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Test: SuperCar Challenge
Nur ein Teil des Namens ausgetauscht, oder doch was neues?
System 3 bringt Supercar Challenge auf die PS3. Hat man aus den Fehlern des Vorgängers Ferrari Challenge – Trofeo Pirelli gelernt?Nicht nur Ferraris sind SupercarsSieh an. Das verkorkste Menü haben die Entwickler schon einmal so gelassen wie es war. Ach, und auch die 16 Strecken (plus ein paar Kurzvarianten davon) sind allesamt aus dem Vorgänger. Mit dabei Klassiker wie Silverstone und Monza aber auch selten versoftete Kurse wie Homestaed oder der Circuit Paul Ricard.Dafür wurde der Ferrari-Fuhrpark mit Rennsemmeln von Mercedes, Maserati, Aston Martin, Chevrolet oder Lamborghini auf 44 Autos verdoppelt. Immerhin! Da es im Gegensatz zur Ferrari Challenge keine echte Supercar Challenge gibt, muss der Herausforderungsmodus als Meisterschaftsersatz herhalten. Gegen 15 andere Fahrer kämpft man hier um den Meisterpokal. Bis man den bekommt, darf man auf allen Strecken um Rennpunkte (RP) fahren. Je nach Schwierigkeitsgrad bekommt man ab dem fünften Platz aufwärts mehr oder weniger dieser RP. Damit schaltet man immer neue Etappen mit neuen Rennen frei. Innovativ klingt sicher anders. Auch sonst reißt dieser Modus nicht vom Hocker. Das Qualifying ist auf eine fliegende Runde begrenzt und auch die Rennen sind nur wenige Runden lang. Weil wohl selbst die Entwickler gemerkt haben, dass das Ganze auf Dauer zu langweilig ist, darf man hin und wieder Einladungsrennen für RP freischalten. Hier fährt man dann mit neuen Autos und kann diese bei einem Sieg sogar gewinnen. Das ist nett, da man den Rest des Fuhrparks für nebenbei eingefahrene Credits teuer erkaufen muss. Altbekannt ist der Arcade-Modus. In vier Schwierigkeitsgeraden gilt es hierbei auf jeweils drei Strecken Zielplatzierungen zu erreichen. Auch Zeitfahren oder Schnelles Rennen sind 1:1 übernommen. Genau wie die Supercar-Turniere (im Vorgänger Trophäenrennen genannt), bei denen man immer jeweils drei aufeinander folgende Rennen gewinnen muss. Hart, härter, Supercar ChallengeDer neue Einführungsmodus ist nicht nur für Neulinge wichtig. GT-Rennfahrer Tiff Needell kommentiert hier (englisch mit dt. Untertitel) auf jeder Strecke die Fahrweise und gibt Tipps zu Bremspunkten, Kurvenfahrt oder Beschleunigung. Zum Schluss wartet ein Fazit mit Stärken und Schwächen, die man sich zu Herzen nehmen sollte. Denn ohne Streckenkenntnis und Wagenbeherrschung hat man selbst auf Schwierigkeitsgrad Anfänger gegen die knallharten KI-Gegner keine Chance. Sogar mit allen Fahrhilfen, wie u.a. dynamische Ideallinie, Traktionskontrolle oder ABS ist es kein Zuckerschlecken Siege einzufahren. Im Grunde braucht man dann zwar nur noch zu lenken, dennoch reicht ein Ausreißer von der Ideallinie und der Sieg ist futsch. Immerhin kann man jederzeit alle Hilfen stufenweise anpassen, sodass man sich langsam an seinen Level heran tasten kann. Zur besseren Beherrschung der PS-Biester ist ein Lenkrad von großem Vorteil.Die KI-Programmierung zeigt wieder alte Schwächen. Im Qualifying legen die KI-Fahrer Top-Zeiten vor, die sie im Rennen nie wieder abrufen können. Außerdem sind sie immer noch Ideallinienverliebt, rammen oder blockieren ohne Rücksicht das Spielerfahrzeug aber fahren untereinander schön brav und nett. Ein Schadensmodell ist vorhanden, doch selbst ohne Stoßfänger oder Motorhaube fahren die Boliden noch wie frisch aus dem Laden. Erst ab einem Schadenslevel von über 80% wird man plötzlich aus dem Rennen genommen. Viele Schikanen darf man immer noch stark abkürzen, während man bei echten Abflügen ins Kiesbett mit Einbremsen bestraft wird. Das ist nicht mehr zeitgemäß! Schön von gesternFür eine Simulation fehlen Dinge wie Boxenstopps, Verbrauch oder Reifenabbau. Die Setupeinstellungen für Bodenfreiheit, Federn, Dämpfer, Stabilisatoren und Spur sind 1:1 vom Vorgänger. Die Auswirkungen sind leider kaum spürbar, wie sich auch sonst fast alle Wagen sehr ähnlich fahren. Auch bei den fahrphysikalisch enttäuschenden Regenrennen können wir keine Verbesserung zum Vorgänger vermelden.Gleiches gilt für die Grafik. Die Wagen sind zwar, nicht zuletzt in der Cockpitansicht ganz nett anzusehen, aber die Strecken kommen nicht über Standard hinaus. Hier poppen Umgebungsdetails auf, da gibt es Zeilenversatz und dort kleine Ruckler. Das geht deutlich besser! Wer mag, kann seine Supercar-Sammlung optisch mit vorgefertigten oder umständlich selbst zu erstellenden Lackierungen und Vinyls schmücken. Beim Motorensound gibt es nichts zu meckern. Reifenquietscher oder Crash-Geräusche sind hingegen hässlich. Der Hintergrundsound ist natürlich auch aus dem Vorgänger. Im Multiplayer-Modus können bis zu 16 Spieler Online oder im LAN gegeneinander antreten. Bei unseren Online-Tests war nicht viel los und dennoch kam es da schon zu Rucklern und Verbindungsabbrüchen. Schade. |
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SuperCar Challenge

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