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Test: Phineas und Ferb - Quer durch die 2. Dimension

Zwei junge Erfinder auf der Reise durch unterhaltsame Zeichentrick-Welten.
 Phineas und Ferb - Quer durch die 2. Dimension
Ergänzend zum aktuellen DVD-Abenteuer der Serienhelden Phineas und Ferb steht seit kurzem auch die gleichnamige Videospielumsetzung in den Regalen. Lohnt sich der Ausflug in die 2. Dimension, oder sollten selbst Fans lieber die Finger davon lassen?

Fehlt nur noch die Maus

Die fröhlichen Eskapaden der ungleichen Stiefbrüder wurden in ein sechs Kapitel umfassendes Jump&Run verpackt, dessen Abschnitte die erfindungsreichen Jungs passend zur Ausgangsgeschichte durch verschiedene fremde Paralleluniversen flitzen lassen. So erkundet man etwa eine schwarz-weiße Nostalgiewelt, die ganz offensichtlich stark vom uralten Micky Maus-Auftritt Steamboat Willie inspiriert wurde, oder legt sich in einem anderen Kapitel mit wildgewordenen Gartenzwergen an. Am meisten Spaß macht das mit einem menschlichen Begleiter, der jederzeit ins laufende Spiel einsteigen und es wieder verlassen darf, ansonsten wird die stets vorhandene zweite Figur von der KI gesteuert. Diese macht einen ziemlich minderbemittelten Eindruck, was aber meistens nicht so sehr ins Gewicht fällt, weil man etwa in den Kämpfen auch ganz gut allein zurecht kommt.
Neben den Titelfiguren werden im Verlauf der Handlung ein paar zusätzliche Alter Egos mit kleinen Besonderheiten freigeschaltet. Der Panda-Agent gewinnt aus zerstörten Objekten z.B. doppelt so viele Teile zum Verbessern der Ausrüstung, während andere Pappenheimer vielleicht robuster sind. Welche Figuren die beiden Spieler benutzen möchten, lässt sich vor jedem Level frei wählen.
Für Move-Besitzer gibt es eine entsprechende Unterstützung, die Steuerung mit dem normalen Controller funktioniert aber auch tadellos. Als kleine Auflockerung muss hier bisweilen das Gamepad schnell hoch und runter bewegt werden, um klebrige Geschosse abzuschütteln.

Herausforderung ist was anderes

Neben einfachen Geschicklichkeitspassagen mit beweglichen Plattformen, Sprungbrettern und anderen Genre-Zutaten steht vor allem der Einsatz diverser Gadgets wie Baseballwerfer und Orangensaft verspritzender Karbonator im Mittelpunkt. Diese sind meist sowohl als Waffen als auch fürs Lösen kleiner Rätsel zu gebrauchen. So müssen beispielsweise schwabbelige Gelatinewesen mit Flüssigkeit verätzt werden, während die Limonade an anderer Stelle Mechanismen für Maschinen befüllt. Ein weiteres Werkzeug lässt unter anderem Verbindungsstücke für Stromkreise an die richtige Stellen schweben. Wie im gesamten Spiel ist der Schwierigkeitsgrad der Knobeleien aber sehr niedrig angesetzt, so dass selbst Einsteiger und kleine Nachwuchszocker niemals ins Schwitzen kommen.
Auch der Teamwork-Aspekt hätte ruhig noch etwas ausgebaut werden können, so müssen sich die Koop-Kumpanen nur selten mal absprechen, um z.B. für den anderen einen Türschalter zu bedienen.

Upgrades und Extras

An manchen Stellen warten Werkbänke, an denen sich unter anderem die Munitionskapazität der Gadgets unter Verwendung gesammelter Teile verbessern lässt. Des weiteren können in jedem Abschnitt fünf goldene Münzen gefunden werden, die als Eintrittskarten für zwei Minigames (Greifautomat und eine Art Zielscheiben-Bowling) zu verwenden sind. Die dort gewonnenen Tickets schalten wiederum Extras wie neue Charaktere und Waffensounds frei. Auch Elemente wie eher Shooter-artige Jetpackflüge, Rutschpartien oder das Durchqueren eines Labyrinths sorgen für Abwechslung, die farbenfrohen Areale zwischen Luftballons und Roboterfabriken werden außerdem durchaus sympathisch (wenn auch eher detailarm und mit teils unpraktischen Kameraperspektiven) präsentiert. Fans freuen sich über die deutschen Original-Sprecher, Filmschnipsel (welche aber sehr kurz und recht verschwommen ausfallen) und ein paar auf der Disc enthaltene Serienfolgen.
Trotz der diversen Extras wäre beim Umfang allerdings mehr drin gewesen - innerhalb weniger Stunden ist man durch alle Levels gedüst.
Screen 1
Starkes Schnabeltier oder lieber gut geschützte Schildkröte? Der Unterschied ist aber hauptsächlich kosmetisch
Screen 2
Kleine Geschütze werden als Hilfe aufgestellt
Screen 3
Weniger gefährlich als es aussieht - wer in die Grube fällt, wird einfach wieder oben abgesetzt
Screen 4
Kleines Rätsel
Screen 5
In der schwarz-weißen Klassiker-Welt ziehen Streifen wie von alten Filmrollen übers Bild
Screen 6
Eins der beiden Minigames

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Phineas und Ferb - Quer durch die 2. Dimension

Packshot
Jump&Run
von Disney Interactive
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PS3September 2011
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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