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Test: Battlefield: Bad Company

Gold macht auch im Krieg glücklich. Angelehnt an Three Kings geht es mit der Bad Company auf Schatzsuche.
 Battlefield: Bad Company
Dass es im Krieg nicht nur um politische Konflikte, sondern auch um Gold gehen kann, wissen wir alle spätestens seit Three Kings. Diese Thematik haben sich die Jungs von EA zu Herzen genommen und versetzen im neuesten Ableger der Battlefield-Reihe einen Soldaten in die Bad Company.

The Bad Company needs You!

Die B-Kompanie hat in der US Army einen schlechten Ruf. Der Haufen besteht überwiegend aus Chaoten, für die Teamwork ein Fremdwort ist, und demensprechend ist die Sterberate hoch.
Genau dahin verschlägt es den jungen Soldaten Preston Marlowe, den Hauptdarsteller des Spiels. Er wird in einem Team, bestehend aus Sergeant Redford, der bebrillten Plaudertasche und Techniker Sweetwater und Sprengstoffexperte Haggard, untergebracht. Als Feindbild dienen die Russen zur heutigen Zeit. Während des ersten Einsatzes findet die Einheit bei einem gefallenen Söldner einen Goldbarren. Plötzlich fällt ihnen auf, dass der Dank des Vaterlandes einfach nicht als Bezahlung reicht und so machen sie sich auf die Suche nach dem Jackpot, bei dem u.a. auch ein Golf Caddy eine Rolle spielt.

Unterhaltsamer Krieg

Die Story von Bad Company nimmt sich keineswegs ernst. Dementsprechend haut sich das Squad dumme Sprüche um die Ohren. Alle träumen vom großen Geld und was sie damit machen könnten. Auch während der Kämpfe gibt es den ein oder anderen hintergründigen Witz zu hören und spätestens wenn der Trupp in einem Golf Caddy mitten durchs Kampfgebiet düst, ist es klar, dass es sich hierbei um eine bitterböse Satire auf die US Army handelt.
Die Geschichte erlebt man aus den Augen von Preston, heißt also man spielt in der Ego-Perspektive. Gleich zu Beginn rummst es gewaltig. Eine Explosion schleudert den jungen Soldaten durch die Luft und der darauf folgende Gesundheitscheck stellt das Tutorial dar. Die Bedienung entspricht dabei dem Standard. Mit den Schultertasten werden die Waffen gewechselt, genauer anvisiert und gefeuert. Eine optionale Zielhilfe sorgt für sichere Treffer. Die Sprint-Funktion wurde etwas unglücklich gesetzt. Um sich schneller fortzubewegen, muss man den Analogstick eindrücken und halten.
Die Lenkung der Fahrzeuge ist ebenfalls schnell erlernt. Nach wenigen Sekunden steuert man die Kriegsmaschinen, egal ob Jeep oder Panzer, flott durch die Pampa. Dabei darf dann zwischen Ego- und 3rd-Person-Ansicht gewechselt werden. Nur der Hubschrauber erfordert ein wenig mehr Übung und es ist keine Schande, beim ersten Mal direkt abzustürzen.

Die Spritze des Lebens

Segnet man aus solch einem oder anderem bleihaltigen Grund das Zeitliche, erlebt man seine Auferstehung an einem nahe gelegenen Checkpoint, ohne den Fortschritt einzubüßen. Um es nicht soweit kommen zu lassen, empfiehlt es sich stets die mitgeführte Spritze zu verwenden. Färbt sich der Bildschirm bei zu vielen Treffern rot, reicht es nicht, sich irgendwo zu verstecken, um sich dort zu erholen, sondern man muss sich das spitze Röhrchen direkt in die Brust rammen. Diese Aktion füllt die Lebensenergie wieder auf, was sich alle 20 Sekunden wiederholen lässt.
Die Aufgaben der chaotischen Truppe sind abwechslungsreich. Beispielsweise gilt es ein Dorf von feindlichen Soldaten zu befreien oder einen Konvoi vor Raketen zu beschützen. Wie man dabei vorgeht, bleibt einem selbst überlassen. Bei letzterer Aufgabe hat man z.B. die Wahl, ob man selber in ein Gefährt steigen und von dort aus mit einem Stand-MG die Umgebung umgraben will, oder sich per pedes durch das Unterholz schlägt und die Feinde mit dem eigenen Gewehr in den Tod zwingt.
Das Spielerlebnis mag im direkten Vergleich mit dem sehr linearen Call of Duty 4Weitere Infos nicht ganz so packend sein, weil es weniger Scriptsequenzen gibt, dafür bekommt man aber eine recht offene Welt geboten, durch die man auch gerne ein zweites Mal düst. Die KI schießt auf Entfernung scharf und ist nicht zu unterschätzen. Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad wird man aber schon fast unterfordert. Erst auf „Schwer“ nutzen die Jungs richtige Taktiken. Das eigene Team agiert komplett selbständig. Befehle darf man als einfacher Soldat leider nicht erteilen.

Wer braucht schon Türen?

Waffen und die dazugehörige Munition findet man bei gefallenen Soldaten oder in Kisten, die überall verteilt in der Gegend rumstehen und auf der Minimap am unteren linken Bildschirmrand verzeichnet sind. Im Rucksack haben nur ein Maschinengewehr und ein weiterer Gegenstand Platz. Das kann z.B. ein Werkzeug sein, mit dem man Fahrzeuge repariert oder ein Sendegerät, mit dem Artillerie anfordert wird. Somit deckt Preston als Allroundtalent alle Klassen ab, die im Multiplayer-Modus zur Auswahl stehen, doch dazu später mehr.
Screen 1
Egal ob zu Wasser ...
Screen 2
...oder auf Land. Die Bad Company nutzt alle Fahrzeugtypen
Screen 3
Feinde werden auf der Karte markiert
Screen 4
Die Explosionen können optisch überzeugen

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Packshot
Taktik-Shooter
von EA, Dice
USK-Freigabe ab 16 Jahren
PS3Juni 2008
360Juni 2008
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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