Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Arcana Heart 3
Wer für leichtbekleidete, sich bekämpfende Manga-Schulmädchen zu haben ist, sollte hier weiterlesen
Wer noch nichts von der Prügelserie Arcana Heart gehört hat, muss sich nicht schämen, diese aggressiven Mädchen sind lediglich in Japan und der Beat‘em Up Szene bekannt. Nach der kleinen Genre-Renaissance im westlichen Markt, versuchen manche Hersteller nun auch unbekanntere Titel zu etablieren. Mit dazu gehört Arcana Heart, welches seinen Einstand bereits auf der PS2 feierte. Bleibt der dritte Teil Szene-Ware oder könnte sich eine breitere Masse für die Sprite-Mädels begeistern?Emanzipation!Dass das Arcanca Heart Universum nichts mit Realismus am Hut hat, wird bereits im Intro deutlich, wo sich leichtbekleidete Schulmädchen mit Phantasiewesen beharken. Warum ist eigentlich keine Rede von Prügelknaben? Ganz einfach: Die Serie war schon seit jeher dafür berüchtigt, dass in ihr nur das weibliche, vermeintlich schwache Geschlecht zum Kampf antritt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch im dritten Aufguss unter den 23 auswählbaren Charakteren kein einziger Muskelprotz zu finden ist, sondern eben ausschließlich Frauen. Wer mit diesem offensichtlichen Sexismus ein Problem hat, kann bereits vorab von dem Titel absehen.Angesiedelt ist der Prügler in einem fiktionalen, futuristischen Japan, dessen Geschehnisse direkt nach dem zweiten Teil der Reihe ansetzen. Die Geschichte ist für ein Beat‘em Up gar nicht mal so simpel, um es aber kurz zu machen: Im Land tauchen durch einen Dimensionsriss überall Monster auf. Hinter diesen Ereignissen steckt ein mysteriöser Konzern, den es dafür zu bekämpfen gilt. Besagte Monster lassen sich aber auch von den Reckinnen einfangen und gegeneinander ausspielen - der eigentliche Kampf beginnt. Eine weitere Besonderheit der Serie ist nämlich, dass wir uns nicht nur für eine der Prinzessinnen entscheiden können, sondern anschließend auch noch für einen von 23 weiteren bestialischen Begleitern. So ergibt sich eine theoretische Zahl von über 500 möglichen Kombinationen, was dem Titel eine Menge „Ausprobier“-Potential verleiht. Die Monster unterscheiden sich zudem nicht nur in ihren Angriffen, sondern auch in ihren Grundwerten. Einige von ihnen verstärken unsere Angriffskraft, andere sind mehr auf Verteidigung ausgelegt. So vielfältig die Charaktere sind, so kurios sind sie aber auch. Eine Kämpferin schwimmt etwa auf einem riesigen Wassertropfen, eine andere hat ihren selbstgezeichneten Avatar dabei. (Nur) Für FansDie Spielmodi sind dafür allerdings eher klassisch ausgelegt. Im erwartungsgemäß textlastigen Storymodus lesen wir mehr Dialoge mit, als das wir kämpfen. Actiongeladener ist da eher der Arcademodus, in dem wir uns von Gegnerin zu Gegnerin prügeln. Wer die Computer-KI irgendwann satt hat, wechselt schnell ins Versus-Menü und beharkt sich mit einem menschlichen Mitspieler. Das geht auch online, da allerdings etwas spartanisch – ein komplexes Rankingsystem fehlt. Zudem finden sich kaum Gegner, da der Titel nun mal eher in der Nische heimisch ist.Das Kampfsystem ist der Knackpunkt des Spiels. Fans der Serie bejubeln die ausgesprochene Komplexität des Titels, wobei das Gameplay stark an den Genrekollegen BlazBlue erinnert. Anfänger werden dafür hoffnungslos überfordert. Das beginnt bereits im Auswahlmenü der Figuren. X Arcana-Kämpfer Kombinationen sind zwar schön, jedoch erst mal herauszufinden, welche für welche Situation am besten geeignet ist, damit verbringt der Neuling zunächst ein paar Spielstunden. Veteranen stürzen sich dagegen direkt ins Getümmel und können allerhand Kombinationen samt Spezial-Fähigkeiten einsetzen. Genreskeptiker wird das sehr hektisch wirkende Spielgeschehen eher abstoßen. Japan-OverkillAls Beat‘em Up der alten Schule bedient sich Arcana Hearts 3 auch in Sachen Grafik der alten Schule. Die 2D-Sprites der Mädels im Mangastil sind zwar hübsch anzusehen, die Animationen können aber nicht mit denen eines über zehn Jahre alten Streetfighter 3 mithalten. Auch die Hintergründe sind nicht wirklich eine Augenweide. Grundsätzlich sollte der Spieler äußerst japano-affin sein, um die ganzen knallbunten Schulmädchen-Klischees ertragen zu können. Das macht sich vor allem auch beim Sound bemerkbar: Wahrscheinlich aus Trotz dachten die Entwickler wohl nicht einmal daran, ihr Spiel (bis auf englische Texte) für den westlichen Markt anzupassen. So schallt uns stets original japanisches Gequiekse ins Ohr, passend dazu J-Pop in allen Ausführungen. |
Ähnliche Tests
Arcana Heart 3

| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMORPG MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||











