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Test: Racket Sports
Noch ein gelungenes Sportspiel zum Move-Start?Nicht nur Sony hatte Starttitel für Move, auch Ubisoft konnte mit Racket Sports ein Spiel direkt zum Start anbieten. Dabei handelt es sich allerdings um eine Umsetzung von der Wii – und das merkt man auch.Igitt, das ist doch nicht HDDas fängt bei der Grafik an, der man deutlich ihren Ursprung ansieht. Das schaut für Playstation-Verhältnisse nicht nur ziemlich mau aus, sondern ist auch ziemlich verspielt, was sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Das gilt auch für das Verhalten der Figuren, insbesondere der weiblichen. Ihr Stöhnen bei einem missglückten Ball würde hin und wieder einem Pornofilm alle Ehre machen.Auch die Steuerung erscheint nicht so genau, wie man es von Sports Champions her kennt. Dafür gibt es hier immerhin einen Online-Modus – allerdings fand ich bei mehreren Versuchen zu unterschiedlichen Tageszeiten keine Mitspieler.Nur was für SchlägertypenFünf Schlägersportarten stehen zur Wahl: Tennis, Badminton, Beach-Tennis, Squash und Tischtennis. Wie nicht anders zu erwarten schlägt man, in dem man den Move-Controller schwingt, wobei man auch ungefähr die Richtung vorgeben kann. Gelaufen wird automatisch und da liegt der Hund begraben: Wenn man beim Tennis dem Gegner nicht gegen die Laufrichtung spielen kann, Stops nicht viel bringen, weil die KI immer rechtzeitig los rennt, und Lobs gar nicht vorgesehen sind, dann werden die Ballwechsel lang – sehr lang (vorausgesetzt der Gegner stellt sich nicht doof an). Einzig indem man die T-Taste beim Schlagen gedrückt hält, kann man ein wenig Pepp ins Spiel bringen und Risikoschläge ausführen, die dann aber auch mal ins Aus gehen können. Nervig auch: Es ist nicht möglich, die Rückhand zu umlaufen, die KI stellt sich so zum Ball wie sie es für richtig hält.Dazu kommt, dass die Sportarten sich nicht wahnsinnig unterschiedlich spielen, da auch die Schlagvarianten auf Simpel-Niveau bleiben. Ball geschickt anschneiden oder Top-Spin beim Tischtennis, wie bei Sports Champions, sucht man hier vergebens. So geht es einzig und allein darum, den Gegner irgendwie auszuplatzieren, was bei den Volley-Sportarten (Badminton, Beach-Tennis) etwas einfacher klappt. Chaos-PartyAn Spielmodi gibt es neben einem Schaukampf, einer Karriere (nacheinander Turniere gewinnen und am Ende in der Rangliste oben stehen), Training und Online-Spiel noch einen Party-Modus. Hier kommen kleine Gimmicks wie Felder, die man treffen muss, ins Spiel. Zu zweit ist das ganz kurzfristig lustig, ein Doppel zu viert scheitert aber wohl zum einen daran, dass kaum jemand vier Move-Controller hat, zum anderen wird es dann vor der Kamera auch reichlich eng und auf der Mattscheibe arg unübersichtlich.Freispielen kann man diverse Klamotten und Frisuren für die vorgegebenen Figuren - wohl auch nichts, was die meisten Spieler langfristig motivieren kann. So ist recht schnell die Luft raus und es bleibt allenfalls Muskelkater von den immer gleichen Bewegungen und den elend langen Ballwechseln. |
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75%
Racket Sports

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