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Test: BUZZ!: Das ultimative Musik-Quiz
Mit Move-Unterstützung der ganz große Wurf?Das erste BUZZ! Das Musik-Quiz gilt bei vielen Fans der Serie spielerisch immer noch als das gelungenste BUZZ! aller Zeiten. Mit BUZZ! Das ultimative Musik-Quiz für PS3 legt man sich nicht nur wieder auf das Thema Musik fest, sondern bringt auch das erste BUZZ! mit Move-Unterstützung heraus. Ein Grund für uns die Buzzer zu prügeln und Move-Controller zu schwingen.Fragen über FragenWer jetzt denkt, er muss beide Eingabegeräte gleichzeitig oder gemischt benutzen, liegt falsch. Spiele mit Buzzer oder Move-Motion sind bereits im Hauptmenü fein säuberlich getrennt.Die klassische Variante darf man wie beim Vorgänger BUZZ! Quiz World mit sieben weiteren Spielern angehen. Vor jeder Runde muss ein Spieler (meist der Letzte) eine Kategorie aus neun zufällig vom Spiel vorgegebenen auswählen. Es ist für jeden etwas dabei: Allgemein gehaltene Kategorien mit Fragen zu Musikrichtungen wie Metal, Pop oder Dance, Kategorien, die ein bestimmtes Musikjahrzehnt abfragen oder auch Spezialkategorien wie etwa Dirty Dancing und vieles mehr. Einige Kategorien werden sehr oft zur Auswahl eingeblendet, auf andere muss man wiederum zig Spiele warten.Die mehreren tausend Fragen wurden wohl für alle (westlichen) Versionen gleich eingebaut. Anders ist es nicht zu erklären, dass doch viele Fragen fundiertes oder gar biografisches Spezialwissen zur modernen englischen, amerikanischen, aber zum Glück auch zur deutschen Musikgeschichte voraussetzen. Durch Auflockerung mit leichteren Fragen, für die normaler Radio- und TV-Musikkonsum ausreichen, sollte das Spiel dennoch alle Musikfans ansprechen. Eine grobe Themen-/Fragenvorauswahl oder einen einstellbaren Schwierigkeitsgrad gibt es leider nicht. Dafür lassen sich für einzelne Spieler aber Handicaps (weniger Punkte) zuschalten. Ohne Bomben trotzdem Stimmung?Runden wie „Schnellster Finger“, „Tortenschlacht“ oder „Klippensprung“ dürften Fans der Serie bereits zur Genüge bekannt sein. Das „Bombenspiel“ wurde hingegen gestrichen. Dafür rückt man von „Das Große Finale“ mit all seinen zum Teil unfairen Nachteilen nicht ab. Umgehen kann man dies wieder nur, indem man es unter „Eigenes Spiel“ einfach abwählt. Ärgerlich: Hier lassen sich immer noch nicht Rundenzeit, Reihenfolge der Runden oder Fragenanzahl einstellen.Brandneu sind hingegen „Musikkreisel“ und „Aufgepasst!“. Bei ersteren soll man leicht verzerrte Musikstücke erraten. Leider kommen in dieser Runde keine Originalsongs, sondern nur Cover-Versionen zum Einsatz, was die Sache etwas erschwert. Bei der zweiten neuen Runde kommt es weniger auf die Musikkenntnis, als auf die Beobachtungsgabe an. Originale Musikvideos werden abgespielt und danach Fragen zum Gesehenen gestellt, wie etwa: „Welches Hemd trug der Interpret?“, „Wie viele Bandmitglieder waren zu sehen?“, usw. Move it!Den Move-Teil darf man nur maximal zu Viert spielen. Dazu braucht es auch nur einen Move-Motion-Controller, da man stets nacheinander spielt. Gerade einmal vier Spielrunden dauert ein langes Spiel, ein Kurzes gar nur eine. Bei „Schwermetall“ zieht man per Move-Motion als Magnet die richtige Antwort in einen Antwortzerkleinerer. Wer mit einem Dartpfeil Ballons mit falschen Antworten zersticht, hat das System von „Pop-Dart“ richtig verstanden. In „UFO-Jagd“ schießt man die UFOs mit den richtigen Antworten per Strahlenkanone ab. Last but not least muss man mit einem Hammer so schnell wie möglich auf die richtige Antwort in „Total Behämmert“ schlagen.Jetzt mal ganz ehrlich liebe Entwickler: Total Behämmert trifft es hier ziemlich genau! Das Ganze ist sowas von absolut langweilig und in der Umsetzung auch richtig lieblos gemacht, das hätte man sich echt sparen können! Nicht einmal die Kategorien darf man auswählen? Hier musste offensichtlich auf die Schnelle noch eine Move-Unterstützung ins Spiel rein, koste es was es wolle. Eh, du Pappgesicht!Die bekannten vorgefertigten Kandidaten und auch der Moderator Buzz dürfen neuerdings mit einem eigens per Eye-Kamera erstellten Pappgesicht und eigenen Geräusch aufgehübscht werden. Einfach das Gesicht (oder andere Körperteile und Objekte) in die Kamera halten – Schnappschuss - und schon trägt die Figur das Foto als Gesichtstextur. Das ist zwar eine lustige Sache, dadurch fallen allerdings auch die Animationen der Figuren samt Buzz etwas eckiger aus. Die Sache mit dem Pappgesicht ist wohl auch daran Schuld, das es die lustigen Gag-Videos mit Buzz zur Preisverleihung nicht mehr gibt.Dafür wurde die Namensdatenbank mit Vornamen erweitert und auch die Aussprache verbessert. So spricht Buzz und die wiederum gute Off-Stimme jetzt noch mehr Spieler direkt an. Der Rest bleibt beim Alten: Im Standardspiel darf man wieder zwischen einem 15- und einem 45-Minutenspiel wählen. Quiz-Pakete aus dem PSN und die Onlinefunktion mit maximal vier Spielern pro PS3 dürfen ebenfalls wieder genutzt werden. Eine sogenannte „Ruck-Zuck“-Runde mit genau 100 Fragen für maximal acht Spieler kann ausgewählt werden. |
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