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Test: Tumble
Hier lässt Move die Muskeln spielen.
Zum Start von Playstation Move gab es nicht nur neue Spiele im Laden, auch im PSN-Store war ein erstes Spiel zu haben. Das Denkspiel Tumble, dessen Demo dem Starter-Pack schon beilag. Und der für nur 10 Euro erhältliche Titel ist der beste aus dem Start-LineUp.Mehr als nur Klötzchen stapelnWer Screenshots von Tumble sieht, mag denken, dass es sich dabei um ein simples „Klötzchen aufeinander setzen“ handelt. Mal abgesehen davon, dass das gar nicht so simpel ist, da das Spiel die Physik genau simuliert und man deshalb bei den sogenannten „Hochbauherausforderungen“ schon eine gewisse Genauigkeit an den Tag legen muss, hat das Spiel aber noch weit mehr zu bieten.So muss ein bestehender Turm mit geschickt angebrachten Minen gesprengt werden, wobei man umso mehr Punkte bekommt, je weiter seine Teile verstreut werden. Oder man muss mit Spiegelklötzchen einen Laserstrahl um Hindernisse zu einem Ziel lenken. Neben der Hochbau-Aufgabe gibt es außerdem Varianten des Bauens. Mal soll man einfach nur alle Steine irgendwie benutzen, egal wie hoch. Mal macht einem ein bewegliches Hindernis das Leben schwer oder statt auf einer Plattform baut man auf einer Wippe oder hat mit periodisch auftretenden Erdbeben zu kämpfen. Weitere Komplexität kommt durch die Steine ins Spiel, die nicht nur unterschiedliche Formen sondern auch Gewichte haben. Dazu kommen später beispielsweise noch Klebesteine, die es geschickt einzusetzen gilt. Manchmal sind auch nicht alle Steine sofort verfügbar, sondern man hat immer nur drei zur Auswahl und erst wenn man diese verbaut hat, erscheinen drei neue. So macht Move SpaßIn Tumble ist der Move-Controller wirklich die erste Wahl. Man sieht ihn auch auf dem Bildschirm, schnappt sich einen Stein mit der T-Taste und kann ihn dann mit dem Handgelenk drehen und wenden, wie man möchte und beinahe pixelgenau platzieren. Ein Tutorial bringt einem die im Grunde kinderleichte Steuerung näher, die dabei wirklich dreidimensional ist. Man kann also auch den Move-Controller auf den Bildschirm zu bewegen und so in die Tiefe navigieren. Kein Wunder, dass das Spiel optional auch in 3D gespielt werden kann (3D-Fernseher vorausgesetzt).Die Umsetzung der Steuerung ist dann aber eine Frage der Feinmotorik der eigenen Hand. Immerhin hilft einem aber ein kleiner eingeblendeter Schatten des gerade gegriffenen Steins dabei, besser einzuschätzen, wie man ihn platziert. Die Kamera lässt sich außerdem um den Turm rotieren. Für 10 Euro viel UmfangIngesamt wartet das Spiel mit 10 Zonen auf, die jeweils aus mehreren Leveln bestehen, die man nacheinander freischaltet. In jedem Level gibt es Medaillen zu gewinnen (z.B. Bronze für einen 50cm Turm, Silber für 100, Gold für 150). Dazu gibt es manchmal auch noch Bonusmedaillen z.B. für die Zeit. Erst wenn man eine gewisse Menge an Auszeichnungen in einer Zone gesammelt hat, wird die nächste freigeschaltet. Ingesamt warten um die 50 Level auf den Spieler, für 10 Euro kann man da nicht meckern.Überdies haben die Entwickler auch noch einen Mehrspieler-Modus eingebaut. Hier gibt es wieder einige Zonen mit Extra-Leveln, die man größtenteils mit einem Move-Controller (abwechselnd) spielen kann. Dann gilt es z.B. drei Steine auf einen Turm zu setzen. Dafür bekommt man je 10 Punkte, für jedes Teil das herunter fällt, gibt es 10 Punkte Abzug. Das geht so lange mit demselben Turm hin und her, bis ein Spieler klar die Überhand gewinnt (z.B. weil dem anderen der Turm umfällt und er dadurch massig Minuspunkte bekommt). Dem kann man noch durch das Erreichen gewisser Bonusmarken nachhelfen, indem man z.B. ein Erdbeben auslöst. Spielt man mit zwei Move-Controllern gleichzeitig, folgt die Kamera nur dem höheren Turm, so dass man möglichst schnell bauen muss, damit der Turm des anderen Spielers unten aus dem Bild verschwindet. Auch dieser Modus macht Spaß, vorausgesetzt beide Spieler sind ungefähr ähnlich geübt im Umgang mit den Klötzchen. ZweckmäßigGrafisch kann man von dem Spiel allein des Themas wegen natürlich keine Wunderwerke erwarten, die Präsentation ist zweckmäßig, die Physik wird aber stets glaubhaft simuliert. Die Musik ist unaufdringlich, eine gute deutsche Sprecherin erklärt alles.Eine Onlinekomponente gibt es leider nicht, weder kann man gegen andere Spieler antreten, noch seine Rekorde mit ihnen vergleichen. |
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