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Test: DJ Hero
Die Helden Familie wächst und bekommt Hip Hop Nachwuchs. Fehlgeburt oder Glückskind?
Den Musikspielen geht so langsam aber sicher die Puste aus, zumindest wenn man nach den Verkaufszahlen von Guitar Hero 5 und Co. geht. Es scheint so, als wäre die Rockcommunity gesättigt, darum gilt es eine andere Zielgruppe zu füttern. DJ Hero bedient Spieler, die auf Hip Hop, House und Co. stehen und das gar nicht mal so schlecht.Gut verarbeitetHauptakteur von DJ Hero ist ein Plattenteller, der dem Spiel beiliegt. Das rund 1 kg schwere Gerät wird mit zwei Batterien gefüttert, die im Paket enthalten sind. Auf dem hochwertigen, drehbaren Plattenteller befinden sich drei Tasten, daneben ein Schieberegler, der sogenannte Crossfader. Dieser wirkt dank wenig spürbarem Widerstand qualitativ etwas minderwertiger. Desweiteren gibt es noch einen drehbaren Knauf und einen Knopf, der farbig leuchten kann. Auf dessen Funktion komme ich später zurück. Die üblichen Tasten eines Controllers sind hinter einer Abdeckung versteckt, so dass das Erscheinungsbild eines echten DJ-Pults nicht getrübt wird.Insgesamt gesehen macht das Equipment einen sehr hochwertigen Eindruck, der sich beim Spielen ebenfalls bestätigt. Anders als in Guitar Hero muss man sich also nicht mit quietschenden oder klappernden Elementen rumschlagen. Von meinen drei Plastik-Klampfen hat nämlich jede mindestens eine nervende Macke. Wer es noch erstklassiger haben möchte, greift zur teureren Renegade-Version, die mit edleren Elementen daherkommt. Keine KarriereBevor man zum echten DJ Hero aufsteigt, sollte man sich unbedingt das umfangreiche Tutorial zur Brust nehmen, denn die Spielmechanik ist umfangreicher als man auf den ersten Blick meinen könnte. Ziel ist es, pro Song möglichst viele Punkte zu erreichen und Sterne zu ergattern, mit denen man neue Songs, Bühnen, Charaktere etc. freischaltet. Eine unterhaltsame Karriere mit Story wie einst in Guitar Hero 3 gibt es leider nicht. Man klappert einfach stumpf Lied für Lied ab.Wie in Guitar Hero gilt es auf einem Highway heranfliegende Noten im richtigen Moment per Knopfdruck zu erwischen. Anstatt fünf gibt es in DJ Hero nur drei farbige Knöpfe und Spuren. Bei langgezogenen Noten gilt es den Plattenteller zu scratchen, also hin und her zu bewegen. Um das ein wenig anspruchsvoller zu gestalten, gilt es in den höheren der fünf Schwierigkeitsgrade den Teller nur nach oben oder nur nach unten zu scratchen. Ein weiteres Feature bietet der Crossfader, der entweder die linke oder rechte Spur des Songs verschiebt. Der Drehknopf verändert an bestimmten Stellen der Songs die Effekte. Man kann damit z.B. Hall oder Basseffekte erzeugen, wenn man an diesem dreht. Wer das während eines Liedes macht, bekommt einen Multiplikator, der für Punktregen sorgt. |
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