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Test: Sonic & All-Stars Racing Transformed

Transformer-Angriff auf den Kartracer-Thron
 Sonic & All-Stars Racing Transformed
Mit Sonic & SEGA All-Stars RacingWeitere Infos wollte SEGA Anfang 2010 auf dem seit Mario Kart extrem erfolgreichen Kartracer-Markt Fuß fassen. Das nicht eben sonderlich innovative Werk bot eine solide Umsetzung bereits bekannter Ideen, ohne wirklich glänzen zu können. Nun steht ein Nachfolger parat und der erweitert das Spiel nicht nur über das SEGA-Universum hinaus, sondern bietet auch sonst einige Neuerungen.

Hier wird transformiert

Die wesentlichste Neuerung: Wir sind nicht mehr nur auf vier Rädern unterwegs, es wird auch zu Wasser und in der Luft gerast – und das oft innerhalb einer Runde. Der Übergang wird aber von der Strecke vorgegeben, an weißen Kreisen verwandelt sich das Fahrzeug automatisch. Allerdings sind die Strecken, was das angeht, sehr unterschiedlich. Es gibt z.B. auch reine Luft- oder reine Fahr-Strecken, andere verwandeln sich nach einer oder zwei Runden und bieten erst dann eine Transformation. Nicht jede Strecke enthält überdies alle drei Formen.
Das Verhalten der Boliden ist dabei sehr gut umgesetzt. Die Karts fahren sich wie im Vorgänger, Boote sind hingegen schwerfällig und werden von Wellen ordentlich aufgeschaukelt und Flugzeuge fliegen natürlich nicht nur nach links und rechts, sondern auch nach oben und unten. Gern bieten die Strecken dabei echte Hindernisparcours, z.B. fliegt man mal durch ein Asteroidenfeld.
Natürlich findet man auf den Strecken wieder Extras, die man zum eigenen Schutz oder gegen seine Gegner einsetzen kann. Nett: Mit dem Schwarm gibt es eine Waffe, die sich speziell gegen die Führenden richtet, sodass ein Abgeschlagener versuchen kann, nochmal heranzukommen.
Als besonderes Gimmick gibt es den AllStar, den man meist bekommt, wenn man zurückliegt. Dessen Auswirkungen hängen vom Spielcharakter ab, sind aber beileibe nicht mehr so stark wie im Vorgänger, wo man mit dem AllStar mal eben das ganze Feld überholen konnte.

Die Modi

Auch wenn Kartracer eigentlich nur gegen Mitspieler wirklich Spaß machen, bietet dieses Exemplar auch dem Einzelspieler eine Reihe von Möglichkeiten, sich auszutoben und mit den Strecken und Fahrzeugen vertraut zu machen. Die Karriere dient dabei u.a. dem Freischalten neuer Charaktere und Strecken. Hier fährt man verschiedene Events in einer von drei Schwierigkeitsstufen und muss bestimmte Ziele erreichen. Dabei geht es nicht nur um Rennen, auch Drift-Herausforderungen oder ein Zeitrennen durch dichten Verkehr sind beispielsweise dabei.
Wer auf einzelnen Strecken trainieren will, fährt am besten gegen die Zeit – und die Ghosts von SEGA-Mitarbeitern und aus der Online-Bestenliste. Dabei lassen sich noch einige Tricks abschauen. Wer will, kann auch nur ein einzelnes Rennen fahren oder einen Grand Prix aus mehreren Rennen bestreiten.
Neu im Multiplayer ist der Online-Modus, der im Vorgänger noch fehlte. Wer also keine Mitspieler vor seine Glotze bringen kann (Splitscreen für bis zu 4 Spieler), der findet diese mit Sicherheit im Netz. Neben normalen Rennen mit und ohne Extras und Kampfrennen, in denen man nach vier Treffern ausscheidet, gibt es noch eine Art Capture the Flag und einen Arena-Modus. In letzterem geht es nur darum, die Gegner auszuschalten.
Leider hat SEGA die Rennstandsanzeige in der Mitte gestrichen. Dort konnte man im Vorgänger die Abstände zu den Gegnern einschätzen, das fehlt hier komplett. Die KI-Gegner sind auch nicht mehr so einfach zu besiegen, die extreme Gummiband-KI des Vorgängers gehört ebenfalls der Vergangenheit an. So gibt es nun auch zwischen den KI-Piloten teils große Abstände, insbesondere wenn zwei menschliche Spieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten gegeneinander fahren. Überdies wurde das Teilnehmerfeld von 8 auf 10 aufgestockt.

Nicht nur bunt und schrill

Wem der Vorgänger zu bunt war, dem werden auch hier einige Strecken nicht gefallen - andere sind aber deutlich weniger grell und bunt blinkend und somit deutlich augenschonender. Die Welten sind dabei an unterschiedliche Schauplätze aus anderen Spielen angelehnt, zum Beispiel auch aus Afterburner und Golden Axe. Die Strecken sind durchaus abwechslungsreich, nicht nur, was die Umgebung angeht, sondern auch das Layout. Einige (z.B. Shibuya Zentrum) wurden allerdings beinahe 1:1 aus dem Vorgänger übernommen.
Die Charaktere sind zum Teil alte Bekannte, zum Teil aber auch Fremdlinge von außerhalb des SEGA-Universums, u.a. Ralph aus dem kommenden Animationsstreifen „Ralph reicht's“. Wer Danica Patrick ist (IndyCar Pilotin aus den USA), werden hingegen wohl nur die Motorsportenthusiasten unter den Zockern wissen.
Neu ist, dass man jeden Charakter einzeln hochleveln kann und dadurch unterschiedliche Kits freischaltet, die das Fahrverhalten (Beschleunigung, Tempo, Handling …) des Boliden verändern. Vor dem Start ins Rennen darf man sich ein Kit aussuchen und kann den Charakter so an das eigene Fahrverhalten anpassen.
Screen 1
Nur auf manchen Strecken geht es quietschbunt zu
Screen 2
Afterburner lässt grüßen
Screen 3
Viel Strecken bieten Abschnitte mit Alternativrouten
Screen 4
Hinter diesem Kreis geht es als Auto weiter

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Packshot
Funracer
von Sega
USK-Freigabe ab 6 Jahren
PCJanuar 2013
PS3November 2012
360November 2012
will ich habenhabe ich angespielt
besitze ichbin Profi (durchgespielt)
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