremd- oder Eigenverschulden - bleiben einem knappe 5 Sekunden um zurückzufahren, sonst wird man zwangsweise zurückgesetzt, was mit Zeitverlust einher geht.
Wer siegreich ist, bekommt im Übrigen auch wieder virtuelles Geld als Prämie, für das man sich wiederum neue Ausrüstung und Klamotten kaufen kann. Nichts weltbewegendes oder gar spielbestimmendes, aber immerhin ein kleiner Schub für die doch ab und an in ein Loch fallende Motivation.

Auf der Piste sind alle gleich

Die unterschiedlichen Fahrzeuge fahren sich ihrer Klasse entsprechend verschieden. Bei den Vierrädern sind die Trucks behäbig, die Buggys nervös und die Quads schnell und wendig, während die Bikes mit weiten Sprüngen glänzen können. Keinen Unterschied bringen hingegen die unterschiedlichen Fahrbahnuntergründe. Egal ob Schlamm, Sand, Wiese oder Asphalt – das Fahrverhalten „fast wie auf Schienen“ ist immer gleich. Ein Schwachpunkt der bereits bei den Vorgängern immer wieder kritisiert wurde. Schade ist auch, dass die Steuerung und das Handling zu sehr auf Funracer ausgelegt wurde. So brettert man meist nur mit Vollgas um die Strecken - Schalten ist nicht nötig - und geht maximal vor Haarnadelkurven mal vom Gas, von Bremsen ganz zu schweigen. Viel wichtiger ist es da, bei den Zweirädern oder Quads die vielen Sprünge optimal zu treffen und den Rhythmus der durchweg gut gestylten Strecke zu finden. In der Flugphase bei einem Sprung falsch gesteuert und die gesamte Konkurrenz „fliegt“ über einen drüber weg und damit auf und davon. Oder die Ladung nicht optimal ausbalanciert und schon ist ein Sturz unausweichlich.
 
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