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Test: Sports Champions
Gelungenes Sportspiel zum Move-Auftakt
Mit Wii Sports bot Nintendo gleich zum Start der Wii ein familienfreundliches Sportspiel. Dem will Sony nicht nachstehen und so ist mit Sports Champions ein ähnlich angelegter Titel im Start-LineUp für den Move-Controller.Die GrundlagenUm spielen zu können, braucht man die Move-Grundausstattung, einige der sechs Disziplinen unterstützen außerdem optional zwei Move-Controller bei einem Spieler, also theoretisch vier, wenn man zu zweit gegeneinander spielt. Zwei sind jedoch ausreichend, um alle Disziplinen zu zweit absolvieren zu können. Der Navigations-Controller wird nicht benötigt.Was gleich zum Start auffällt: Es gibt keinerlei Charaktergenerierung. Man wählt einfach eine Disziplin aus und spielt dann entweder im „Champions Cup“, im „freien Modus“ allein oder zu mehreren, oder im „Herausforderungs-Modus“. Dazu wählt man sich eine der vorgegebenen Spielfiguren aus. Die Statistiken im Spiel werden daher leider auch allesamt in einen Topf geworfen. Eine Bestenliste gibt es nur für den Online-Vergleich der im Champions Cup oder im Herausforderdrungs-Modus gesammelten Punkte. Im Champions Cup tritt man nacheinander gegen zehn Figuren an, die nicht nur anders aussehen, sondern auch unterschiedlich animiert sind und die Disziplinen jeweils etwas anders angehen. Man startet dabei im Bronze Cup, es folgen Silber- und Gold. Für jeden Sieg bekommt man je nach Abschneiden 1-3 Sterne, so dass man bei jedem Cup maximal 33 Sterne (eine Herausforderungs-Runde) sammeln kann. Dazu schaltet man weitere Spielplätze, Outfits und auch Charaktere frei. Natürlich wird es dabei nach und nach schwerer. Im freien Modus kann man sich den Spielort, Spiellänge und den Gegner selber aussuchen oder spielt zu mehreren gegeneinander (Disc-Golf, Boccia bis vier Spieler nacheinander, sonst 2 gegeneinander bei vertikal geteiltem Bildschirm). Der Herausforderungs-Modus bietet dann Abwechslung vom normalen Gegeneinander. So müssen beim Beach-Volleyball Zielscheiben getroffen werden, beim Disc-Golf muss man die Disc durch Ringe werfen usw. Vor dem ersten Spielen oder auf Wunsch kann man die guten Tutorials spielen, die einem die jeweilige Steuerung Schritt für Schritt erklären und diese einüben lassen. Vorbildlich. Etwas nervig hingegen: Jedesmal wenn man die Disziplin wechselt, muss der Controller neu kalibriert werden. Das geht zwar bald in wenigen Sekunden, scheint aber dennoch eigentlich unnötig. Disc GolfDiese Disziplin ähnelt dem normalen Golf, allerdings ohne Schläger und Ball, dafür mit unterschiedlichen Frisbees. Diese unterscheiden sich in Reichweite und Kontrolle. Ziel ist es, wie beim Golf, mit möglichst wenig Würfen ein Ziel (hier ein Ständer mit Ketten) zu erreichen. Wie beim Golf gibt es eine Richtzahl (Par), wie viele Würfe man brauchen sollte. Gewinner ist, wer nach allen Kursen die wenigsten Würfe benötigt hat.Zum Werfen drückt man den Trigger (T-Taste) und holt aus, als ob man wirklich eine Frisbee werfen wollte. Dabei sieht man eine animierte Hand und eine Frisbee auf dem Bildschirm, so dass man den Anstellwinkel durch drehen und neigen des Controllers perfekt einstellen kann. Dann schwingt man den Controller und lässt die T-Taste los. Das fühlt sich sehr natürlich an und man hat die Möglichkeit, die Scheibe nach Wunsch anzuschneiden. Die Kurse sind fantasievoll und abwechslungsreich, Wasserlöcher und Bunker sorgen für zusätzlichen Pepp. Eine gelungene Umsetzung. GladiatorenkampfHier treten immer zwei Charaktere gegeneinander an. Jeder Kämpfer hat eine Waffe und einen Schild. Spielt man mit einem Controller, kann man nur Waffe ODER Schild steuern, bei zweien steuert man mit dem linken den Schild und mit dem rechten die Waffe. Über die Buttons kann man außerdem aus- oder zurückweichen.Es gilt nun den Gegner zu treffen und zwar mit möglichst viel Schwung, um viel Schaden anzurichten. Blockt man hingegen selber die Schläge des Gegners, füllt sich eine Anzeige, die bei höchstem Füllstand einen Superschlag freischaltet. Trifft man damit den Gegner, kann man eine Kombo ausführen. Ziel ist es, den Gegner zweimal KO zu schlagen, oder aus dem Ring zu stoßen. Vor allem mit zwei Controllern bietet diese Disziplin eine gelungene Umsetzung, fordert aber die Schultermuskulatur ganz schön. |
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