Du bist nicht eingeloggt. | LOGIN / REGISTRIEREN und OHNE PopUps DUKATEN SAMMELN
Test: Dark Souls
Verdammt schwer, trotzdem hohe Suchtgefahr – Action-Rollenspieler müssen sich diesen Titel mal ansehen!
Immer tiefer führt mich eine Wendeltreppe in die Finsternis hinab, bis mir ganz unten ein unbekanntes Wesen begegnet. Während ich noch überlege, ob der dicke Kerl wohl gefährlich ist, kommt er auch schon die Stufen hoch, schwingt einmal seine wuchtige Metallkeule - und haut mich tot! Und nicht zum ersten Mal lese ich die Nachricht: „Ihr seid gestorben!“ In diesem Sinne: Willkommen in Dark Souls, einem Spiel, in dem ich mittlerweile so oft gestorben bin wie wohl in keinem anderen Spiel zuvor.Sterben und trotzdem Spaß dabei?Los geht es wie so oft mit der Heldenerschaffung. Dort dürfen Geschlecht, Klasse und Aussehen des Protagonisten festgelegt werden. Zu den zehn Klassen gehören zum Beispiel ein gut gerüsteter Ritter, ein feuriger Pyromant und ein halbnackter Bettler. Als besondere Gabe gibt´s zum Beispiel noch einen Generalschlüssel zum Öffnen normaler Schlösser mit auf den Weg.Schon das Tutorial hat es in sich. Als Untoter erwacht man – nur mit einer abgebrochenen Schwertklinge bewaffnet – in einem Zombie-Kerker. Und der Weg dort raus führt nur an einem hundsgemeinen Knüppeldrachen vorbei. Wer diese erste harte Prüfung besteht, wird von einem riesigen Raben in das gefährliche Reich Lordram befördert. Lordram ist eine gewaltige Festungsanlage aus Mauern, Brücken, Türmen so hoch wie der Himmel – und mittendrin eine mittelalterliche Stadt, die von Untoten bevölkert wird. Stets muss man nur wenige Schritte gehen, um von einem Schauplatz zu einem völlig anderen zu gelangen. Da gibt es eine alte Ruinenstadt, einen von Skeletten bewachten Friedhof, einen Garten voll bizarrer Baumwesen und noch viele weitere interessante Orte. Offenes Gelände gibt es in Lordram eher selten, denn viele Wege sind von Abgründen und Mauern begrenzt, dennoch verläuft der Weg des Helden alles andere als kanalisiert. Dafür sorgt ein vertracktes Wegenetz mit Weggabelungen und Kreuzungspunkten, das bei der Erkundung viele Freiheiten erlaubt. Denn mit der Zeit entdeckt man haufenweise gut versteckte Extrawege zu wertvollen Schätzen, aber auch ganz besonders fiesen Gegnern. Unter Kistenstapeln könnte eine Treppe versteckt, in so mancher Wandnische eine Leiter verborgen sein, und selbst der unscheinbarste Vorsprung in einem Abgrund lässt sich vielleicht durch einen mutigen Sprung irgendwie erreichen. Einige Wege führen auch zu früheren Spielabschnitten zurück. Zudem sind viele Türen und Truhen erstmal lange Zeit versperrt; erst viel später findet man vielleicht den passenden Schlüssel. Verschnaufen muss seinZeit für romantische Abendspaziergänge bleibt in einer Welt wie Lordram eher selten, denn hinter jeder Ecke lauern tödliche Gefahren. In den Gassen lungern hungrige Zombies herum, von Treppen rollen tonnenschwere Felskugeln herab, und in den Abwasserkanälen wimmelt es von giftigen Ratten. Und wo ein Drache sein Unwesen treibt, steht kurz darauf manchmal eine ganze Brücke in Flammen. Wohl dem, der da rechtzeitig einen feuerfesten Schild zur Hand hat.In den Kämpfen kommt es auf eine ausgeklügelte Taktik, Timing und eine gesunde Defensivarbeit an. Denn ein starker Gegner kann den Helden schon mit einem oder zwei Treffern ins Jenseits befördern. Daher muss man ordentlich blocken, parieren und ausweichen können, um am Leben zu bleiben. Ein kluger Kämpfer behält auch immer seine Kondition im Blick, denn Kämpfen kostet Kraft, und nichts ist schlimmer als ein von Feinden umringter Held, der erschöpfungsbedingt nicht mal blocken kann. Bei nahender Erschöpfung heißt es daher: zurückweichen und mal kurz eine Verschnaufpause einlegen. Das Kampfsystem verzichtet auf komplizierte Combos zugunsten einer überschaubaren, aber sinnvollen Move-Palette. Die beiden Standardtechniken der Hellebarde sind zum Beispiel ein Stoß und ein Rundumschlag. Mit Anlauf ist auch ein Laufangriff möglich. Mit Angriffen von hinten und Kontern nach gelungenen Paraden kann man Standard-Gegner sogar auf einen Schlag töten, Bonuserfahrung inklusive, die Parade erfordert allerdings genaues Timing. Auch sehr gefährlich sind Sturzattacken etwa von einem Hausdach herab, selbst mancher Endgegner sieht da plötzlich sehr alt aus. Wer nicht sterben will, muss jeden Feind genau studieren und auch die Umgebung kennen wie seine Westentasche. Denn wenn man weiß, wo ein Hinterhalt lauert, welcher Gegner Leitern hochklettern kann und welcher nicht, stehen die eigenen Überlebenschancen schon mal ein wenig besser. Und doch hat man manchmal erst nach unzähligen Versuchen eine Idee, wie ein scheinbar unbezwingbarer Gegner vielleicht doch noch irgendwie zu schlagen sein könnte. |
Ähnliche Tests
81%
59%
Dark Souls

3D-Action-Rollenspiel
von From Software, Namco Bandai Partners
USK-Freigabe ab 16 Jahren
von From Software, Namco Bandai Partners
USK-Freigabe ab 16 Jahren
| PC | August 2012 | |
| PS3 | Oktober 2011 | |
| 360 | Oktober 2011 |
| Partner: |
3DCenter DVD-Spiel-Film.de GamePilot Konsolendealz |
MMORPG MMORPG Spiele McMedia IE-Shop PCGamesDatabase |
PlayMore.de PS3-Test Speedmaniacs SpieleRadar.de | trickz.de TweakPC Xchar Games News | |
|
Die Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Seiten liegt bei den jeweiligen Seitenbetreibern und wird nicht von GameCaptain übernommen! Names, trademarks and copyrights are the property of the originating companies. copyright 1999-2011 Maiwald & Benne GbR, Jörg Benne |
| ||||











