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Test: Dante's Inferno

Gute God of War-Klone gehören in die Hölle, schlechte nirgendwohin. Wie sieht´s hier aus?
 Dante's Inferno
Manchmal muss man nur ein wenig in der großen Weltliteratur stöbern, um interessanten Stoff für ein neues Videospiel zu entdecken. So nahmen sich die Dead SpaceWeitere Infos-Entwickler Visceral Games gleich mal das bekannteste Werk des italienischen Mittelalter-Dichters Dante Alighieri vor: die Göttliche Komödie. Darin begibt sich Dante in die neun Kreise der Hölle, um seine Angebetete Beatrice aus den Fängen Luzifers zu retten.
Dass Dungeons mit reichlich Feuer zur Hölle gehören wie die sieben Todsünden, versteht sich wohl von selbst, allerdings haben die neun Kreise und ihre Unterbezirke zum Teil auch ganz andere Erscheinungsformen. Während man zum Beispiel im Fleischsumpf an gigantischen Darmwänden entlang kraxelt und gegen eklige Riesenmaden kämpft, bekommt man es im Lustbezirk mit liebestollen Weibern zu tun. Unterwegs trifft man auch immer wieder mit mythologischen und historischen Persönlichkeiten von Pontius Pilatus über Attila bis Sir Lanzelot zusammen, die für ihre Sünden in die Hölle verbannt wurden. Regelmäßig tritt auch der römische Dichter Vergil in Erscheinung, um den Helden mit seinen Versen auf die bevorstehenden Gefahren einzustimmen.

Ab in die Hölle mit dir, Klon of War!

So gut zunächst einmal die Idee klingt, so geklaut wirkt allerdings das Gameplay: Denn die Kämpfe, Kletterpassagen und Puzzles wirken über weite Strecken aus God of WarWeitere Infos übernommen. So dürften Kratos-Fans nicht nur das Seilschwingen und Herumkraxeln an Leitern und Kletterwändern sehr bekannt vorkommen, sondern auch all die Rätsel, bei denen man Blöcke verschieben, mit Drehschaltern Aufzüge in die Höhe kurbeln oder Hebel umlegen muss, um Türen zu öffnen. Dass man bei manchen Aufgaben unter Zeitdruck steht und gelegentlich in Abgründe stürzt, kommt vor, dank regelmäßiger Check- und Speicherpunkte zwischendurch halten sich Frustmomente aber in Grenzen. Die starre Perspektive ist zwar nicht frei schwenkbar, bereitet bis auf wenige Ausnahmen aber keine Probleme. Einer der Hauptgründe, das Spiel mal durchzuspielen, sind wohl die beeindruckenden Bossgegner, denen man in schöner Regelmäßigkeit begegnet. Denn diese Bosse sind oft nicht nur riesig, sondern sehen auch toll aus sorgen für so manchen Wow-Moment.

Quizfrage: Wie heißt die Waffe des Sensenmanns?

Da auch die Steuerung weitgehend aus God of War übernommen wurde, spielt sich Dante kaum anders als Kratos, nur halt mit einem Dornenkronenhelm auf dem Kopf und einer Sense in der Hand. So findet man neben diversen Combos bekannte Dinge wie Sprung, Doppelsprung, Ausweichschritt, Block und Berserkerzustand vor, die auch Kratos schon beherrschte. Hack&Slay-typisch ist das flotte Kampfsystem intuitiv und unkompliziert in der Handhabung, nur beim Aufstehen tut sich Dante etwas schwer.
Auch neue Zauber wie ein zerstörerischer Wirbelsturm bereichern nach und nach das Fähigkeitenrepertoire. Mana kann an entsprechenden Schreinen regelmäßig aufgeladen werden. Derweil leistet man sich für die Seelen besiegter Gegner Power Ups in Form neuer Kampftechniken und Gesundheits- bzw. Mana-Aufwertungen. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Upgrade-Stammbäume: Während der unheilige Weg Dantes Sensenfähigkeiten verbessert, beschert ihm der heilige Weg neue Techniken für seine Fernwaffe, das Kreuz. In welchem der beiden Skillbäume man jeweils aufsteigt, hängt von der Art und Weise ab, wie man Gegner besiegt: Während die “Bestrafung” einen Aufstieg im höllischen Stammbaum ermöglicht, geht es mit der “Erlösung” im himmlischen Baum voran. In beiden Fällen muss man den geschwächten Gegner jedoch erst mal packen, bevor man ihn im Rahmen eines Quick Time Events oder Minispiels (je nach Gegner) erledigen darf.
Screen 1
Gegen Dante sieht selbst Gevatter Tod blass aus …
Screen 2
Vom Winde verweht: die Verdammten der Liebeshölle
Screen 3
Im Selbstmörderwald lauern tödliche Bäume
Screen 4
Eklig, matschig, lecker: die Fleischhölle

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Dante's Inferno

Packshot
Hack&Slay
von EA
USK-Freigabe nicht unter 18 Jahren
PS3Februar 2010
360Februar 2010

» Alle Infos  » Preisentwicklung

will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)

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Trials of St. Lucia Walkthrough (4:25)

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