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Test: Rayman Origins
Rayman ist zurück - und wie!
Nichts gegen die Rabbids - auf meinen Spieleregalen tummeln sich neben allerlei entsprechenden Minigame-Sammlungen auch so einige Figuren und sonstige Merchandise-Produkte der ulkigen Gesellen. Aber es war mal wieder Zeit für einen richtigen Auftritt ihres ehemaligen Gefangenen Rayman. Das Arm- und Bein-lose Maskottchen von Ubisoft bekam in den letzten Jahren praktisch nur lauter Remakes seines zugegebenermaßen spaßigen, aber doch langsam echt ausgelutschten Abenteuers Rayman 2 spendiert. Wie schön, dass es jetzt mit einem zweidimensionalen Jump&Run buchstäblich zurück zu den oft gelobten Wurzeln geht.Vier Freunde, ein FernseherMonströse Gestalten haben mehrere liebreizende Zauberfeen und andere freundliche Bewohner der farbenfrohen Spielwelt in Käfige gepfercht, da kann Rayman natürlich nicht tatenlos zusehen. So beginnt für den sympathischen Hüpfer eine mehr als 60 Levels umfassende Rettungsmission in abwechslungsreichen Themenwelten, bei der unser Held von Frosch-Kumpel Globox und zwei schrulligen Kleinlingen begleitet werden kann.Neuerdings existiert nämlich ein kooperativer Multiplayermode für bis zu vier Spieler an einer Konsole, der jederzeit den Einstieg ins laufende Geschehen oder das Verlassen desselben erlaubt. Leider fehlt eine entsprechende Online-Unterstützung, sodass es sicherlich für viele Käufer kein leichtes Unterfangen sein wird, Gefährten für die recht anspruchsvollen Geschicklichkeitstests am gemeinsamen Bildschirm aufzutreiben. Im Laufe des Abenteuers schaltet man jede Menge Kostüme bzw. Skins und sonstige Varianten für die Protagonisten frei, die im zentralen Riesenbaum gewechselt werden dürfen. Unterschiede sind dabei aber nur optischer Natur und betreffen nicht die Fähigkeiten der Figuren. Tauchgänge und BallereienDas Bewegungsrepertoire von Rayman und Co. umfasst praktisch alle Funktionen, die man von klassischen Jump&Runs erwartet. Da wird von Plattform zu Plattform gesprungen, an Lianen geschwungen oder das Gegnergesocks vermöbelt. Befreite Feen verleihen den Helden außerdem immer wieder neue Fähigkeiten, wodurch sich die Bewegungsfreiheit vergrößert und weitere Bereiche zugänglich werden. So kann man etwa rasante Sprints hinlegen, Stampfattacken ausführen, tauchen oder den bewährten Schwebeflug zum Überwinden klaffender Lücken nutzen. Rayman selbst bringt dabei wie gewohnt seinen blonden Haarschopf als Propeller zum Einsatz, Globox wedelt mit den mickrigen Ärmchen und die Kleinlinge verlassen sich auf ihre weite Kleidung.Die Dschungelregionen, Unterwasserwelten, Schneelandschaften und feurigen Lava-Höhlen stecken natürlich voller Fallen, von zerbrechenden Plattformen, über heranzischende Speere, rutschige Eisflächen oder Seeigel und Quallen bis zu Tümpeln voller hungriger Piranhas. In manchen Abschnitten saust man außerdem auf dem Rücken aggressiver Moskitos durch die Luft, so kommen actionreiche Shooter-Elemente ins Spiel. |
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