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echochrome
Denkspiel
von Sony
PS3Juli 2008 (im PlayStation Store)
  Infosheet News (2)

Test

 

Bewertungen

GameCaptain
80 %
Test lesen
Magazine: -
Unsere Leser: -
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70 %
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Screenshots zum Test

Screen 1
Nur als Beispiel: Ein Escher-Bild
Screen 2
Perspektivenabsenz
Screen 3
Perspektivenlandung
Screen 4
Perspektivensprung
Screen 5
Da ist die Verwirrung komplett
Screen 6
Für Verschnaufpausen kann man die Figur anhalten - die Zeit läuft aber weiter

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Aktuellste News zum Spiel

Das alljährliche Sommerloch macht sich in den Händlerregalen bemerkbar. Schon alle Hits der letzten Monate durchgezockt? Vielleicht ein günstiger Zeitpunkt, um sich auch mal im Online-Angebot der PS3, soll heißen im PlayStation Store, nach neuem Spielefutter umzuschauen. Für 9,99€ wartet dort etwa das innovative Denkspiel echochrome, das wir euch im Folgenden ein bisschen genauer vorstellen möchten.

Künstlerisch wertvoll

Manch einer kennt aus dem Kunstunterricht oder auch von Internetseiten zu optischen Täuschungen sicherlich die verwirrenden Werke von M.C. Escher, auf denen der Künstler geschickt mit der Wahrnehmung des Betrachters spielt und diesem durch "unmögliche" Perspektiven so manchen Knick in die Optik zaubert.
Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert Sonys PSN-Titel echochrome, in dessen schwarz-weißer Welt man seinen Augen schlichtweg nicht trauen kann. Das Ziel ist dabei, wie im Genre üblich, noch schnell erklärt - es geht darum, eine Art Holzpuppe, wie sie gewöhnlich als Zeichen-Modell verwendet wird, zu bestimmten Stellen der verzweigten Levels marschieren zu lassen.
Der Teufel steckt mal wieder im Detail. Denn neben einem Zeitlimit, das dem Spieler vor allem in höheren Levels gierig im Nacken sitzt, versperren zahlreiche Hindernisse wie bodenlose Abgründe dem namenlosen Hauptdarsteller seinen Weg zum Glück.
Der Clou der ganzen Sache ist in erster Linie die Steuerung. Man kontrolliert das Männchen nicht direkt (es läuft automatisch hin und her), sondern verfügt lediglich über die Möglichkeit, die Kamera per Analogstick rund um den Levelaufbau zu schwenken oder zu kippen. Hier kommen die Regeln der Perspektive ins Spiel, welche eingangs durch ein kurzes Tutorial anschaulich erklärt werden.

Ich traue meinen Augen nicht

"In dieser Welt ist das, was du siehst, die Wahrheit." Diesen zentralen Gedanken macht sich echochrome bei seinem Rätsel-Design zu Nutzen. Da wäre erstens die Perspektivenreise - man hantiert so lange an der Darstellung herum, bis zwei getrennte Wegstücke plötzlich auf einer verbundenen Ebene zu liegen scheinen. Mithilfe der Perspektivenlandung findet sich die Figur nach Stürzen durch Löcher schnell auf vermeintlich darunter liegenden Stellen wieder, per Perspektivensprung erreicht man umgekehrt von speziellen Punkten aus höhere Regionen. Besonders raffiniert wirken Perspektivenexistenz und Perspektivenabsenz. Hier gilt es, die Umgebung so zu manövrieren, das Abgründe von anderen Elementen verdeckt werden (und die Puppe so "denkt", dass der Weg dort gefahrlos weitergeht), oder dass gefährliche Löcher und andere Besonderheiten unsichtbar und damit wirkungslos sind.
In trockener Textform ist das alles vielleicht etwas schwer vorstellbar, in der Praxis hat man den buchstäblichen Dreh aber recht bald raus und kann sich voll auf die immer fieser werdenden Aufgaben konzentrieren. Je nach Modus stören so beispielsweise auch schwarze Figuren die von zarten Violinen-Klängen untermalte Ruhe der Strich-Welt und die Zeitlimits stellen wie gesagt teils hohe Ansprüche, so dass man sich kaum mal einen Denkfehler erlauben kann.
Erschwerend kommen kleine Patzer in der Handhabung hinzu. Bei der Perspektivenreise rasten die Ebenen manchmal nicht auf Anhieb ein und erfordern zusätzliche Feinjustierung, die Kamera dreht sich zu langsam, oder man stürzt bei der Perspektivenlandung trotz scheinbar perfekt ausgerichteter Plattform - begleitet von einem nervenden "Ups"-Geräusch - einfach ins Leere. Diese kleinen Mängel sind aber, zumindest von einigermaßen geduldigen Genrefans, relativ gut zu verschmerzen.
Mit kostenlosen Download-Levels wollen die Entwickler auch in Zukunft für kostenlosen Kopfnuss-Nachschub sorgen. Die Spieler selbst können sich ebenfalls am Kreieren neuer Knobeleien beteiligen - über den eingebauten Editor dürfen eigene Levels erstellt und der Online-Community zur Verfügung gestellt werden.



 
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