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Test: echochrome ii
Knüpft das Sequel an den Grübel-Erfolg des Vorgängers an?
echochrome gehörte zu den ersten Perlen, die es im PSN-Store zum Download gab. Dank der vielen von Usern generierten Level ist es bis heute ein beliebter Titel für alle, die gern ihre grauen Zellen anstrengen.Kurz vor Weihnachten erschien nun echochrome ii speziell für Playstation Move. Wieder geht es im Kern darum, ein Schattenmänchen sicher zum Ausgang zu geleiten – doch da hören die Gemeinsamkeiten dann auch beinahe schon auf. Es werde LichtSpielte der Vorgänger mit der Perspektive, geht es im zweiten Teil um Licht und Schatten. Der Move Controller in der Hand des Spielers fungiert als Taschenlampe, mit der er einige Objekte auf dem Bildschirm anleuchtet. Je nach Winkel ergeben sich dadurch unterschiedliche Schatten an der Wand hinter den Objekten. Hier gilt es – in einem von drei Spielmodi – die Spielfigur zum Ausgang zu geleiten, indem man den Weg durch Bewegen der Lichtquelle immer neu gestaltet, um Hindernisse zu umgehen oder schlicht aus der Welt zu schaffen. Der Move-Controller wird dabei sehr genau erkannt und ihn als Taschenlampe zu nutzen, fühlt sich natürlich an.Neben dem klassischen „Figur zum Ausgang“ gibt es auch noch zwei andere Modi, die man für jeden Level anwählen kann. Beim einen muss man mehrere Echos der Spielfigur einsammeln, beim anderen steuert man gleich mehrere Spielfiguren und muss mit ihnen eine bestimmte Fläche des Levels einfärben, indem man über deren Schatten läuft. Beide sorgen für eine gewisse Abwechslung, am Gameplay an sich ändert sich aber nichts. Kommissar ZufallEin großer Unterschied zum ersten Teil ist, dass man bei echochrome ii oft rein zufällig zum gewünschten Ergebnis gelangt. Man hat etwas ganz anderes im Sinn und bewegt die Taschenlampe und plötzlich ergibt sich eine ganz neue Konstellation und die Lösung offenbart sich quasi von allein. Das wird noch dadurch unterstützt, dass man diesmal die Figur mit den Schatten auch herumschubsen kann, was man oft aber auch versehentlich tut, weil man auf eine andere Stelle des Bildschirms konzentriert ist. Wenn man so durch Zufall zur Lösung gelangt, ist das oft unbefriedigend.Neben dem Wie zählt auch noch das „Wie schnell“, denn zu jedem Level wird die Zeit gespeichert, die man zur Lösung gebraucht hat. Diese kann auch online mit der anderer Spieler verglichen werden. Für Nachschub ist gesorgtSchon jetzt gibt es jede Mange von Usern generierte Level zum Download. Diese kann man nach verschiedenen Kriterien bewerten (Design, Schwierigkeit) und so auch Herausforderungen suchen, die einem gefallen könnten.Wer seine kreative Ader ausleben will, darf auch selbst mit einem Editor Level erstellen. Auch dazu gibt es eine kurze Einführung und dann kann man mit dem Move-Controller als Stift sein Werk zeichnen. Für Grobmotoriker ist das allerdings nichts. Sparsam aber stimmigGemeinsam mit dem ersten Teil hat das Spiel die Präsentation. Zwar geht es diesmal etwas farbiger zu, dennoch bleibt alles spartanisch. Das passt zwar zum Grundgedanken, das peinliche Gehumpel der Spielfigur auf Treppen hätte trotzdem nicht sein müssen.Untermalt wird das Ganze von einer angenehmen Frauenstimme und klassischen Melodien, ganz wie man es aus Teil 1 kennt. Das stört die Konzentration nicht und ist stimmig. |
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echochrome ii
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