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Test: ModNation Racers
Mario Kart-Kopie mit Mega-Baukasten. Eine zweischneidige Sache
Das Funracer mit Baukasten sehr wohl Erfolg haben, zeigt seit Jahren TrackMania auf dem PC. Nun will United Front Games mit ModNation Racers (MNR) alle PS3ler zu Streckendesignern machen. Taugt die Mischung aus Mario Kart Wii und LittleBigPlanet zum Toptitel? Volles ProgrammSchon auf den ersten Blick macht MNR einiges anders: Statt in einem Menü findet man sich im Kart sitzend im ModSpot, einem Minipendant des PlayStation Home, wieder. Von hier aus fährt man sämtliche Menüpunkte des Spiels einfach an. Vorbildlich: Per Knopfdruck dürfen Eilige zusätzlich ein Kreismenü mit allen Funktionen aufrufen.Zu finden sind hier die Zugänge zu sämtlichen Rennen. Schnelle Einzelrennen, Zeitfahren gegen Ghost-Karts, Splitscreen für vier Spieler (mit KI auffüllbar) und die Karriere mit einer Ministory warten hier. Dabei tritt man im Regelfall immer gegen maximal 11 weitere Kartfahrer, im Spiel Mods genannt, an. Auch bei den Onlinerennen dürfen maximal ein Dutzend Spieler an den Start und hier darf man ebenso mit KI-Gegnern das Starterfeld auffüllen. Liveticker, Onlinechat, Ranglisten, Gegnerbewertungen – die Onlinefeatures sind eine runde Sache. Die Onlinerennen liefen bei unseren Tests immer flüssig ab, werden aber bei vollem Starterfeld ziemlich hektisch. Viel Spaß mit meiner RaketeSolange man nur gegen menschliche Gegner fährt, machen die Rennen den meisten Gaudi. Auch wenn man sich an die arg träge und schwammige Steuerung und die wirklich jeden Controller-Knopf ausnutzende Tastenbelegung erst gewöhnen muss. PS3-Mitbewerber Sonic & SEGA All-Stars Racing ist da wesentlich zugänglicher.Reichlich Action bringen auf alle Fälle die auf den anspruchsvoll gesteckten Strecken verteilten Gegenstandskapseln. Dahinter verbergen sich Power-Ups wie Schallbombe, Turbolader oder Kettenblitz. Die Power-Ups sorgen natürlich dafür, dass man sich nie seines Sieges sicher sein kann. Zwar gibt es auch einen Schutzschild, dessen Energie muss man aber erst per Drift, Sprünge oder Windschattenfahren aufladen. Dann heißt es abwägen: Setzt man die aufgeladene Energie für das temporäre Schutzschild oder doch lieber für einen zusätzlichen Boost ein? Taktik ist auch gefragt, da man die Power-Ups in drei Stufen leven kann. Will man eine, zwei oder gar drei Raketen mit immer größerer Reichweite abfeuern oder lässt man es ganz mit den Power-Ups und sucht sein Heil eher in der Flucht nach vorn, samt der Nutzung von versteckten Abkürzungen? Unverständlich ist es, dass man die Power-Ups nicht nach hinten abfeuern kann. Ärgerlich zudem: Wird man getroffen verliert man auch sein aktuelles Power-Up und muss von Neuem zu sammeln anfangen. Kurz vor dem Ziel hat man so keine Chance mehr zur Revanche. |
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