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Test: MotorStorm Pacific Rift

Gelingt im zweiten Startversuch der große Wurf?
 
Der PS3-Launch-Titel MotorStormWeitere Infos hatte sich seiner Zeit, sicher nicht zuletzt wegen fehlender Mitbewerber, recht gut verkauft. Mittlerweile hat die unmittelbare Konkurrenz Sonys Schlammschlacht mit DIRTWeitere Infos oder PureWeitere Infos weit abgehängt. Was kann Sony dem mit MotorStorm: Pacific Rift entgegensetzen?

Was ist neu?

Im Grunde nicht viel. Neben dem freien Spiel startet man in der Einzelspieler-Karriere wieder bei einem MotorStorm-Festival. Auf einer einsamen Pazifik-Insel warten dafür 16 Strecken. Diese werden neuerdings in vier Zonen aufgeteilt. So gibt es die Fire-Zone, bei der sich die Strecken um vulkanische Lavafelder der Insel schlängeln. Vorsicht, der Boost überhitzt hier schneller und die Fahrzeuge neigen viel eher zum explodieren. Nur gut, dass man Sprenkelanlagen zur Abkühlung der Fahrzeuge auf den Kursen verteilt hat. Die Rennen in der Air-Zone finden auf dem Geröll oberhalb der Baumgrenze statt. Durch dichten Dschungel über schlammige Pisten geht es in der Earth-Zone. Zu guter Letzt geht man entlang der Küstenlinie in Water-Zone-Rennen an den Start.
Am eigentlichen Spielsystem ändern die Zonen nichts. Mit Podestplätzen erfährt man nach wie vor Punkte und schaltet damit die begehrten Tickets für die nächsten Rennen frei. Wer ständig gewinnt, hat einen bisschen Luft und muss nicht zwingend jedes Rennen fahren, um sein Punktekonto zu füllen. Allerdings wird das Gewinnen mit zunehmender Spieldauer erneut immer schwerer. So muss man wieder alle Strecken aus dem FF beherrschen, um nicht kurz vor dem Ziel gegen irgend ein Hindernis zu knallen und so den Sieg zu verschenken. Zum anderen ist man auf das Gutwollen der sehr aggressiv zu Werke gehenden KI-Gegner angewiesen. Beides sorgt immer wieder für Frustrationsmomente. Eigentlich soll man seinen - Zitat Handbuch: - „angestauten Ärger“ per Knopfdruck mit Rammen oder Schlagen Luft machen können. Solange man mit einem Truck gegen einen Quad austeilt, passt das ja noch. Doch was soll bitteschön ein Boxhieb eines Bikers gegen einen LKW ausrichten?

Jedem seine Route

Zwei neue Rennmodi sollen die stets zwei Runden dauernden Rennen mit vorgegebener Vehikelauswahl etwas auflockern. Einmal gibt es da Eliminierung, bei der der Letzte alle paar Sekunden explodiert. Weiterhin findet man neuerdings Zeitrennen. Dabei düst man allein gegen die Zeit durch abgesteckte Tore um zu siegen.
An fahrbaren Untersätzen wurden die Monster Trucks als neue Klasse eingebaut. Damit kann man genüsslich kleinere Vehikel wie Bikes oder Buggys zermalmen. Allen sieben bisherigen Fahrzeugklassen, wie LKWs, Rallyeautos oder Geländewagen wurden neue Fantasiefahrzeuge spendiert. Jedes Fahrzeug einer Klasse fährt sich wieder vollkommen gleich. Dafür unterscheiden sich die Klassen wieder deutlich voneinander und benötigen auch wieder die auf ihre Fahreigenschaften zugeschnittene Route. Wer mit behäbigen LKWs, die mit Sprungschanzen durchzogenen Bike-Routen fährt oder mit Quads durch tiefen Schlamm fahren will, wird niemals siegreich sein. Umgekehrt wird eher ein Schuh daraus. Alles in allem gibt sich das Spiel wieder, wie nicht anders zu erwarten, vollkommen arcadelastig. Meist brettert man nur per Vollgas und mit halbwegs intelligent dosiertem Boost-Einsatz über die Pisten.
Das ganze geht jetzt übrigens endlich auch per Splitscreen mit einem oder gar mit drei weiteren Spielern an einer Konsole. Ein entsprechend großer Fernseher sollte für den flotten Vierer aber vorhanden sein. Online darf man sich gar zu zwölft in Ranglisten oder selbst erstellten Rennen von den Strecken schubsen.

Nicht die erhoffte Grafikbombe

Während des Intro-Videos klappt einen angesichts der Grafikpracht sabbernd die Kinnlade runter. Nach dem Start des ersten Rennens klappt sie aber genauso schnell wieder zu, da die Spielgrafik so gar nichts mehr mit dem HD-Intro zu tun hat. Vielmehr bringt das Spiel nur PS3-Standardgrafik auf den TV und setzt nicht die erwarteten neuen Maßstäbe. Sicher sehen Crashs oder Stürze (auch in der Sofortwiederholung) ganz nett aus, auch die Fahrzeugflotte präsentiert sich detailliert und die Wassertropfeneffekte auf der Mattscheibe versprühen Atmosphäre. Zu oft wird aber dann wiederum das Auge mit unschön aufpoppenden Details in der Ferne, mit kantigen Dschungelpflanzen oder mit Bodentexturen, die maximal PS2-Niveau erreichen, getrübt. Da zeigt etwa Pure wie man in einem ähnlichen Setting deutlich mehr aus der PS3 herauskitzeln kann. Auch die Fahreranimationen auf den Quads wirken beim Konkurrenten viel geschmeidiger.
Wer will, kann seine Vehikel mit vorgefertigten Skins anders lackieren oder seinen Fahrer ändern. Spielerisch hat beides aber keine Auswirkungen. Immerhin kann der kantige Motorensound und die Titelliste des Soundtracks mit Songs von Slipknot, Nirvana oder Fatboy Slim überzeugen.

Screen 1
Die Wagenauswahl
Screen 2
Hier wird’s heiß
Screen 3
Kein Grafikfehler: Wassertropfen spitzen auf die Kamera
Screen 4
Mit dem Monster Truck durch den Dschungel
Screen 5
Per Sofortwiederholung wird jeder Crash nochmal gezeigt
Screen 6
Splitscreen-Rennen gibt es für maximal vier Spieler
Screen 7
Funkenflug beim Start-Crash
Screen 8
Gesprungen wird, was das Zeug hält

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MotorStorm Pacific Rift

Packshot
Funracer
von Sony
USK-Freigabe ab 12 Jahren
PS3November 2008
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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