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Test: Haze

Viel Werberummel um einen schwachen Shooter...
 Haze
Shooter haben auf der PlayStation 3 eher seltenheitswert, von exklusiven Ballereien ganz zu schweigen. Haze reiht sich in die Riege der Spiele ein, die ausschließlich für die schwarze Kiste erscheinen, obwohl der Titel erst auch für den PC und der Xbox 360 im Gespräch war. Nach etlichen Verschiebungen steht der Ego-Shooter von den Machern der TimeSplittersWeitere Infos-Reihe in den Regalen, begleitet von einer riesigen Werbekampagne. Aber das Geld hätten die Verantwortlichen besser in die Entwicklung investiert …

Der Krieg ist ein Videospiel

Armeen sind kostspielig, aber notwendig um das eigene Land zu verteidigen. Im Jahre 2048 gibt es jedoch eine Alternative. Mantel Global Industries ist ein Konzern, der Elitesoldaten zur Friedenssicherung anbietet. Dieses Angebot haben in der Zukunft viele Länder dankend angenommen und die eigenen Streitkräfte aufgelöst. Die Soldaten der Privatarmee werden mit der Droge NEKTAR gefügig gemacht. Unter ihrem Einfluss werden Sehschärfe, Zielgenauigkeit, Schnelligkeit und Stärke erhöht und sie sorgt dafür, dass alles Schlechte in der Welt ausgeblendet wird. Das macht sich bemerkbar, indem gefallene Feinde und Kameraden aus dem Sichtfeld verschwinden und Schimpfwörter einfach mit einem Geräusch überspielt werden, ganz wie im Videospiel halt.
Die Guerilla-Gruppe „Promise Hand“ liebt es aber realitätsnah und ruft zum Aufstand auf. In Südamerika kommt es zum Krieg und Mantel schickt seine Recken gegen die Freiheitskämpfer des Anführers „Skin Coat“. Einer der drogenabhängigen Soldaten ist Shane Carpenter, der sich geradezu darauf freut, die menschlichen Bestien aus dem Dschungel zu vertreiben. Doch als seine NEKTAR-Zufuhr unterbrochen wird, sieht er plötzlich die Welt mit ganz anderen Augen.

Aus den Augen eines Verräters

Die Rahmenhandlung bietet viele interessante Möglichkeiten, doch bleiben sie im eigentlichen Spiel größtenteils ungenutzt. Die eigentliche Geschichte ist wenig mitreißend und wird dementsprechend unspektakulär inszeniert. Man erlebt die Story ausschließlich aus den Augen von Soldat Shane Carpenter. Ego-Shooter wie CrysisWeitere Infos zeigen, wie solch eine Perspektive packend dargestellt wird, in Haze funktioniert das deutlich schlechter. Solange die Action stimmt, kann dieser Kritikpunkt in diesem Genre gerne übersehen werden und Action gibt es en masse.

Der süße Duft des NEKTARS

Zu Beginn ist man noch ein Soldat der Eliteeinheit von Mantel. Die Kameraden in ihren gelbschwarzen Wabenanzügen haben die Möglichkeit sich NEKTAR manuell zu injizieren. Im Spiel äußert sich das so, dass man sich mit Druck auf die Schultertaste den süßen Stoff bis zu einem gewissen Grad spritzen kann. Ist man dem Rausch verfallen, leuchten die Feinde deutlich auf, so dass sie auch im dichtesten Dschungel zu erkennen sind. Außerdem gewinnt man enorm an Geschwindigkeit. Zudem geht der Selbstheilungsprozess schneller vonstatten. Medipacks oder ähnliches gibt es nämlich nicht. Färbt sich der Bildschirm rot, sollte man also schnellstmöglich Deckung suchen und dort einige Sekunden verharren. Nascht man zu viel NEKTAR, verliert man die Kontrolle und ballert wild um sich.
Nach ungefähr einem Drittel des Spiels wechselt man auf die Seite der Rebellen und die verwenden die Droge auf eine andere Weise. Von gefallen Mantel-Soldaten lassen sich Granaten anfertigen, die bei Explosion einen gelben Nebel versprühen, die bei den Söldnern eine Überdosis auslöst. Für wenige Sekunden können sie dann nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden und schießen auf alles was sich bewegt. Granaten können auch vergraben werden und dienen dann als Tretmine. Besonders praktisch ist die Fähigkeit, sich tot zu stellen. Bei knapper Lebensenergie kann man sich per Tastendruck auf den Boden werfen. Die Eliteeinheiten haben ja bekanntlich ein Problem mit Leichen. Während sie an einem vorbei laufen, kann man sich am Boden in Ruhe erholen, nur um etwas später den Junkies in den Rücken zu fallen und sie zu erledigen.
Screen 1
Die Bilder stammen vom Entwickler. Das Spiel sieht bei weitem nicht so gut aus.
Screen 2
Mit Fliegern geht es in den Dschungel
Screen 3
Leuchtet ein Kamerad rot, kämpft er gerade mit einer Überdosis NEKTAR
Screen 4
Egal ob Quad ...

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Haze

Packshot
3D-Shooter
von Ubisoft, Free Radical Design
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PS3Mai 2008
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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