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Test: IL-2 Sturmovik: Birds of Prey

Eine Flugsimulation auf der Konsole?
 IL-2 Sturmovik: Birds of Prey
Flugsimulationen für Konsolen sind ungefähr so selten wie gute Sportspiele für PCs. Das liegt ganz sicher daran, dass eine umfangreiche Steuerung ohne eine Tastatur nicht möglich ist. Auf einem Mittelweg zwischen Arcade und Simulation bewegen sich die Macher von IL-2 Sturmovik: Bird of Prey (ISBoP), bei dem neben einem sehr zugänglichen Schwierigkeitsgrad auch die Herausforderung besteht, einen Stahlvogel aus dem 2. Weltkrieg mal ohne Hilfsmittel zu lenken. Schalten wir also mal die Airbags aus, das ESP, das ABS die Traktionskontrolle und was man sonst alles nicht im Flugzeug braucht und machen uns dann daran, die Achsenmächte das Fürchten zu lehren.

Ein etwas angestaubtes Szenario

Was macht man mit einer Spitfire, einer Hurricane, mit einer P51 oder mit einer IL-2? Richtig, man macht eine Zeitreise in den 2. Weltkrieg und begibt sich in die Luft. Mit Propeller-Maschinen, was die genannten Exemplare allesamt sind. Für Kampfflieger gibt es da keine Alternativen, wer also den 2. Weltkrieg schon satt hat, weil er glaubt, alles gesehen zu haben, der liegt hier verkehrt. Auch in ISBoP wird die Zeit nicht neu erfunden, die Szenarien in England, Russland oder Deutschland kennen erfahrene Spieler längst. Und wer sich in dem Genre auskennt, der wird sich an Their finest Hour oder Secret Weapons of the Luftwaffe erinnern – aber hier hilft eben nur die Erinnerung und ein alter Rechner, denn ISBoP ist Konsolensache - und macht seine Sache gar nicht so übel.
Da wäre zum einen die Kampagne, mir der wir den Krieg in der Luft neu erleben: Beginnend über England enden wir schließlich über Berlin, was historisch gesehen auch das Ende des Krieges bedeutet – und dann das Ende der Kampagne. Einen roten Faden gibt es dabei nicht, wir springen von einer Nationalität zur anderen, sitzen mal in britischen, mal in russischen, mal in amerikanischen Maschinen. Eine tragende Figur fehlt leider vollkommen, was der Atmosphäre im Spiel sicher nicht zugute kommt.
Neben der Kampagne, die insgesamt 25 Missionen umfasst, gibt es auch noch die Möglichkeit, einzelne Einsätze zu fliegen, die allerdings erst im Lauf der Kampagne freigeschaltet werden müssen. Vorab empfiehlt es sich, das umfangreiche Trainingsprogramm zu absolvieren, um sich mit der Steuerung der Flugzeuge vertraut zu machen und die zwei weiteren Schwierigkeitsgrade freizuschalten. Neben dem Arcade-Modus, der für erfahrene Piloten fast zu einfach ist, gibt es dann noch die Schwierigkeitsgrade „Realistisch“ und „Simulation“. Im Letztgenannten gibt es dann keine Hilfen mehr, eine Herausforderung für erfahrene Piloten, die diesen Modus genießen werden.
Im „Hangar“ dürfen wir freigeschaltete Flugzeuge bewundern, es gibt aber keinen Menüpunkt, der es uns erlaubt, die fliegenden Kisten zu bearbeiten oder mit anderen Waffensystemen auszustatten.

Drei Perspektiven für ein Flugzeug

Die Optik ist bei ISBoP wirklich gelungen: Die Flugzeuge sind großartig modelliert, kleinste Details sind zu erkennen und Einschusslöcher werden sehr plastisch dargestellt. Die Licht-Schatten-Effekte, die durch Wolken oder nächtliche Suchscheinwerfer erzielt werden, sorgen für einen deutlichen Atmosphäre-Schub. Vor allen Dingen dann, wenn man sich im Cockpit befindet und der Mond nur einen Teil der Armaturen beleuchtet, was sich freilich durch die Bewegung des Flugzeugs ändert. Ebenfalls sehr schön ist die Verfolgerkamera, weil dadurch der komplette Blick auf das Flugzeug freigegeben wird und wir all die feinen Details bewundern dürfen, die aus der Cockpit-Perspektive verloren gehen. Wirklich zweckdienlich ist jedoch die freie Sicht auf den Himmel, quasi eine Kamera auf der Propellerspitze, wodurch nicht nur ein eingeschränktes Sichtfeld zu sehen ist. Denn im Himmel ist die Hölle los, wenn die anderen Flugzeuge sich aufmachen, unsere Maschine zu zerlegen. Diese drei Sichtweisen sind jedoch nur im Arcade-Modus verfügbar, im Simulationsmodus gibt es nur die Cockpit-Ansicht – was genaugenommen auch Sinn macht. Allerdings leidet die Übersichtlichkeit darunter, denn die gegnerischen Flugzeuge oder Bodenziele sind schwer auszumachen. Aber auch im Arcade-Modus, wenn die Ziele mit dünnen farbigen Linien umrahmt sind, ist nicht immer sofort erkennbar, wo jetzt das nächste „Opfer“ auf uns wartet. Gerade bei Angriffen auf Flakgeschütze oder Panzer, hebt sich die Bomben-Zielhilfe nur wenig vom Untergrund ab – im Simulationsmodus gibt es so eine Zielhilfe selbstverständlich nicht.
Screen 1
Auch wenn die Rundumsicht nicht immer gelungen ist...
Screen 2
...so ist im Himmel wirklich die Hölle los.
Screen 3
Die Details an den Flugzeugen sind großartig...
Screen 4
Das Flugverhalten stimmt einfach...

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