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Test: Blur
Ein neuer Rennspiel-Meilenstein der PGR-Macher?
Nach Project Gotham Racing 4 machen die Entwickler von Bizarre Creations nun einen auf BLUR. Was hat die wilde Raserei mit Power-Ups zu bieten?Lass die Fetzen fliegenÜber 50 lizenzierte Autos stehen in Blur zur Verfügung. Vom Opel Astra bis zum Nissan 350Z oder vom Land Rover Defender bis zum Buggy ist für jeden etwas dabei. Jeder Wagen hat unterschiedliche Grip-, Beschleunigungs- und Geschwindigkeitswerte und ist damit mehr oder weniger gut für die unterschiedlichen Kurse geeignet. An 14 Schauplätzen, u.a. in Barcelona, L.A. oder in Japan geht es auf fiktiven Kursen um den Sieg. Neben klassischen Rennen müssen auch hin und wieder Checkpoint-Rennen unter Zeitdruck oder Destruction-Derbys ausgetragen werden.Gekämpft wird dabei nicht nur um Meter und Sekunden. Vielmehr warten auf den Strecken verteilt genau acht Power-Ups auf ihren Einsatz. Schock, Mine, Abräumer, Blitz und Stoß gelten dem Angriff. Ein Schild schützt kurzfristig das Auto, während man per Reparatur den Wagen vor dem Totalschaden und damit dem sicheren Rennende bewahrt. Außerdem darf man mit Nitro einen kräftigen aber nur kurzfristigen Schub nach vorn machen. Vorbildlich: Alle Offensiv-Power-Ups lassen sich in beide Richtungen benutzen. Selbst die Mine, eigentlich als Bollwerk gegen die Verfolger gedacht, lässt sich ein kleines Stück nach vorn werfen. Und auch Nitro kann, vor engen Kurven umgekehrt genutzt, gut als Sofortbremse dienen. Das Ganze ist wirklich sehr gut ausbalanciert, zumal man auch immer drei Power-Ups auf Vorrat mitnehmen und schnell per Tastendruck auswählen kann. Per Mods – also Upgrades – kann man die Wagen, bzw. die Power-Ups leicht verbessern. So erhöht man die Leistung, Reichweite oder Schussfrequenz der Power-Ups oder bekommt mehr Boost fürs Auto. Von Fans mit LichternIn der Offline-Karriere (weitere Einzelspieler-Modi gibt es nicht) muss man sich durch neun Gruppen nach oben arbeiten. Dabei wartet in jeder Gruppe am Schluss ein Rennen gegen einen Boss-Gegner. Doch bis man reif für das Boss-Rennen ist, gilt es pro Gruppe einige Rennen zu gewinnen und verschiedene Aufgaben zu meistern. So soll man x-mal ein bestimmtes Manöver vollführen, einen bestimmten Vorsprung herausfahren, bestimmte Power-Ups nutzen und vieles mehr. Abgerechnet wird dabei in Lichtern - eigentlich nichts anderes als Auszeichnungen – die man hauptsächlich für gute Platzierungen erhält. Doch auch Fan-Anfragen oder Fan-Sprints bringen Lichter. Fans sammelt man übrigens nicht, indem man die sowieso nur spärlich vorhandenen Zuschauer am Streckenrand umfährt. In früheren Bizarre Creations-Titeln nannte man das, was heute Fans sind, mal Kudos und andere Rennspiele nennen so etwas einfach Erfahrungspunkte. Egal wie das Kind auch heißt, wichtig ist, dass die Fans addiert werden und man damit in Stufen aufsteigt und neue Fahrzeuge freischaltet.Bei Fan-Sprints muss man übrigens auf der Strecke leuchtende Tore unter Zeitdruck durchfahren. Hinter Fan-Anfragen hingegen, können sich verschiedene Mini-Herausforderungen verbergen. Dazu zählen etwa besonders lange Drifts oder Überholmanöver sauber hinzubekommen. Alle Fan-Aufgaben sind optional und werden durch überfahren von Markern auf der Strecke aktiviert. Harte NussAuf der Strecke gibt es also jede Menge zu tun: Lichter sammeln, unterschiedliche Fan-Ziele abarbeiten, Power-Ups sammeln und richtig nutzen und nebenbei am besten auch noch, stets von der letzten Position startend, gewinnen. |
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