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Test: LEGO Batman 2: DC Super Heroes
Das dynamische Duo kann neuerdings auch bei Lego sprechen. Ein Fortschritt?
Die Klötzchen-Superhelden sind wieder da. Auch wenn LEGO Batman nicht unbedingt als ein Highlight der Lego-Spieleserie gilt, wundert sich angesichts des kommenden dritten Teils von Christopher Nolans Kinotrilogie um den dunklen Ritter wohl kaum jemand über einen erneuten Auftritt des Superhelden. Doch das Spiel bietet nicht nur mehr vom Gleichen, sondern hat einige Neuerungen im Gepäck.Das dynamische Duo ist nicht mehr alleinIm Kern hat sich freilich nichts geändert. Wir laufen durch eine Lego-Welt, in der man fast alles kurz und kleinhauen kann, lösen kleine Rätsel, vermöbeln Gegner und Bossgegner und sammeln dabei Legosteine und andere Extras ein, die oft gut versteckt sind.Batman und Robin sind aber nicht mehr allein im Kampf gegen die Verbrecherwelt von Gotham City. Wie der Beiname „DC Super Heroes“ schon nahelegt, sind diverse weitere Recken aus dem DC Comics-Universum mit am Start, allen voran Superman, aber auch diverse andere mehr oder weniger beliebte wie Flash, Wonderwoman, Green Lantern & Co haben ihren Auftritt. Und wo Superman ist, darf natürlich auch Lex Luthor nicht fehlen, der gemeinsam mit Joker den Oberbösewicht gibt. Dennoch kommt einem vieles bekannt vor. Batman und Robin können sich wieder per Batarang an bestimmten Stellen hochziehen bzw. entfernte Ziele treffen, dazu wechseln sie häufiger mal die Anzüge und erlangen so spezielle Fähigkeiten. So kann Batman sich mit einem Anzug unsichtbar machen, mit einem anderen Bomben abwerfen, die bestimmte Lego-Formationen sprengen usw., Robin kann beispielsweise mit dem Metallanzug an einigen Stellen die Wände hoch laufen. Superman kommt ohne Anzüge aus und kann standardmäßig nicht nur fliegen und ist unbesiegbar, sondern hat auch noch Hitzeblick und Eisatem im Gepäck. Hat man ein Level (insgesamt 15 + Bonus) gelöst, kann man sie im „freien Spiel“ wieder mit jedem freigeschalteten Charakter angehen. Anders als im ersten Lego Batman gibt es aber keine speziellen Missionen für Bösewichter mehr. Dennoch bieten die Level allein schon mehr als 10 Stunden Spielzeit, einige sind so lang, dass die Entwickler Checkpoints eingebaut haben, an denen man zwischenspeichern kann. Wer alle Extras sammeln will, kann bei der Spielzeit noch einiges draufaddieren. Und natürlich kann wieder jederzeit ein zweiter Spieler zum Controller greifen und ins Spiel einsteigen. Im CoOp-Modus macht das Spiel am meisten Spaß, leider macht die Kamera beim variablen Split-Screen aber immer noch ab und zu Zicken. Offene Lego-WeltWährend man im Vorgänger noch in der recht überschaubaren Bathöhle umherlief und dort die Kampagnen anwählen und zu einer Mission springen konnte, folgt Teil 2 einem offenen Konzept, wie wir es auch aus LEGO Harry Potter schon kennen. Ganz Gotham steht zur Erforschung bereit, die Spielwelt ist dabei nochmal deutlich größer als Hogwarts. Ein Pfad mit LEGO-Studs weist uns den Weg zur nächsten Mission, wir können aber auch nach Herzenslust umhercruisen, Bürger in Not retten, kleinen Minimissiönchen angehen und kurze Kämpfe gegen Bösewichter bestehen, die dann für die Benutzung im freien Spiel freigeschaltet sind.Die Stadt ist dabei groß und detailreich gestaltet. Vor allem mit Superman macht es Spaß sie zu erkunden. Wem Batman und Robin zu Fuß zu lahm sind, kann sich an speziellen Konsolen Fahrzeuge herbeispawnen oder in ein herumstehendes Gefährt springen. A propos Fahrzeuge: In einigen Abschnitten darf man sich auch mal als Kanonier versuchen. Hier übernimmt das Spiel die Steuerung der Fahrzeuge, während der/die Spieler diverse Gegner aufs Korn nehmen. Nanu, die sprechen jaEine weitere Neuerung fällt früh im Spiel auf. Die bislang in allen LEGO-Titeln stummen Charaktere können neuerdings sprechen. Das ermöglicht auf der einen Seite natürlich, eine komplexere Geschichte zu erzählen, und auf der anderen, neben der Situationskomik nun auch noch Wortwitz einzubauen. Leider gelingt aber im vorliegenden Fall weder das eine noch das andere.Die Geschichte ist das übliche Superhelden-Zeug, Luthor und Joker bedrohen Gotham und Metropolis, Batman und seine Kollegen gebieten ihm Einhalt. Die Charaktere haben nicht viel zu bieten und Wortwitz blitzt nur ganz selten auf. Das mag aber auch an den lahmen deutschen Sprechern liegen, deren Elan doch ziemlich gezügelt scheint. Ein Übriges tut die schlechte Abmischung von Musik und Stimmen, sodass man sich oft konzentrieren muss, um überhaupt alles zu verstehen, denn einstellen kann man nur die Gesamtlautstärke. Optisch versucht sich das Spiel auch aufpoliert zu präsentieren, vor allem Wasser- und Lichteffekte wissen zu gefallen, PopUp-Effekte in Gotham und gelegentliche Slow-Downs, insbesondere bei Kameraschwenks, sind allerdings die Folge. |
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LEGO Batman 2: DC Super Heroes

Action-Adventure
von Warner Bros. Interactive Entertainment
USK-Freigabe ab 6 Jahren
von Warner Bros. Interactive Entertainment
USK-Freigabe ab 6 Jahren
| PC | Juni 2012 | |
| PS3 | Juni 2012 | |
| 360 | Juni 2012 |
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