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Test: Marvel vs. Capcom 3
Nach über 10 Jahren verprügeln sich die beiden Universen erneut. Hat sich das Warten gelohnt?
Mehr als zehn Jahre galt Marvel vs. Capcom 2 als Genrereferenz bei Teamkämpfen und mehr als zehn Jahre mussten Fans auf einen Nachfolger warten. Da Capcom ja vor einiger Zeit begann ihre ganzen Franchises wiederzubeleben, war es auch absehbar, dass irgendwann ein dritter Teil der beliebten Crossover-Serie ins Haus stünde. Kann er das schwere Erbe antreten?Geschrumpfter KaderWieder einmal haben sich die beiden Universen um Marvel und Capcom zusammengetan, um sich gegenseitig zu verprügeln. Zumindest war das der Plan von Erzfeind Dr. Doom. Doch dann mischt sich mal eben der Weltenzerstörer Galactus ein und droht nun seine Wut an beiden Parteien auszulassen. Da macht es auch Sinn, wenn sich beide Lager verbünden und gemeinsam gegen ihn antreten. Soviel zum geschichtlichen Hintergrund. Natürlich ist dieser Plot aber nur Aufhänger für das, worauf es bei jedem Prügler eigentlich ankommt: Das Prügeln.Und das machen wir wie schon im Vorgänger wieder in bewährten 3er Teams, die wir uns aus insgesamt 36 Charakteren vor dem Kampf zusammenstellen. Nur 36? Was in jedem anderen Beat‘ em Up für Freudensprünge sorgen würde, ist angesichts des 56 Personen starken Vorgängers etwas schade. So haben es viele der damals liebgewonnenen Helden wie Strider, viele der X-Men oder Captain Commando diesmal nicht geschafft. Bemerkenswert ist außerdem, dass auch kaum Street Fighter -Recken mit von der Partie sind, lediglich Ryu, Akuma, Chun Li und C.Viper spielen eine Rolle. Stattdessen gibt es aber viele frische Kämpfer zu bestaunen. Natürlich richteten sich Marvel und Capcom nach ihren aktuellen Franchises aus und so ist es nicht verwunderlich, dass Charaktere wie Thor, Viewtiful Joe, Deadpool und Albert Wesker mit dabei sind. Die Macher hörten allerdings auch auf ihre Fans und packten einige unerwartete Lieblinge wie den aus der Final Fight-Reihe bekannten Mike Haggar oder Arthur aus Ghouls'n'Ghosts mit dazu. So ist die Auswahl, wenngleich kleiner, dennoch ausreichend vielseitig, zumal Capcom bereits ankündigte, nach und nach die Riege per Download zu erweitern. Und während es in Marvel vs. Capcom 2 noch viele ähnliche Charaktere gab (z.B. Iron Man und War Machine) spielt sich diesmal keiner wie der andere. Viel neues aber doch AltbewährtesDie Steuerung wurde im Vergleich zum Vorgänger überarbeitet. Statt 2 Schlag- und 2 Kick-Knöpfe gibt es jetzt 3 verschieden starke Angriffsknöpfe sowie einen speziellen Launch-Button, um unsere Gegner in die Luft zu befördern. Warum Capcom von ihrem bewährten System aus dem zweiten Teil abwich, darüber kann man sich streiten. Worüber man sich allerdings nicht streiten kann, ist der eingebaute Simpel-Modus, der es besonders Anfängern ermöglichen soll, einfache Kombos zu vollführen, ohne komplexere Eingaben zu tätigen. Aber dazu gleich mehr. |
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Marvel vs. Capcom 3

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