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Test: Ghostbusters
Einmal Azubi der Ghostbusters sein – ein Traumjob?
| 25 Jahre sind seit dem ersten Ghostbusters-Film vergangen – für die Entwickler von Terminal Reality ein passender Anlass, ein neues Videospiel rund um die Geisterjäger zu entwickeln. Der Titel ist für Fans sicher nicht uninteressant schon allein deswegen, weil dem Spiel auch direkt mal eine BluRay des ersten Films beiliegen soll (unserem Testmuster lag sie nicht bei). Sehr originell ist die Story des Spiels eigentlich nicht, obschon diese von Harold Ramis und Dan Aykroyd persönlich stammt, den Ghostbusters-Autoren von einst: 1991, also 2 Jahre nach den Ereignissen des zweiten Ghostbusters-Films, wird New York wieder mal von einer Welle Geister und anderen paranormalen Erscheinungsformen heimgesucht, woraufhin schon bald die Geisterjäger gefragt sind, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle des Auszubildenden der Ghostbusters, auf dessen Namensschild der vielsagende Name “Rookie” prangt. Der Pottwal in der SardinenbüchseDa unser „Rookie“ ebenso wie der geneigte Spieler erst mal noch reichlich wenig weiß von den Aufgaben eines Geisterjägers, bekommt er gleich von Beginn an allerhand Dinge von seinen Kollegen beigebracht, die man bei der Geisterjagd beachten muss. So erfahren wir zum Beispiel, dass ein Geist für gewöhnlich erst mal mit einem Protonenstrahl geschwächt werden muss, bevor er per Fangstrahl in eine zuvor ausgelegte Geisterfalle dirigiert werden kann. Das ist etwa so, als würde man einen Pottwal angeln und in eine Sardinenbüchse quetschen wollen, denn viele Geister wehren sich gegen ihre Gefangennahme mit aller Kraft. Manche Geister müssen allerdings auch einfach nur abgeschossen werden. Insgesamt stehen dazu vier Waffen mit jeweils zwei grundverschiedenen Funktionen zur Verfügung. Granatenartige Schockschläge machen zum Beispiel auch großen Gegnern wie dem Marshmallow-Man zu schaffen, während die Schleimspritze so ziemlich die einzige Möglichkeit darstellt, Geisterportale – und damit die Brutstätten mancher Gespenster – zu versiegeln. Auch manche Hindernisse lassen sich mit Hilfe der Waffen beseitigen. Der erwähnte Protonenstrahl eignet sich zum Beispiel, um Büsche in Brand zu setzen, während mit dem Fangstrahl gelegentlich Objekte teleportiert werden dürfen.Die ChaostheorieDass viele Kämpfe etwas chaotisch verlaufen, hat wohl zweierlei Ursachen: Zum einen haben es viele Geister so an sich, wild in der Luft herumzuschwirren und somit ähnlich wie eine nervige Fliege mal vor und mal hinter unserem Helden zu erscheinen, zum anderen ist unser Rookie natürlich auch stets von seinen Kollegen und deren eigenen Strahlen umgeben. Das Teamwork hat natürlich auch Vorteile, denn gemäß dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ gehen die Jungs gleich viel effektiver zu Werke, wenn sie ihre Strahlen bündeln und auf ein und denselben Geist richten. Dabei sind die NPCs oft auch ohne Rookies Hilfe erfolgreich. Darüber hinaus hat das Teamwork aber auch den Vorteil, dass sich die Kollegen in brenzligen Situationen gegenseitig wiederbeleben können, soweit dies erforderlich ist. Derweil regeneriert sich die Energie der Beteiligten mit der Zeit automatisch, so dass entsprechend auch keine Medi-Packs oder dergleichen benötigt werden. Die Lebensenergie kann dabei an den Anzeigen auf den Rucksäcken abgelesen werden. Auch die Waffenenergie regeneriert sich automatisch, allerdings sind Feuerpausen und gelegentliches Entlüften der Gerätschaften notwendig, um Überhitzung zu vermeiden. Weiterhin verdient unser Geisterjäger auch Geld mit jedem erledigten Geist, womit sich beizeiten rund drei Upgrades pro Waffe kaufen lassen.Geigerzähler und WackersteineNun sind die Geister natürlich schlau. Um nicht gefunden zu werden, verstecken sie sich oft in der Umgebung. In solchen Fällen ist das PKE-Meter zu gebrauchen (PKE = psychokinetische Energie). Ähnlich wie ein Geigerzähler schlägt dieses Gerät aus, sobald man ein verdächtiges Objekt, etwa einen Schrank mit einem Geist darin, entdeckt. Auch eine Reihe versteckter Artefakte werden auf diese Art und Weise enttarnt und können dann später in der Geisterjägerzentrale begutachtet werden. Das PKE-Meter hat weiterhin auch eine nützliche Scan-Funktion, die unbekannte Geister identifíziert und in Form eines Gespensterleitfadens katalogisiert. Insbesondere werden darin auch Schwächen der einzelnen Kreaturen beschrieben. |
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